Ex Oriente Lux Info 161
Mittwoch, 29. April 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
es bewegt sich was in Europa! Nach 16 Jahren Orbánscher Autokratie haben sich die Menschen in Ungarn klar für eine demokratische Zukunft des Landes ausgesprochen. Wir freuen uns mit ihnen über den Wahlsieg von Oppositionsführer Peter Magyar und sind gespannt auf alles Weitere. Auch in der Kunstszene gab es einen kleinen Urknall: bei der Enttarnung des Straßenkünstlers Banksy spielte unser bestes und einziges Stammhotel in Midtown Manhattan eine nicht ganz unbedeutende Rolle. EOL-Reisende wurden dort schon seit vielen Jahren beim Erklimmen des Treppenhauses von seinem Werk begleitet.
Wir freuen uns, Sie auch in diesem Jahr wieder zu spannenden Reisezielen im Osten und manchmal auch darüber hinaus mitzunehmen. Auf welchen Reisen es noch freie Plätze gibt, finden Sie etwas weiter unten.
Außerdem versorgen wir Sie in dieser Newsletter-Ausgabe wie gewohnt mit Veranstaltungshinweisen, Fernseh- und Hörtipps sowie Neuigkeiten aus der Ukraine. Erneut danken wir Jasmin Schwarz für die Recherche!
Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Schauen, Hören und Lesen und grüßen Sie herzlich:
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Andreas Kunz, Anna Brixa, Christoph Maisch, Martin Brand und Joschka Hofmann
Freie Plätze auf unseren Reisen im Frühjahr und Sommer
Die Reisen nach Lublin-Zamość, Warschau (beide Termine), Breslau (beide Termine), Danzig (Juni) , Westpommern (Juni), Estland und Krakau (August) sind ausgebucht. Wir führen Wartelisten. Die Reise nach New York (Mai) mussten wir wegen zu geringer Teilnehmendenzahl absagen. Bei den Reisen nach Litauen und Albanien (August) ist die Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht (bei Litauen fehlt nur noch eine Person zum Erreichen der Mindestteilnehmerzahl!).
Auch kurzfristig sind Sie uns auf vielen Reisen noch herzlich willkommen:
Thessaloniki 2.5.-10.5.2026
Triest 9.5.-17.5.2026
Albanien 14.5.-24.5.2026
Slowenien 17.-23.5.2026 (noch 2 freie Plätze)
Georgien 6.6.-16.6.2026 (1 freier Platz)
Krakau 29.6.-5.7. (1 freier Platz)
Podlachien 4.7.-11.7.
Litauen 10.7.-19.7.
Lettland 18.7.-26.7.
Danzig 19.7.-25.7. (1 freier Platz)
Lodz 19.7.-25.7.
Westpommern 9.8.-15.8.
Danzig 16.8.-22.8.
Albanien 27.8.-6.9.
Podlachien 29.8.-5.9.
Slowenien 30.8.-5.9.
Wir beraten Sie gerne.
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
-
Wohin wird Wahlsieger Rumen Radev Bulgarien steuern? Ein Pilot, Ex-General und Ex-Präsident, der behauptet, die Korruption bekämpfen zu wollen und auf Dialog mit Russland drängt: Wer ist Rumen Radev, der Sieger der Parlamentswahl in Bulgarien? (Deutsche Welle)
-
„Milliardenraub“: Moldau verurteilt Oligarchen Plahotniuc Einst war Vladimir Plahotniuc der mächtigste Mann der Republik Moldau. Nun wurde er wegen des „Milliardenraubs“ zu 19 Jahren Haft verurteilt - für das EU-Kandidatenland ein „historisches“ Urteil. (Deutsche Welle)
Putins Russland „schwächelt“: Fall Armenien zeigt den Effekt – aber auch Grenzen und Risiken Armenien ist plötzlich groß auf dem Radar der EU. Putin verliere Einfluss, sagt ein Experte. Doch vor der Wahl ist noch lange nicht alles klar. (Frankfurter Rundschau)
-
Proeuropäischer Regierung in Rumänien droht das Aus Über die Sparpolitik von Premier Ilie Bolojan ist in Rumänien eine Regierungskrise entbrannt. Die Sozialdemokraten fordern nun gemeinsam mit Rechtsextremen ein Misstrauensvotum. (spiegel.de)
Die Kunst des Widerstandes Die prorussische Regierung Georgiens will das Theater auf Linie bringen. Schon wer einen nackten Po zeigt, wird der LGBTQ-Propaganda beschuldigt. Eine kleine Bühne wehrt sich. (taz.de)
Litauen macht Bahnfahren billiger Ostergeschenk der Regierung in Vilnius: Sie will die Bevölkerung kurzfristig entlasten – hofft aber auch, dass viele langfristig bei der Bahn bleiben. (taz.de)
„I am from Bosnia, coming to America“ Bosnien und Herzegowina ist in Ekstase. Das Land feiert die Fußball-WM-Qualifikation, als hätte es das Turnier schon gewonnen – und behält dabei seinen großen Humor. (taz.de)
Kriegsverbrecher Mladić will in Serbien sterben, Opferverbände lehnen Verlegung ab
16 Jahre war der frühere bosnisch-serbische Armeechef Ratko Mladić auf der Flucht, bis er 2011 gefasst wurde. Nun sitzt der schwer erkrankte Greis in Den Haag ein – lebenslang. Das will er ändern. (spiegel.de)
Wettlauf um Usbekistans Kupfer Gold, Erdgas, Uran - und Kupfer: Usbekistans Wirtschaft wächst wegen seiner großen Rohstoffvorkommen kräftig, das Land wird international umworben. Kann die EU in diesem Wettbewerb mithalten? (tagesschau.de)
Wo bleibt die Ehe für alle? LGBTIQ-Aktivisten protestieren vor dem polnischen Regierungsitz und fordern Antworten von Premier Donald Tusk. Hat er seine Wahlversprechen gebrochen? (taz.de)
Aktuelles aus der Ukraine
-
Gegen die Shaheds: Ukrainische Innovationen im Schatten des Drohnenkrieges Nacht für Nacht greift die russische Armee ukrainische Städte im ganzen Land mit Drohnen iranischen Bautyps an. Start-ups entwickeln effiziente Lösungen zu deren Abschuss. Ein Bericht von einem geheimen Testgelände für Abfangdrohnen in der Ukraine. (ukraineverstehen.de)
-
Ukraine: Diese deutschen Bauteile stecken in russischen Drohnen Hunderttausende deutsche Bauteile finden sich in russischen Drohnen und Waffensystemen. Wie gelangen diese Komponenten nach Russland? Recherchen zeigen komplexe Lieferketten über Zwischenhändler und Drittstaaten. Made in Germany treibt russische Drohnen an. (Euronews)
-
Berliner Ausstellung „Ukraine Museum“ Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eröffnete der „Berlin Story Bunker“ ein „Ukraine Museum“. Auf 300 Quadratmetern zeigt die Ausstellung in dem ehemaligen Weltkriegsbunker persönliche Geschichten, „die Härte des Krieges und all das, was Russland geheim halten will“. Schöneberger Str. 23A, 10963 Berlin
Zum Nachhören
-
Dossier Tschernobyl heute: Die Katastrophe ist nicht vorbei Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl in der Ukraine, eine radioaktive Wolke zog über Europa. Russische Angriffe, beschädigte Schutzsysteme und anhaltende Strahlenrisiken bergen heute neue Gefahren. (DLF)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
-
Berlin, noch bis 9.8.: Ausstellung „Constantin Brâncuși – große Retrospektive“. Die Ausstellung versammelt mehr als 150 Skulpturen, Fotografien, Filme und Archivdokumente aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen. In Rumänien wurde das Jahr 2026 offiziell zum „Brâncuși-Jahr“ erklärt. Ort: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin. Eintritt 16/8 €.
-
Berlin, 2.5., 18:30 Uhr: Salonreihe „Après Arbeit. Meet, Greet and Talk Ukraine“ Im Rahmen der zweiten Ausgabe unserer Salonreihe sprechen am 2. Mai 2026 die Theaterregisseurin Tamara Trunova, Chefregisseurin des Left Bank Theatre in Kyjiw, und Dr. Thomas Irmer, Chefredakteur der Theater der Zeit, über deutsch-ukrainische Netzwerke in der Theaterarbeit, aktuelle Entwicklungen der ukrainischen Theaterszene und über die Herausforderungen, im Ausland eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Ort: Serpen Gallery, Auguststraße 83, 10117 Berlin. Eintritt mit Anmeldung.
-
Berlin, 4.5., 18:00 Uhr: Podiumsgespräch „Erinnern im Krieg – Erinnerung im Wandel. Ukrainische Erinnerungskultur im Kontext des aktuellen Krieges. Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung (Stresemannstraße 90, 10963 Berlin). Eintritt frei. Anmeldung auf Website der Veranstaltung (s.o.).
Berlin, 6.5., 18:00 Uhr: Film „Der Daunenträger“ (FR/DE/PL 1992). Das junge Ehepaar Alex und Fryda flieht mit Fotografien aus dem Warschauer Ghetto, die die Verbrechen der Nazis beweisen sollen. Als sie einer Deutschen begegnen, die bereit ist, sie zu verstecken, geben sie sich als Geschwister aus. In dieser Abhängigkeit beginnt eine Affäre. Ort: filmkunst 66, Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin. Eintritt 11 €.
-
Berlin und Potsdam, 5.-10.5.: Jüdisches Filmfestival „Jewcy Movies aus und über Polen“.
-
Berlin, 6.5., 20:00 Uhr: Film „The Stamp Thief” (USA 2025). Eine Gruppe jüdischer Hollywood-Autoren auf der Suche nach einer in einem polnischen Keller versteckten Briefmarkensammlung – eine wahre Geschichte voller Spannung, Neurosen und Verbrechen. Ort: Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin. Eintritt 13 / 10,50 €.
-
Berlin, 7.5., 19:00 Uhr: Film „Aus dem Feuer geboren“ (BG), ein Dokumentarfilm über die Feuerkunstszene in Bulgarien und die lokalen Künstler, die um Anerkennung und ihren eigenen Platz auf der Weltkarte der Kunst kämpfen. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 8.5., 20:00 Uhr: Film „The Stamp Thief” (USA 2025). Beschreibung s.o. Ort: filmkunst 66, Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin. Eintritt 11 €.
Berlin, 9.5., 17:00 Uhr: Kurzfilmprogramm „Nosh Nosh 2 The Dybbuk“ (PL 2025). Besessen vom Geist eines Dating-App-Flirts gerät Leas Leben aus den Fugen. Ein eigenwilliger Film über Begehren, Identität und familiäre Erwartungen – der Dybbuk lebt! Ort: Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin. Eintritt 13/10,50 €.
Berlin, 9.5., 18:00 Uhr: Film „The Big Chief” (PL/NL/FR 2025). Leopold Trepper, Mitbegründer des europaweiten kommunistischen Anti-Nazi-Widerstands- und Spionage-Netzwerks „Die Rote Kapelle“, agierte während des Zweiten Weltkriegs von Frankreich aus. Ende der 1960er-Jahre wurde er im sozialistischen Polen im Hausarrest festgesetzt. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8/6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
Berlin, 9.5., 19:30 Uhr: Film „Holofiction“ (D/AT 2025). Eine essayistische Montage aus tausenden Filmausschnitten untersucht, wie das Kino die Shoah über Jahrzehnte hinweg dargestellt und visuell geprägt hat. Ort: Kino Moviemento, Kottbusser Damm 22, 10967 Berlin. Eintritt 13/10,50 €.
Berlin, 10.5., 16:30 Uhr: Film „The Big Chief” (PL/NL/FR 2025). Beschreibung s.o. Ort: filmkunst 66, Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin. Eintritt 11 €.
Berlin, 10.5., 21:00 Uhr: Kurzfilmprogramm „Nosh Nosh 2 The Dybbuk“ (PL 2025). Beschreibung s.o. Ort: filmkunst 66, Bleibtreustr. 12, 10623 Berlin. Eintritt 11 €.
Berlin, 11.5., 20:00 Uhr: Lesung & Gespräch „Aufrecht“ mit Lea Ypi und Zoran Terzić zum Thema „Politics of Time“. Lea Ypi ist prädestiniert, darüber Auskunft zu geben: Sie wuchs im letzten stalinistischen Staat Europas auf, im Albanien Enver Hoxhas. Als Jugendliche erlebte sie den Systemwechsel. Heute lehrt sie politische Theorie an der London School of Economics und zählt zu einer der einflussreichsten linken Stimmen Europas. Ort: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Roter Salon, Linienstraße 227, 10178 Berlin. Eintritt 12 €.
-
Berlin, 11.5., 19:00 Uhr: Lesung & Gespräch: „Uns steht ein hartes Programm ins Gesicht“. Ein Abend über Jugoslawien, Fußball, Gewalt und Hoffnung. Frank Willmanns „Balkanblut. Leben und Sterben des serbischen Mafiosos und Warlords Arkan“ bildet einen der beiden Anlässe für unser Gespräch. Den anderen Anlass bildet Barbi Markovićs „Piksi-Buch“, welches nicht so sehr den Fußball, als vielmehr seine gesellschaftlichen und kulturellen Nebengeräusche behandelt. Ort: Rosa-Luxemburg-Stiftung, Mathilde-Jacob-Saal, Straße der Pariser Kommune 8A, 10243 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 19.5., 19:00 Uhr: Autorenabend mit Magdalena Parys. Die vielfach ausgezeichnete Autorin gehört zu den wichtigsten Stimmen der zeitgenössischen polnisch-deutschen Literatur. Im Mittelpunkt des Abends stehen zwei Romane: „Floren“, der jüngst in Polen als Abschluss der Berliner Trilogie erschienen ist, sowie „Der Prinz“, der zweite Band der Reihe in deutscher Ausgabe. Ort: Botschaft der Republik Polen in Berlin, Unter den Linden 70, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 23.5., 19:30 Uhr: Bühnencollage „golem.ai“ Von der Zeitlosigkeit einer alten jüdischen Legende. Der Golem wird durch mystische Rituale und die Rezitation heiliger Texte zum Leben erweckt, oft mit dem Ziel, die jüdische Bevölkerung zu beschützen. Texte aus sechs Ländern und drei Jahrhunderten verweben sich zu einem Dialog über Schöpfung und Verantwortung, Macht und Ohnmacht. Ort: Jüdisches Kulturschiff „MS Goldberg“ Berlin, Anlegestelle Havelufer neben der Dischinger Brücke, Ruhlebener Straße/Sedanstraße, 13581 Berlin. Eintritt 25/15 €.
Berlin, 26.5., 19:30 Uhr: Lesung und Gespräch mit Oksana Maksymchuk und Svetlana Lavochkina. Zwei ukrainische Dichterinnen - Chroniken angekündigter Kriege. Ort: Villa Oppenheim, Schloßstr. 55, 14059 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 27.5., 18:00 Uhr: Film „Travel Essentials“ (PL/DE 2024). Eigentlich will sich die hochschwangere Kriegsjournalistin Ada eine Auszeit bei ihrem Partner in Hamburg gönnen. Doch dann bekommt sie aus Polen ein Buch zugeschickt, in dem eine Frau ihre Missbrauchserfahrungen als Kind schildert – versehen mit einer persönlichen Widmung und einer Telefonnummer. Gegen jede Vernunft macht sich Ada auf den Weg in ihre alte Heimat. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
Berlin, 29.5., 19:00 Uhr: Buchvorstellung und Gespräch „Cyrillic Sounds 2026“. Henrike Schmidt und Andreas Tretner sprechen an diesem Abend über zwei Werke die aus dem Bulgarischen ins Deutsche übertragen wurden: „Gedichte vom blauen Jungen“ von Aleksandăr Vutimski und „Gelbe Gedichte“ von Maria Virchov. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 31.5., 16:00 Uhr: POSTOSTCAFÉ – Tschaj und Teig. In dieser Folge des PostOstCafé wollen wir mit liebevollem Blick die Bedeutung von Essen, Kochen und Traditionen in der PostOst-Literatur ausloten. Verschiedene Teigtaschen, Teevariationen und Essenskultur sind seit jeher Grund für Verbindung und Abgrenzung, Kultur und Identität im PostOst-Raum. Ort: Maxim-Gorki-Theater Studio R, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin. Eintritt 5/3 €.
-
Berlin, 2.6., 19:30 Uhr: Versuche, in einem minenfreien Feld zu säen Ein Abend mit Yaryna Chornohuz & Kateryna Kalytko, Poesiefestival Berlin. Ort: Kuppelhalle, silent green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin, Eintritt: 14/9 €.
Berlin, 2.6., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch über den Gedichtband „Kein Verlass auf Uhren und Gestirne“ mit Renate Schmidgall und die Einflüsse der polnischen Literatur und der Arbeit als Übersetzerin auf das eigene Schreiben. Ort: Bibliothek des Polnischen Instituts Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 12.6., 16:30 Uhr: Poesiegespräch mit Milena Marković. Es ist ihre siebte Lyrikveröffentlichung, für die sie mit dem NIN-Preis für den besten Roman des Jahres, einem der wichtigsten Literaturpreise Serbiens, ausgezeichnet wurde. Ort: Atelierraum, silent green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin. Eintritt 9/7 €.
-
Berlin, 13.6., 19:00 Uhr: Nacht der Poesie „Weltklang“ mit sieben internationalen Dichter:innen: Rudi Burkhardt, Lorna Goodison, Stanisław Kalina Jaglarz, Milena Marković, Valzhyna Mort, Laura Vazquez, Mia You. Ort: silent green Kulturquartier, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin. Eintritt o.A.
Berlin, 17.6., 19:00 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ort: Landesvertretung Schleswig-Holstein beim Bund, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 24.6., 18:00 Uhr: Film „Briefe aus der Wilcza“. Eine Straße in der Warschauer Innenstadt ist das Herzstück dieses humorvollen, sehr persönlichen Porträts Polens. Der Filmemacher Arjun Talwar ist vor mehr als zehn Jahren immigriert Um seine Integration voranzutreiben, beginnt er, seine Nachbarn zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen auf die Probe zu stellen. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
Potsdam, 7.5., 17:00 Uhr: Film „The Big Chief” (PL/NL/FR 2025). Beschreibung s.o. Ort: Thalia - Filmtheater Betriebs, Rudolf-Breitscheid-Str. 50, 14482 Potsdam. Eintritt 10/8 €.
Potsdam, 9.5., 17:00 Uhr: Film „Holofiction“ (D/AT 2025). Beschreibung s.o. Ort: Thalia - Filmtheater Betriebs, Rudolf-Breitscheid-Str. 50, 14482 Potsdam. Eintritt 10/8 €.
Potsdam, 9.5., 20:15 Uhr: Film „The Stamp Thief” (USA 2025). Beschreibung s.o. Ort: Thalia - Filmtheater Betriebs, Rudolf-Breitscheid-Str. 50, 14482 Potsdam. Eintritt 10/8 €.
-
Potsdam, 10.5., 17:00 Uhr: Kurzfilmprogramm „Nosh Nosh 2 The Dybbuk“ (PL 2025). Beschreibung s.o. Ort: Filmmuseum Potsdam, Breite Straße 1a / Marstall, 14467 Potsdam. Eintritt 8/5 €.
-
Potsdam, 20.5., 18:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Warum seid ihr noch am Leben?“: Der Holodomor 1932/33. Die Ausstellung des Mykola-Haievoi-Zentrums für moderne Geschichte der LMU München zeigt Vorgeschichte, Verlauf und Nachwirkungen sowie die Erinnerung und künstlerische Verarbeitung des Holodomor. Ort: Universität Potsdam, Campus Am Neuen Palais, Haus 12. Eintritt frei.
Potsdam, 26.5., 18:00 Uhr: Vortrag „Galizien. Erinnerungslandschaft nach dem Boom“. Was machte die Faszination dieses Galizien-Mythos aus und wie hat sich das Galizien-Bild seit den 1990er Jahren gewandelt? Was bedeutet Galizien heute den Ukrainern und Polen? Ort: Urania Wilhelm Foerster Potsdam, Gutenbergstraße 71, 14467 Potsdam. Eintritt 9/7 €.
Potsdam, 15.6., 18:00 Uhr: Vortrag „Bukowina & Galizien – Einblicke in die Kulturlandschaften der Westukraine“ von Prof. Dr. Jana Osterkamp. Vergessene Vielfalt der Bukowina. Eine Zeitreise zu bunten Moldauklöstern und verlassenen jüdischen Friedhöfen. Urania Wilhelm Foerster Potsdam, Gutenbergstraße 71, 14467 Potsdam. Eintritt 9/7 €.
- Weitere Bundesländer (alphabetisch sortiert)
Augsburg, 21.5., 18:30 Uhr: Diskussion „Ein Leben im Ausnahmezustand: Wie geht es den Menschen in der Ukraine?“. Wie lebt und überlebt man inmitten des Bomben- und Drohnenterrors? Was bedeutet es tatsächlich, in einem „russisch besetzten Gebiet“ zu leben? Ort: Kolping Akademie, Frauentorstraße 29, 86152 Augsburg. Eintritt frei.
Augsburg, 23.6., 19:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch mit „Mariana Hausleitner: Bukowina“ und Jana Osterkamp. Die Autorin zeichnet die historischen Grundzüge der Region unter besonderer Berücksichtigung der deutschen und jüdischen Bevölkerung nach. Ort: J.A. Schlossersche Buchhandlung Augsburg, Annastraße 20, 86150 Augsburg. Eintritt frei.
Bonn, 12.5., 19:30 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Beschreibung s.o. Ort: Casa Nelting, Muffendorfer Hauptstraße 27-29, 53177 Bonn. Eintritt 18 €
Düsseldorf, noch bis 29.5.: Ausstellung „Andrzej Pągowski – Wajda aufs Neue“. Zum ersten Mal weltweit werden Plakate zu allen Filmen und Theaterwerken von Andrzej Wajda gemeinsam präsentiert. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf – Galerie, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, noch bis 24.6.: die Andrzej Wajda-Filmreihe widmet sich monatlich wechselnden thematischen Schwerpunkten von Wajdas Filmschaffen. Ort: BLACK BOX – Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, noch bis 31.8.: Sonderausstellung des Filmmuseums über Andrzej Wajda (1926–2016), einem der bedeutendsten polnischen Regisseure und Mitbegründer der „Polnischen Filmschule“. Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstrasse 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt 5/2,50 €.
Dresden, 10.5., 20:00 Uhr: Buchvorstellung „Balkanblut und Piksi“ mit Frank Willmann (Autor „Balkanblut“), Barbi Marković (Autorin „Piksi-Buch“) und Clemens Meyer (Schriftsteller). Ein Abend über Fußball, Gewalt, Nationalismus, Jugoslawien und Hoffnung. Ort: Schauburg, Königsbrücker Straße 55, 01099 Dresden. Eintritt frei.
Gießen, 18.6., 19:00 Uhr: Lesung „Bitternis“ mit Joanna Bator. Kalina Serce, jüngster Spross einer Frauendynastie, Erforscherin einer düsteren Familiengeschichte, betritt eine Villa, die lange Zeit unbewohnt war. Mit diesem Haus, der früheren Pension Glück im schlesischen Langwaltersdorf, hat es seine eigene Bewandtnis. Justus-Liebig-Universität Gießen, Aula Ludwigstraße 23, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen. Eintritt frei.
Halle (Saale), 4.5., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Norwegian Dream“ (NOR/PL/D 2023) mit Johannes Kleinmann (Potsdam) & Cäcilia Wosnitzka über Migration in der polnischen Gesellschaft. Der 19-jährige Pole Robert ist gerade an die norwegische Küste gezogen. In einer Fischfabrik nahe Trondheim will er genug Geld verdienen, um die Schulden seiner Mutter begleichen zu können. Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale). Eintritt 8/7 €.
Halle (Saale), 3.6., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Ode an die Freude“ (PL 2005) mit Yvonne Drosihn (Halle) & Veronika Warzycha (Berlin) über Migration in der polnischen Gesellschaft. Drei polnische ProtagonistInnen, die aus unterschiedlichen Gründen schlussendlich nach London emigrieren. Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale). Eintritt 8/7 €.
Halle (Saale), 17.6., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Eiskalte Grenze“ (PL 2024) mit Johanna Hiebl (Frankfurt/Oder) & Rainer Mende (Leipzig) über Migration in der polnischen Gesellschaft. Nachdem ihre Mutter in der Eiseskälte im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen ums Leben gekommen ist, muss die 16-jährige Kurdin Runa schnell Verantwortung übernehmen. Ort: Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale). Eintritt 8/7 €.
Hamburg, 19.5., 19:30 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Beschreibung s.o. Ort: Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Straße 79, 22765 Hamburg. Eintritt 15 €.
Hildesheim, 12.5., 19:30 Uhr: Buchpräsentation und Poetikvorlesung „Geteilter Horizont“ mit Kateryna Mishchenko. Seit mehr als dreieinhalb Jahren führt Russland seinen brutalen Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategien entwickeln die Ukrainerinnen, die Ukrainer, um gegen Müdigkeit und Verzweiflung anzukämpfen? Ort: Literaturhaus St. Jakobi, Jakobikirchgasse 1-2, 31134 Hildesheim. Eintritt frei.
Jena, 28.5., 19:45 Uhr: Film und Gespräch „Frau aus Freiheit“ (PL/SVE 2023) mit Jakub Szumski. In Anlehnung an Andrzej Wajda und seine „Der Mann aus …“-Trilogie ergreift „Frau aus Freiheit“ Partei für die Marginalisierten des Landes und für eine offene Gesellschaft, in der trans* Menschen frei leben können. Ort: Kino am Markt, Markt 5, 07743 Jena. Eintritt 8,50 €.
Jena, 25.6., 19:45 Uhr: Film und Gespräch „Die Poetin der Roma“ (PL 2013). Der Film schildert das Leben der Roma-Dichterin Bronisława Wajs, von ihrer Mutter liebevoll „Papusza“ genannt. Bei Papuszas Geburt 1910 in Ostpolen prophezeien ihr die Roma-Frauen, dass „sie allen großen Stolz oder große Scham“ bringen wird. Als junges Mädchen lernt sie heimlich bei einer jüdischen Buchhändlerin lesen und schreiben und entdeckt die Welt der Poesie. Ort: Kino am Markt, Markt 5, 07743 Jena. Eintritt 8,50 €.
Köln, 11.5., 19:30 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Beschreibung s.o. Ort: Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln. Eintritt 12/10 €.
Leipzig, noch bis 8.5.: Ausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944“. Die Ausstellung zeigt das dramatische Schicksal Warschaus – einer Stadt, die von Brutalität der deutschen Vernichtungsmaschinerie wie kaum eine andere während des Zweiten Weltkriegs betroffen war. Ort: Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 21.-28.6.: Film: „Korczak“ (D/PL 1990) von Andrzej Wajda. Im Jahr 1942 leitete der jüdisch-polnischen Arzt, Schriftsteller und Pädagoge Janusz Korczak während der deutschen NS-Besatzung Polens ein Waisenhaus für jüdische Kinder im Warschauer Getto. Sein Leben wurde zur Legende, als ihn die SS zwang, „seine Kinder“ zum Zug nach Treblinka zu führen. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Marburg, noch bis 3.6.: Ausstellung „Wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.” Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost. Ort: Herder-Institut, Gisonenweg 5-7, 35037 Marburg. Eintritt frei.
Oldenburg, 18.5., 19:00 Uhr: Film „Wehrmachtsdeserteure in Griechenland“. Desertion aus der „Strafdivision 999“. Ab 1943 wurden auch Männer zur Wehrmacht eingezogen, die als „wehrunwürdig“ galten und die Strafdivision 999 bildeten, die unter anderem in Griechenland eingesetzt wurde. Dort gelang es vielen 999ern, zu den griechischen Partisanen überzulaufen. Bibliothekssaal der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstraße 114-118, 26129 Oldenburg. Eintritt frei.
Österreich und Schweiz
Bern, 22.5., 18:30 Uhr: Buchvorstellung „Sag Feuer“ mit Selma Asotić. Selma Asotić hat sich als junge feministische Stimme aus Bosnien einen Namen gemacht. Ihre Lyrik ist einfach, bilderreich und prägnant. Sie findet eine Sprache für die Zerrissenheit zwischen Heimat und Fremdsein; für Liebe und lesbisches Begehren; für den generationenlangen Weg der Frauen vom Schweigen zum Sprechen. Ort: WerkStadt Lorraine, Lorrainestrasse 20, 3013 Bern, Eintritt: Kollekte.
Solothurn, 16.5., 11:30 Uhr: Lesung und Gespräch mit Mascha Dabić über „Nationaltheater“ von Tanja Šljivar. Nationaltheater verwebt ein Schicksalsjahr in der Biografie einer ambitionierten jungen Frau mit der Geschichte einer Institution. Beide eint die jüngere Vergangenheit, die von historischen Verwerfungen, dem Zerfall Jugoslawiens und Krieg geprägt ist. Ort: Jugendherberge Solothurn Wengisaal, Landhausquai 23, 4500 Solothurn, Schweiz. Eintritt 20/15 CHF.
Zürich, 24.6., 19:30 Uhr: Gespräch mit AutorInnen Irina Bondas, Katja Petrowskaja, Sylvia Sasse und Serhij Zhadan über die ukrainische Moderne, darunter den Autor des ersten ukrainischen Stadtromans Walerian Pidmohylnyj und den Futuristen Mychajl Semenko, der mit seinen Manifesten, Sprachspielen und visuellen Gedichten einen Bogen vom ukrainischen Barock in die 1920er-Jahre schlägt. Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich. Eintritt 22/15 CHF.
Zürich, 8.7., 20:30 Uhr: Literaturfestival „Der Gärtner und der Tod“ mit Georgi Gospodinov, geboren in Bulgarien. Er zählt zu den bedeutendsten europäischen Schriftstellern der Gegenwart. Gospodinov schreibt über Zeit, Erinnerung und die Fragilität menschlicher Existenz – oft aus einer zutiefst persönlichen Perspektive. Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich. Eintritt 40/30 CHF.
Aktuelle Fernsehtipps
-
Sonntag, 10.5., 20:15-21:10, WELT: Lost Places - The Rediscovery of Archaeopolis. In Georgien wird eine Festung aus der Römerzeit wiederentdeckt, der sogar Elefanten nichts anhaben konnten.
Sonntag, 10.5., 22:55-23:50, mdr: Mutter unter Vertrag. Zhana trägt zum dritten Mal ein Kind für eine fremde Familie aus, als Leihmutter in Georgien. Sie hofft, damit ihrer Tochter Elene ein besseres Leben zu ermöglichen. Der Film erzählt von Liebe, Aufopferung und dem Kampf einer Mutter für eine Zukunft jenseits von Stigma, Armut und Tabu.
Montag, 11.5., 19:40-20:15, arte: Re: Frauenrechte in Lettland bedroht (2026). In Lettland hat das Parlament beschlossen, aus der sogenannten Istanbul-Konvention auszutreten, das ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt.
Dienstag, 12.5., 23:00-23:55, arte: Stille Invasion: Chinas Balkan-Strategie. In keiner anderen Region Europas vertritt China seine geostrategischen Interessen so selbstbewusst wie auf dem Balkan.
Donnerstag, 14.5., 13:10-14:00, arte: Stadt Land Kunst. Anthony Passeron / Rumänien / Polen. Zwischen den Weltkriegen entwickelte der polnische Arzt Janusz Korczak in Warschau eine neue Sichtweise auf das Kind und leitete ein Waisenhaus, wo auch seine Idee zu einer „Kinderrepublik“ entstand. Wdh: 15.5., 8:05-8:55.
Donnerstag, 14.5., 15:45-16:15, phoenix: Traumziel Albanien. Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und herzliche Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden.
-
Freitag, 15.5., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Jack Delanos Puerto Rico / Provence / Usbekistan. Samarkand in Usbekistan besitzt so viele Gesichter wie blaue Kuppeln, die in der Sonne glänzen. In dieser Stadt aus 1001 Nacht revolutionierte einst ein Emir die Astronomie.
-
Sonntag, 17.5., 19:30-20:15, arte: Unbekanntes Usbekistan. Mit dem Zug entlang der Seidenstraße. Nachdem Russland das Gebiet des heutigen Usbekistans annektiert hatte, wurde das Eisenbahnnetz ausgebaut. Bis heute ist die Strecke des Seidenstraßen-Expresses die Hauptroute zwischen dem grünen Osten Usbekistans und den trockenen Wüsten des Westens. Wdh: 23.5., 18:30-19:20.
Dienstag, 19.5., 16:20-17:05, arte: Unterwegs im Baltikum – Von Estland bis Lettland.
Dienstag, 19.5., 17:05-17:50, arte: Unterwegs im Baltikum – Von Lettland bis Litauen.
Donnerstag, 21.5., 10:30-11:15, zdf-info: Lost Places der Sowjetunion. Polen und die DDR. Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort, der durch eine Mauer geteilt ist.
Donnerstag, 21.5., 12:00-12:45, zdf-info: Lost Places der Sowjetunion. Das Baltikum. Drei Lost Places im Baltikum, Spuren von Annexion und Kaltem Krieg. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland.
Freitag, 22.5., 20:15-21:00, hr: Rumänien – Kommt auf die Bucket List. Das Schloss von Graf Dracula, wilde Bären, die majestätischen Karpaten. Die Filmemacher reisen von Transsylvanien über die Walachei an die Schwarzmeerküste und in die Hauptstadt Bukarest. Wdh: 23.5., 6:05-6:50; 25.5., 6:30-7:15.
Samstag, 23.5., 7:20-8:15, arte: GEO Reportage. Die Puppen tanzen! Litauens rollendes Theater. Puppentheater hat in den Ländern Osteuropas eine lange Tradition, auch in Litauen. Die rollende Bühne aus Panevezys tourt jeden Sommer durch entlegenste Dörfer.
Samstag, 23.5., 9:50-10:30, arte: Stadt Land Kunst Spezial. Armenien. Wo Wassili Grossman wieder Gefallen am Leben fand (2): Armeniens christliche Identität (3): In Armenien: Ein gerade noch geretteter Schatz.
-
Dienstag, 26.5., 17:50-18:35, arte: Siebenbürgen – Reise in die Natur des Mittelalters – Transsilvaniens Paradiese aus Menschenhand. Im Mittelalter drängten vielerorts Siedler die Wildnis zurück, wodurch die Natur bunter und vielfältiger als je zuvor wurde. Wdh: 9.6, 1:30-2:15, 15.6., 10:25-11:05.
Dienstag, 26.5., 18:35-19:20, arte: Serbien – Land des Wassers. Serbien liegt zwar nicht am Meer – das Wasser prägt das Land aber trotzdem. Die großen Flüsse, allen voran die Donau, versorgen zahlreiche Ökosysteme und schaffen Lebensraum für so verschiedene Tiere wie Braunbären und Gänsegeier. Wdh: 8.6., 10:25-11:25; 16.6., 2:50-3:35.
Samstag, 6.6., 22:15-23:15, zdf-info: Der Feind in den Wäldern - Ostfront Ukraine. November 2023. In einem Waldstück in der Nähe von Kupjansk an der ukrainischen Ostfront verteidigt das Bataillon Berlingo eine strategisch wichtige Eisenbahnlinie gegen russische Angreifer. Die von ukrainischen Soldaten mit Bodycams gefilmten Ereignisse geben erschütternde Einblicke in den Kriegsalltag.
Sonntag, 7.6., 9:20-10:05, mdr: Moldawien - ein Land im Aufbruch. Vor sechs Jahren hat Nata Albot das „IA Mania“-Festival zum ersten Mal organisiert. Hier werden Mode, aber auch altes Handwerk und moldawische Kochkunst präsentiert. Nata Albot ist Journalistin, Kochbuch-Autorin, Mutter von drei Kindern, vor allem aber Aktivistin für ein modernes Moldawien.
Radio, Podcasts und Radiofeatures
BR – Breitengrad: Ukraine: Schwieriger Wiederaufbau bei anhaltenden Angriffen. Auf der Wiederaufbaukonferenz werden jährlich Milliarden gesammelt, um den Wiederaufbau der Ukraine zu unterstützten. Doch der gestaltet sich äußerst schwierig.
DLF Kultur, 1.5., 18:05: Aus der jüdischen Welt mit „Shabbat“. Geschichte – Der Brand der Triangle Shirtwaist Factory in New York.
DLF Kultur – Feature: Deutsche Söldner kämpfen im Donbass. Im Dienste Putins. Deutsche kämpfen für Russland im Donbass – und reisen unbehelligt zurück. Über Söldner zwischen Front und Heimat, Behördenversagen und ein kaum beachtetes Sicherheitsrisiko mitten in Deutschland.
DLF Kultur – Politik: Ukrainische Soldaten. Augen aus dem 3D-Drucker. Die Fotografin Yulia Ovsiannikova hat ukrainische Soldaten mit Gesichtsverletzungen porträtiert.
DLF Kultur – Feature: Savita Wagners ukrainisches Fronttagebuch. Also muss ich überleben! Sie will nicht nur zusehen: Als der Krieg ausbricht, geht Savita Wagner in die Ukraine, um zu helfen. Sie rettet als Sanitäterin an der Front viele Verwundete. Bis sie von einem Granatsplitter tödlich getroffen wird.
DLF Kultur – Lange Nacht: Edgar Hilsenrath – „Ich war der Fremde“ Erst spät erkannte man, was für einen außergewöhnlichen Literaten man hierzulande so lange verschmäht hatte. Doch nach Stationen in Rumänien, der Ukraine, Israel, Frankreich und den USA, kehrte Edgar Hilsenrath tatsächlich nach Deutschland zurück.
DLF Kultur – Weltzeit: Krieg in der Ukraine. Warum Soldaten desertieren. Derzeit kämpfen rund eine Million Männer und Frauen in der ukrainischen Armee. Etwa 200.000 Menschen haben sich bis Anfang 2026 unerlaubt von der Truppe entfernt.
DLF Kultur – Weltzeit: Albaniens Regierung. KI-Ministerin „Diella“ hilft nicht gegen Korruption. Die erste KI-Ministerin weltweit sollte in Albanien mitregieren und vor allem gegen Korruption vorgehen. Heute sind sich Fachleute in Albanien einig: Diese KI taugt nicht dafür.
DLF Kultur – Weltzeit: Tourismus in Polen. Boom an der Ostsee dank EU-Mittel. Polen erlebt einen massiven Tourismusboom mit Rekordbesucherzahlen. Der Staat investiert mit staatlichen Fördermitteln in Infrastruktur und Kapazitäten, aber das Gros der Investitionen sind Fördermittel aus der Europäischen Union.
DLF Kultur – Weltzeit: Georgiens Wirtschaft. Aufschwung trotz politischer Krise. Georgien verzeichnet trotz massiver innenpolitischer Spannungen und einer umstrittenen Regierungspolitik ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum. Der Regierung kommt das gelegen, die Menschen im Land merken jedoch nichts vom Aufschwung.
DLF – Europa Heute: Wahl in Bulgarien. Überwältigende Mehrheit für Ex-Präsident Rumen Radew. Ex-Präsident Rumen Radew ist klarer Sieger der Parlamentswahlen in Bulgarien. Eine neue Phase der Stabilität sei nun möglich, sagt Norbert Beckmann-Dierkes von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sofia. Er erwartet einen pragmatischen Politikansatz.
NDR Info: Shlomo – Der Goldschmied und der Nazi. Was würdest du tun, wenn du dem Mörder deiner Familie gegenüberstehst? Shlomo Szmajzner hatte im Vernichtungslager Sobibor die makabre Aufgabe, Schmuck für die Nazis zu schmieden, aus dem Zahngold der ermordeten Juden. Gustav Wagner, auch die „Bestie von Sobibor“ genannt, war ein glühender Nationalsozialist. Er war aufgrund seines Sadismus und seiner Unberechenbarkeit gefürchtet. Rund 250.000 Menschen wurden in Sobibor ermordet, sehr wenigen gelang die Flucht. Shlomo war einer von ihnen. Als er 36 Jahre später, am anderen Ende der Welt in Brasilien, seinem Peiniger wieder begegnet, stellt sich für ihn die Frage: Rache oder Sühne? Podcast in 8 Folgen.
Neues vom Ballaballa-Balkan – Mileva Marić und die Relativität der Anerkennung. Mileva Marić – eine der ersten Frauen in Europa, die ein Studium der Physik und Mathematik begann und 1896 in Zürich einen gewissen Albert Einstein kennenlernte. Die beiden diskutierten schon früh gemeinsam Fragen der Physik, Mileva Marić rechnete für ihn, und in Briefen spricht Albert Einstein sehr klar von „unserer Arbeit“, wenn es um die Grundlagen der Relativitätstheorie geht.
Gen East: Bulgarischer Stolz. Sind Bulgar:innen besonders stolze Menschen? Immerhin hat das Land viel zu bieten – und Bulgar:innen werden nicht müde, das zu betonen: die leckersten Tomaten, der beste Joghurt, malerische Berge, Weltkulturerbe … Aber was, wenn hinter diesen Lobeshymnen in Wahrheit ein Minderwertigkeitskomplex steckt?
Roundtable Osteuropa 62: Wasserknappheit in Zentralasien. In dieser Ausgabe unseres Podcasts erläutern wir die Komplexität der Wasserkonflikte ausgehend von dem Motto des diesjährigen Weltwassertages: „Where water flows, equality grows“ lenkt unseren Blick auf die untrennbare Verknüpfung von Wasserkonflikten und Geschlechtergerechtigkeit. Wie tragen Frauen in Zentralasien zu informellen Lösungsansätzen bei und warum werden sie bislang oftmals aus den politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen?
Roundtable Osteuropa 61: Wendepunkt in der Friedens- und Konfliktforschung: Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Welt verändert – und stellt auch die Friedens- und Konfliktforschung vor drängende Fragen. In dieser Folge nehmen wir uns die Zeit, die komplexe globale Gemengelage von Konflikten zu durchleuchten: Was kann die Friedens- und Konfliktforschung konkret zum Verständnis dieser Dynamiken beitragen?
Roundtable Osteuropa 60: Lokales Wissen, globaler Frieden? Perspektiven aus der Ukraine und Zentralasien. Unsere Gästinnen berichten aus der Ostukraine, wo Menschen in frontnahen und besetzten Gebieten leben. Und aus Zentralasien, wo Gemeinschaften eigene Wege suchen, um Konflikte zu lösen. Sie zeigen auf, warum lokales Wissen über Netzwerke, Dynamiken und Akteur*innen so relevant ist.
Ex Oriente Lux Reisen GmbH
Kleine Auguststr. 5
D-10119 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 62908205
Fax: +49 (0) 30 62908209
E-Mail: [email protected]
www.eol-reisen.de
Wir möchten Sie mit diesem Newsletter keinesfalls belästigen. Wünschen Sie keine weitere Zusendung, klicken Sie bitte auf Abmelden und bestätigen Sie dann Ihre Abmeldung.
|