Ex Oriente Lux Info 165Donnerstag, 08. Oktober 2026
Sehr geehrte Damen und Herren, Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und GesellschaftKlarer Sieg bei leeren Kassen Die Partei des Ministerpräsidenten Andris Kulbergs gewinnt die Wahl in Lettland mit großem Vorsprung. Die Wahlversprechen umzusetzen wird allerdings schwierig. Urbaner Wandel in Litauen und Estland In Litauen und Estland beginnt der Wandel im Herzen der Städte. Vom Vilnius Urban Lab bis zum Kreenholm-Garten in Narva gestalten Gemeinschaften den städtischen Raum neu und stellen ihre Verbindung zur Natur und untereinander wieder her. Wahlen in Bosnien und Herzegowina Ein Erfolg für destruktive Kräfte. Bei den Wahlen am Sonntag dominieren eindeutig nationalistische Parteien. Die Wahlbeteiligung erreicht mit nur 42 Prozent ein historisches Tief. Parlamentswahl - Studierende in Serbien bringen eigene Wahlliste ein Regierungskritische Studierende wollen den politischen Wandel. Sie haben ihre eigene Wahlliste eingereicht. Tausend Jahre nach seinem Tod: Zar Samuil bekommt neue Ruhestätte in Sofia Auch wenn nicht gänzlich sicher ist, dass er es wirklich ist: Die sterblichen Überreste des Zaren Samuil sind nach Bulgarien umgebettet worden. Deutsche Stiftungen in Georgien: Moskau lässt grüßen Die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung ziehen sich aus Georgien zurück. Ein neuer Erfolg Putins gegen die Zivilgesellschaft. Neuanfang in Armenien: Die Heimat, die es nicht mehr gibt Drei Jahre nach der Eroberung Bergkarabachs durch Aserbaidschan leben Zehntausende Karabach-Armenier in Armenien. Viele träumen von einer Rückkehr. Der Feind von nebenan Armenien und Aserbaidschan scheinen näher an einem Friedensschluss als je zuvor. Von einer politischen Versöhnung sind sie aber weit entfernt. Aserbaidschan verurteilt armenische Gefangene und zerstört Kulturgüter in Bergkarabach. Ilham Aliyev beim C5-Treffen 2026 am Yssyk-Köl Welche Ziele verfolgt Aserbaidschan in Zentralasien? Am 31. Juli 2026 haben Aserbaidschan und die fünf zentralasiatischen Länder in Kirgistan mit der Cholpon-Ata-Erklärung dargelegt, dass sie ihre wirtschaftlichen Beziehungen in einer „transkaspischen“ Wirtschaftszone vertiefen wollen. Ein vierter Neuanfang für Kirgistan? Einschätzungen eines Politologen Machtumschichtung nach der Entlassung des Leiters der Sicherheitsdienste, Bilanz der Amtszeit von Sadyr Dschaparow, zunehmende Abhängigkeit von China und Aussichten für die Präsidentschaftswahlen 2027… Für Novastan analysiert der renommierte Politikwissenschaftler und EOL-Partner Emilbek Dschurajew die tiefgreifenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen, die Kirgistan derzeit durchläuft. Aktuelles aus der Ukraine
VeranstaltungshinweiseOnline, 16.10.: „Hanse, Universität, Exil“ Deutsch-baltische Tagung mit Vorträgen aus Estland, Litauen und Deutschland. Online, bis 16.12.: Seminarreihe „Verlorene Städte Armeniens: Geschichte, Bildwelten und Wahrnehmungen“ Teilnahme kostenlos. Auf Englisch.Berlin und Brandenburg Berlin, noch bis 27.11.: Ausstellung „Józef Czapski. Essenzen des Alltäglichen“ Er gehörte zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der polnischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei. Berlin, noch bis 17.1.: Ausstellung „Ostgebiete. Eine deutsch-polnische Spurensuche“ Wie wirken Flucht und Vertreibungen, die Westverschiebung Polens, Heimatverlust, Entwurzelung und das Ankommen in der Fremde bis heute nach? Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 9.10., 20:00 Uhr: Konzert „Davagariko – Alte und neue sephardische Musik“ Davagariko interpretiert jahrhundertealtes Repertoire neu, welches von sephardischen Juden über Generationen hinweg gesungen wurde; von Spanien bis zu den Gemeinden, die nach der Vertreibung von 1492 entstanden – hauptsächlich auf dem Balkan, in Griechenland und der Türkei. Ort: PANDA platforma, Knaackstraße 97, 10435 Berlin. Eintritt 15 €. Berlin, 10.10., 15:30 Uhr: „Ostpreußen – Entschwundene Welt“ Filmvorführung und Gespräch mit dem Autor, Dokumentarfilmemacher und Gewinner des Georg-Dehio-Kulturpreises 2026 Hermann Pölking. Ort: Bundesplatz-Kino Berlin, Bundesplatz 14, 10715 Berlin. Eintritt 10 €. Berlin, 15.10., 19:00 Uhr: „Bilder und Gespenster. Essays aus dem letzten europäischen Jahrhundert“ Lesung und Gespräch über Józef Czapski (1896–1993), der zu den bedeutendsten polnischen Künstlern und Intellektuellen des 20. Jahrhunderts gehört. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 19.10., 18:00 Uhr: „Pan Tadeusz“ Film von Andrzej Wajda. Kurz vor dem napoleonischen Russlandfeldzug spielt die Handlung in den Jahren 1811 und 1812 in einem kleinen Ort in Litauen, der einst zu Polen gehörte und jetzt unter russischer Herrschaft steht. Ort: Bali Kino Berlin, Teltower Damm 33, 14169 Berlin. Eintritt 9 €. Berlin, 21.10., 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Jugend in der Ukraine: Welche Räume bleiben für Hoffnung?“ Feministische Perspektiven auf Gemeinschaft im Kriegsalltag und Wiederaufbau. Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin und ONLINE. Eintritt frei. Berlin, 29.10., 19:30 Uhr: Nacht der unerschossenen Gedichte. Eine Begegnung mit ausgelöschter belarusischer Literatur. Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt 9/5 €. Berlin, 3.11., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch mit Oliwia Hälterlein und Matthias Nawrat: „Was bleibt von der Herkunft?“. Familiengeschichten zwischen Polen und Deutschland. Ort: Polnisches Institut, Burgstr. 27, 10178 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 5.11., 18:30 Uhr: Diskussionsabend „Natur und Umwelt in Osteuropa: Imperiale Narben“. Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen historische Kontinuitäten der Instrumentalisierung von Natur und Umwelt durch russische bzw. sowjetische imperiale Herrschaft. Ort: WissenschaftsForum Berlin, Markgrafenstraße 37, 10117 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 17.11., 18:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Leben trotz allem“ mit Autorin Birgit Virnich. Sie erzählt die Geschichte der Frauen in der Ukraine, die versorgen, reparieren, kämpfen, trauern – und trotzdem weitermachen. Ort: Dussmann Café-Restaurant Ursprung, Friedrichstraße 90, 10117 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 19.11., 19:00 Uhr: Lesung mit Ziemowit Szczerek und Thomas Weiler „Lemberg. Eine Vorstellung“. Lemberg, Lwiw, Lwów - eine Stadt wie ein Zauberwürfel. Ukrainisch, polnisch, galizisch, österreichisch, jüdisch, europäisch, postsowjetisch. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei. Berlin, 30.11., 19:30 Uhr: Die Zukunft der Freiheit. Radka Denemarková und Tomasz Różycki im Gespräch mit Basil Kerski, dem langjährigen Leiter des Europäischen Zentrums der Solidarność in Danzig. Zwei SchriftstellerInnen aus Mittel- und Osteuropa über das Aufwachsen im Sozialismus, den demokratischen Aufbruch und die Desillusionserfahrungen der Gegenwart angesichts von Autoritarismus und Nationalismus. Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt 9/5 €.
Darmstadt, 18.10., 16:00 Uhr: Lesesalon. „Sehnsucht und Stille“. Polnische Romantik in deutschen Übersetzungen. Ort: Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt frei. Darmstadt, 22.10., 20:00 Uhr: Film „An Interrupted Journey“ (PL 2022). Dokumentarfilm von Robert Kaczmarek. Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 8,49 €. Darmstadt, 19.11., 20:00 Uhr: Film „Love Tasting“ von Dawid Nickel (PL 2021). Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 8,49 €. Darmstadt, 26.11., 20:00 Uhr: Film „United States of Love“ (PL 2016) von Tomasz Wasilewski. Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 8,49 €. Darmstadt, 29.11., 16:00 Uhr: Lesesalon. „Vom Staunen und Menschsein“. Raum für Begegnungen mit polnischer Literatur. Mit Gedichten von Wisława Szymborska, Czesław Miłosz, Tadeusz Różewicz und weiteren bedeutenden Stimmen der polnischen Lyrik. Ort: Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt frei. Düsseldorf, 10.10., 19:00 Uhr: Werkstattgespräch mit Olga Tokarczuk „Schreiben nach dem Nobelpreis“. Ort: Alte Farbwerke, Ronsdorfer Str. 74, 40233 Düsseldorf. Eintritt 10/8 €. Görlitz, 26.10., 19:00 Uhr: Film „Photosensitive. Das Licht in deinen Augen“ (PL 2025). Robert steht kurz vor dem Durchbruch als Fotograf. Doch als er Agata trifft, zählt plötzlich nur noch sie. Was er nicht weiß: Agata ist blind – und sieht doch mehr als er. Ort: Camillo, Handwerk 13, 02826 Görlitz. Eintritt 9/6 €. Köln, 18.10., 19:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Leben trotz allem“ mit Autorin Birgit Virnich. Sie erzählt die Geschichte der Frauen in der Ukraine, die versorgen, reparieren, kämpfen, trauern – und trotzdem weitermachen. Ort: COMEDIA Theater Grüner Saal, Vondelstraße 4-8, 50677 Köln. Eintritt 25/33 €. Köln, 29.10., 18:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Der Holodomor 1932/33 - Wieso seid ihr noch am Leben?“ Ort: Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18, 50667 Köln. Leipzig, 30.10., 17:30 Uhr: Vernissage und Filmgespräch mit dem Regisseur Viktor Witkowski „In my words“. Über die Familie des Regisseurs in einer deutsch-polnischen Grenzregion. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei. München, 17.11., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Die Tiefe“ mit Ishbel Szatrawska (Krakau). „Die Tiefe“ erzählt über mehrere Generationen einer Familie, deren Schicksal untrennbar mit dem einstigen Ostpreußen verbunden ist, einer Grenzregion, in der sich polnische, masurische, deutsche und litauische Identitäten seit Jahrhunderten überlagern. Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München. Eintritt o. A. Oldenburg, 3.11., 19:30 Uhr: Vortrag „Rumänien, Schwarzes Meer, Donau: Der Blick auf die NATO-Ostflanke“. Ort: Kulturzentrum Peter Friedrich Ludwig (PFL), Peterstraße 3, 26121 Oldenburg. Eintritt frei. Regensburg, 12.11., 19:30 Uhr: Buchpräsentation „Balkan-Odyssee 1933-1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa“. Ort: Bücher Pustet, Gesandtenstraße 6-8, 93047 Regensburg. Eintritt 11 €. Weimar, 16.11., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Leben trotz allem“ mit Autorin Birgit Virnich. Sie erzählt die Geschichte der Frauen in der Ukraine, die versorgen, reparieren, kämpfen, trauern – und trotzdem weitermachen. Ort: Sendehalle Weimar, Humboldtstraße 36a, 99425 Weimar. Eintritt frei. Linz, 14.10., 19:30 Uhr: Lesung „Nationaltheater“ mit serbischen Autorin Tanja Šljivar. Nationaltheater verwebt ein Schicksalsjahr in der Biografie einer ambitionierten jungen Frau mit der Geschichte einer Institution. Beide eint die jüngere Vergangenheit, die von historischen Verwerfungen, dem Zerfall Jugoslawiens und Krieg geprägt ist. Ort: Theater Phönix, Wiener Str. 25, 4020 Linz. Eintritt 16/20 €. Wien, 15.10., 19:00 Uhr: Lesung „Nationaltheater“ mit Autorin Tanja Šljivar. Ort: Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, 1070 Wien. Eintritt o. A. Aktuelle FernsehtippsFreitag, 9.10., 18:25-19:00, SRF1: Zu Tisch. Usbekistan. Im fruchtbaren Ferghana-Tal in Usbekistan bewirtschaftet Bahriddin Yunusov ein eigenes Feld. Im Herbst erntet er Quitten, Kaki und Kürbisse. Den Familiennachwuchs feiert die Familie mit traditionellen Speisen wie dem Nationalgericht Plov, gefüllten Teigtaschen Manti und Shurpa-Suppe. Samstag, 10.10., 5:00-5:45, phoenix: Auschwitz - Überleben in der Hölle. Terror. Die erste Folge erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern. Samstag, 10.10., 19:40-20:15, arte: Tracks East. Helden oder Täter? - Der Geschichtsstreit zwischen Polen und der Ukraine um die ukrainische Militäreinheit „Helden der UPA“, die ukrainische Aufstandsarmee im 2. Weltkrieg. Sonntag, 11.10., 5:40-5:55, mdr: Reisebilder - aus Bulgarien und Griechenland - Biwak nonstop. Vom Rila-Kloster bis zum Olymp. Sonntag, 11.10., 7:10-7:55, NDR: Martynas Levickis und das Akkordeon. Der aus Vilnius stammende Martynas Levickis ist mittlerweile unter den jungen Akkordeonisten einer der Erfolgreichsten. In seiner Heimat genießt er einen regelrechten Popstar-Status und füllt die großen Sporthallen. Sonntag, 11.10., 15:15-16:00, NDR: Transsilvanien, Draculas Wildnis. Die Region liegt in einem noch ursprünglichen Winkel Südosteuropas, abgeschirmt von der Gebirgskette der Karpaten im Zentrum Rumäniens. Sonntag, 11.10., 20:15-21:45, mdr: Slowenien - Eine Reise im Herbst. Zwischen Julischen Alpen und Adriaküste findet man in Slowenien, im Herzen Europas, eine spektakuläre Vielfalt: hohe Berge, glasklare Seen, Weinregionen, eindrucksvolle Höhlen und mediterrane Küstenorte. Sonntag, 11.10., 21:10-22:05, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering). Mafia Seaside Resort. In Bulgarien befindet sich eine Betonruine, die einst zu einem feudalen Ferienort für viele Menschen werden sollte. Sonntag, 11.10., 22:25-22:55, mdr: Re: Rumänien - Zerrissen zwischen Job und Heimat. Als nach 1990 Rumäninnen und Rumänen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland gingen, wurde das für viele Familien zur Zerreißprobe. Mittwoch, 14.10., 19:40-20:15, arte: Re: Verschwunden im Kosovokrieg. 1999 endete der Krieg im Kosovo, aber noch immer warten vor allem albanische Familien auf Nachricht von ihren verschwundenen Angehörigen. Mittwoch, 14.10., 21:00-21:45, zdf-info: Geheime Unterwelten der Sowjetunion. Georgien: Bunker, Tunnel, ehemalige Folterkeller. Erstmals kommt zutage, was wenige Meter unter der Erde in einem Schattenreich aus der Sowjetzeit schlummert. Donnerstag, 15.10., 13:20-14:05, 3sat: Naturparadies Armenien. Nationalpark Sewan. Der Sewansee liegt auf 1900 Metern Höhe im Kleinen Kaukasus. Die Armenier nennen ihn stolz ihr „armenisches Meer“. Der See, mehr als doppelt so groß wie der Bodensee, ist Symbol für Natur, Kultur und Geschichte Armeniens. Donnerstag, 15.10., 14:05-14:50, 3sat: Naturparadies Armenien. Im Süden Armeniens erstreckt sich der Arevik-Nationalpark. Am südlichen Rand des Nationalparks liegt die Stadt Meghri nahe der iranischen Grenze. Dort lebt Shahane Khachikyan mit ihrem Sohn. Donnerstag, 15.10., 14:50-15:30, 3sat: Armenien - Die Rückkehr des Leoparden. Arus Nersisian leitet das 3000 Hektar große Arpa-Naturschutzgebiet im Südwesten Armeniens, direkt an der Grenze zur Exklave Nachitschewan und hat in ihrem Heimatdorf auch ein Kulturfestival gegründet. Sie möchte den Menschen in dieser krisengeschüttelten Grenzregion Hoffnung schenken und den Jugendlichen Perspektiven bieten. Donnerstag, 15.10., 22:05-23:00, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering). Eine geheime Stadt in Lettland, die die Welt im Kalten Krieg an den Rand des Atomkriegs brachte. Wdh. 16.10., 3:00. Donnerstag, 15.10., 23:00-23:55, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering). Ein Betonkoloss im sowjetischen Vilnius wird 1988 zur Arena eines historischen Duells hinter dem Eisernen Vorhang. Wdh. 16.10., 3:45. Freitag, 16.10., 5:55-6:50, arte: 360° Reportage. Kukeri, die Geisterjäger von Bulgarien. Samstag, 17.10., 14:05-14:50, arte: Stadt Land Kunst. Spezial Bulgarien mit folgenden Themen: Sylvie Vartans Sehnsuchtsort/ Bulgarische Gesänge/ Danielas gekochter Käse/ Ein Journalist befreit Bulgarien. Wdh. 19.10., 8:05. Samstag, 17.10., 16:00-17:30, 3sat: Expedition Oder - Der unbekannte Fluss. Von der Quelle im mährischen Odergebirge führt die Reise durch Schlesien, vorbei an Hochwasserschutzanlagen, alten Häfen und Breslau. Dabei zeigt sich die Oder als historischer Kulturraum und Verbindung zwischen Polen und Deutschland. Wdh. 18.10., 3:25. Samstag, 17.10., 17:15-18:00, NDR: Ostseereport - Riga Fashion Week. Auf der Riga Fashion Week Ende Oktober präsentieren sich neue Designer*innen mit neuen Ideen und neuem Look aus Osteuropa. Samstag, 17.10., 23:15-00:40, arte: Pēteris Vasks zum 80. Geburtstag. Musik für Chor und Orchester. Der Lette Pēteris Vasks ist einer der großen europäischen Komponisten, der eine tiefe Naturverbundenheit mit einem ebenso tiefen christlichen Weltverständnis zu einem meditativen Musikstil verschmolz. Montag, 19.10., 5:35-6:20, 3sat: Traumziel Albanien. Vom Geheimtipp zum Publikumsliebling. Wdh. 26.10., 11:45. Montag, 19.10., 23:00-23:55, WELT: Gefängnisse: Zenica, Bosnien. Behind Bars: The World's Toughest Prisons. Zenica in Bosnien ist mit einhundertfünfzehntausend Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes. Mittendrin, in einem eigenen Stadtteil, liegt das größte und härteste Gefängnis Bosniens. Mittwoch, 21.10., 16:15-17:00, 3sat: Bosnien-Herzegowina erleben. Das südosteuropäische Balkanland hat viel Abwechslung zu bieten. Unberührte Natur, Wasserfälle und die Hauptstadt Sarajevo, in der Orient und Okzident aufeinandertreffen. Donnerstag, 22.10., 17:50-18:35, arte: Haunted Places. Draculas Transsilvanien. Die Dokumentation untersucht, wie die Geschichten und Mythen um Graf Dracula die Orte prägen, an denen sie spielen. Freitag, 23.10., 2:15-3:55, mdr: Men of Deeds (BG/RO 2022). In einem Dorf in Rumänien will sich der ruhige und freundliche Polizeichef Ilie seinen Traum von einem Obstgarten erfüllen, wird aber durch einen Mord in seiner Ruhe gestört. Als er den Todesfall als Unfall abhandeln will, sich dabei aber mit den falschen Leuten einlässt, kommt es erst zu Komplikationen, dann zu brutaler Gewalt. Samstag, 24.10., 00:00-1:45, mdr: Amsel im Brombeerstrauch (CH/GE 2023). Etero betreibt einen kleinen Laden in einem abgelegenen georgischen Dorf. Geheiratet hat sie nie, war stets zufrieden mit sich und ihrem ungebundenen ruhigen Leben. Unerwartet verliebt sie sich in Murman und steht plötzlich vor einer großen Entscheidung. Samstag, 24.10., 6:20-7:00, arte: Bulgarien - Das Dorf der magischen Tiere. Das Pirin-Gebirge im Südwesten Bulgariens: Neben Bären und Wölfen soll dort der Legende nach auch ein Drache zu Hause sein. Samstag, 24.10., 22:35-1:25, arte: Die Mütter von Cherson. Eine Dokumentation über die verschleppten Kinder der Ukraine. Sonntag, 25.10., 19:20-20:15, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering). Penthouse Palace. Wie sieht es heute in Hitlers Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ in Nordost-Polen aus? Dazu: Ein Radioteleskop in den Bergen Armeniens, mit dessen Hilfe ein sowjetischer Wissenschaftler die Urknall-Theorie widerlegen wollte. Montag, 26.10., 1:30-2:20, arte: Europa. Kontinent im Umbruch. Energie für alle. Die Kriege in der Ukraine und am Persischen Golf machen deutlich, wie sehr Europa von fossilen Energieträgern abhängig ist. Polen ist zwar immer noch sehr stark von Kohle abhängig, organisiert aber Umschulungsprogramme für Beschäftigte im Bergbau, damit diese auf grüne Berufe um- und in die Windkraft einsteigen können. Montag, 26.10., 10:25-11:25, arte: Nationalparks im Baltikum. Lettland: Nationalpark Gauja. Mittelalterliche Burgen und archäologische Ausgrabungsstätten zeugen von der langen Siedlungsgeschichte. Dienstag, 27.10., 18:25-19:20, arte: Serbien, Land des Wassers. Serbien ist geprägt von Wasser. Die Donau und die großen Flüsse Save, Morava, Drina und Theiß tragen Wasser in das Land hinein. Das Eiserne Tor ist die größte Flussklippenlandschaft Europas. Wdh. 5.11., 16:55; 13.11., 16:55. Donnerstag, 29.10., 3:05-3:30, arte: Legendäre Prachtstraßen - Zwischen Opulenz, Modernität und Zukunft. Im Mittelpunkt dieser Folge steht die Ulica Piotrkowska in Łódź, eine der bekanntesten historischen Straßen Polens. Donnerstag, 29.10., 20:55-21:40, arte: Die gefährlichsten Schulwege der Welt. Kirgisistan. Imposante Hochgebirge, uralte Traditionen und gastfreundliche Menschen, die mit ihrer einladenden Wärme der winterlichen Kälte trotzen. Doch gerade im harten kirgisischen Winter ist der Schulweg lang, beschwerlich und voller Gefahren. Wdh. 18.11., 16:20. Sonntag, 1.11., 18:45-19:15, 3sat: Auf der Baltischen Eisenbahn durch Estland. Die Reise führt von der Hafenstadt Paldiski im Nordwesten über die Hauptstadt Tallinn Richtung Osten bis zur russischen Grenze nach Narwa. Weiter Richtung Süden erlebt das Team die ehemalige europäische Kulturhauptstadt Tartu und landet schließlich in Valga an der Grenze zu Lettland. Montag, 2.11., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Polen / Madagaskar / Berlin. Polen: Nach dem Nobelpreis beschäftigt sich die polnische Schriftstellerin Olga Tokarczuk mit dem Übernatürlichen in ihrer Heimatregion Niederschlesien im Westen Polens. Wdh. 3.11., 7:20. Montag, 2.11., 20:15-21:00, alpha: Länder-Menschen-Abenteuer. Georgiens wilde Schönheit. Durch die Bergwelten des Kaukasus. Montag, 2.11., 23:45-00:30, zdf-info: Fremdenlegion. Im Kampf für Europa - NATO-Manöver in Estland. Dienstag, 3.11., 23:35-1:05, arte: Weiterleben zwischen Himmel und Erde. Kriegsalltag in der Ukraine. Teil des dreiteiligen Dokumentarfilmprojekts „The Days I Would Like To Forget“. Donnerstag, 5.11., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Kopenhagen / Île de Groix / USA / Albanien USA: Heute ist Coney Island als beliebte Touristenattraktion bekannt. Doch im 20. Jahrhundert war der New Yorker Stadtteil Schauplatz eines bitteren Kampfes zwischen den selbst ernannten Königen der Unterhaltungsindustrie. Wdh. 6.11., 6:50. Donnerstag, 5.11., 13:30-14:15, zdf-info: Lost Places der Sowjetunion. Polen und die DDR. Donnerstag, 5.11., 14:15-15:00, zdf-info: Lost Places der Sowjetunion. Ungarn, CSSR und Bulgarien. In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien. Donnerstag, 5.11., 15:00-15:45, zdf-info: Lost Places der Sowjetunion. Das Baltikum. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland. Samstag, 7.11., 20:15-21:00, alpha: Der Baltische Weg - Eine Menschenkette für die Freiheit. Am 23. August 1989 bildeten fast zwei Millionen Menschen in den baltischen Sowjetrepubliken eine mehr als 600 km lange Menschenkette - von Tallinn in Estland über Riga in Lettland bis nach Vilnius in Litauen. Sonntag, 8.11., 7:10-8:05, NDR: Meisterwerke aus Odessa. Ein Museum zwischen Kunst und Krieg. Montag, 9.11., 21:00-21:45, alpha: Der Wildfluss Neretva - Ein Naturparadies in Gefahr. Sie zählt zu den letzten Wildflüssen Europas: die Neretva in Bosnien-Herzegowina. Zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten, die nirgendwo sonst vorkommen, haben hier ihren Lebensraum. Wdh. 10.11., 15:15. Dienstag, 10.11., 22:50-23:55, arte: Ausreise gegen Devisen - Rumäniens geheime Deals. Zwischen 1958 und 1989 verkaufte das sozialistische Rumänien seine jüdischen Bürgerinnen und Bürger - zunächst im Tausch gegen Vieh und Landmaschinen, später gegen Devisen aus Israel. Der Menschenhandel führte zur Dezimierung der jüdischen Gemeinschaft im Land. Mittwoch, 11.11., 1:25-1:55, arte: Bergkarabach: Machtkampf im Südkaukasus. Das Gebiet war lange mehrheitlich von Armeniern bewohnt. 2023 eroberte Aserbaidschan die Enklave Bergkarabach zurück, über 100.000 Armenier flohen. Strittige Grenzfragen und das Rückkehrrecht der Geflüchteten sind nicht geklärt. Dienstag, 17.11., 00:15-00:45, 3sat: Hoher Einsatz - Soldaten im Kosovo. Alina und Peter gehen für die Bundeswehr in den Kosovo, wo die NATO seit 1999 Spannungen eindämmt. Dienstag, 17.11., 22:10-22:55, mdr: Phantom - Serientätern des Ostens auf der Spur. Eine 14-fache Mordserie aus den 1960er Jahren sorgt in Polen bis heute für Aufregung. Zwar hat man den Mann gefasst und 1976 gehängt, doch war er wirklich der Richtige? Es gibt daran bis heute Zweifel. Donnerstag, 19.11., 23:35-00:35, SWR: Junger Dokumentarfilm: Palace of Youth - Junge Musikszene im Kosovo. Der Film ist nicht nur eine Momentaufnahme der Underground-Szene des Kosovo, sondern auch eine globale Reflexion über eine Generation im Wandel, die zwischen dem Wiederaufbau nach dem Krieg und der digitalen Globalisierung gefangen ist. Sonntag, 22.11., 19:40-20:15, arte: Märkte - Im Bauch von Riga. Der Zentralmarkt. Lettland ist zwar ein kleines Land, doch der Centrālais tirgus in Riga ist einer der größten Lebensmittelmärkte Europas. Montag, 23.11., 17:50-18:35, arte: Wasserparadiese in Europa. Der Ohridsee. Er liegt zwischen Nordmazedonien und Albanien und beherbergt so viele Arten auf so kleinem Raum wie kein anderes Gewässer des Kontinents - etwa die nur hier vorkommende Ohrid-Forelle. Der See gilt auch als ein Archiv menschlicher Siedlungsgeschichte, deren Geheimnisse nach und nach gelüftet werden. Radio, Podcasts und RadiofeaturesDLF Lange Nacht: Tschetscheniens Traum von Freiheit Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs strebte Tschetschenien nach Unabhängigkeit. Doch Russland führte mehrere Kriege, um die frühere Sowjetregion in seinen Machtbereich zu ziehen. Bis heute kämpfen Tschetschenen im Exil für die Freiheit ihres Landes. Autorinnen: Maynat Kurbanova und EOL-Reiseleiterin Elke Bredereck. Alles über Polen: "Alles über Polen" - Folge 31: Polen, Deutschland und die Ukraine – Partner, Konkurrenten, Vermittler? Im Mittelpunkt stehen Fragen nach trilateraler Kooperation, unterschiedlichen Rollen Deutschlands und Polens in der Unterstützung der Ukraine sowie nach ukrainischen Wahrnehmungen beider Partner. BR 2 Breitengrad: Die Flamingo-Revolution in Albanien. Nach Serbien ist Albanien das zweite Land auf dem Balkan mit einer Dauer-Protestbewegung. Seit Ende Mai kommt es in der Hauptstadt Tirana fast täglich zu Massenprotesten mit Tausenden Teilnehmern. Der Protest nennt sich „Flamingo-Revolution“, denn der Auslöser ist eine mögliche Zerstörung eines Natur- und Vogelschutzgebietes an der Narta-Lagune an der albanischen Küste. DLF Kultur Weltzeit: Bulgarien – Boom der Rüstungsindustrie schürt Ängste. Im bulgarischen Tal der Rosen, mitten im Spannungsfeld zwischen NATO und Russland, entsteht eine der größten Munitionsfabriken Osteuropas – mit Beteiligung des Rüstungsgiganten Rheinmetall. Doch nicht alle im Land stimmen dem Projekt zu. DLF Kultur Weltzeit: Rumänien – Das NATO-Land setzt sich gegen Drohnen zur Wehr. Seit der russischen Vollinvasion in der Ukraine dringen auch in den rumänischen Luftraum immer wieder Drohnen ein – 57 allein in diesem Jahr. Lange Zeit folgten lediglich Proteste. Doch seit Juli reagiert Bukarest entschlossener. DLF Kultur Weltzeit: Rechtsruck in Polen. Stimmen, Stimmungen, Flügelkämpfe. Nachdem Ex-Premier Morawiecki mit 39 Abgeordneten aus der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) ausgetreten ist, zerfällt die einst mächtige Partei. Doch das rechte Lager in Polen ist nicht geschwächt. Im Gegenteil. DLF Kultur Weltzeit: Proteste in Albanien. Widerstand gegen den Ausverkauf. Seit Wochen demonstrieren in Albanien Tausende Menschen gegen die von Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner geplanten Luxusresorts. Für viele geht es nicht mehr nur um Naturschutz, sondern um den Ausverkauf des eigenen Landes. Zeitfragen. Feature: Kunstfreiheit: Wie Osteuropas Künstler autoritären Regierungen trotzen. Was passiert, wenn Kunst dem Staat plötzlich als Feindbild gilt? Eine Reise zu Künstlerinnen und Künstlern in Polen, der Slowakei und Serbien mit der Frage: Können ihre Erfahrungen eine Blaupause für Deutschland sein? GEN EAST: Polen, der neue Foodie-Hotspot?! Nun hat Polen seine time to shine! Längst überfällig, findet Julia Schneider. Sie ist Gründerin des "Pierogi Social Club" und findet, polnische Kultur und polnisches Essen haben mehr Anerkennung verdient. Neues vom Ballaballa-Balkan: Live: Men don't cry - Ausstellung über sexualisierte Gewalt an Männern. Im Mittelpunkt steht ein schwieriges, tabuisiertes und oft absichtlich oder unabsichtlich übersehenes Thema – nämlich sexualisierte Gewalt an Männern während der Jugoslawienkriege der 90er Jahre. Neues vom Ballaballa-Balkan: Sarajevo Safari - Medienhype um unbewiesene Menschenjagd. In den Medien verbreitete sich die äußerst fragwürdige Geschichte der "Sarajevo Safari". Hunderte reiche Westeuropäer sollen ins belagerte Sarajevo gereist sein, um dort auf Menschenjagd zu gehen. Diese Geschichte kann so nicht stimmen, findet sich aber trotzdem in zahlreichen internationalen Medien – besonders häufig im deutschsprachigen Raum. Auch in seriösen Leitmedien. Neues vom Ballaballa-Balkan: Rendezvous with Rama - Warum Albaniens Premier schlechte Laune schiebt. Woher kommt dieser Edi Rama eigentlich? Warum wird er immer wieder gewählt? Und warum ist er trotzdem jetzt Zielscheibe des Frusts der Protestierenden? Ex Oriente Lux Reisen GmbH Wir möchten Sie mit diesem Newsletter keinesfalls belästigen. Wünschen Sie keine weitere Zusendung, klicken Sie bitte auf Abmelden und bestätigen Sie dann Ihre Abmeldung. |