Ex Oriente Lux Info 160
Donnerstag, 26. Februar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
bald beginnt die Reisesaison 2026! Die Verfügbarkeit freier Plätze können Sie ab sofort dem Ampelsystem auf unserer Internetseite entnehmen. Dort erfahren Sie außerdem, wer in diesem Jahr für welche Reiseleitung vorgesehen ist. Über den aktuellen Buchungsstand auf den Frühjahrsreisen informieren wir Sie etwas weiter unten.
Wie immer im Februar sind unsere Gedanken natürlich ganz besonders bei der Ukraine, unserem Herzens-Reiseland, das gerade den vierten Jahrestag des vollumfänglichen Angriffskrieges durch Russland begehen musste. Trotz der Kampferfolge der ukrainischen Armee und eines großen Zusammenhalts sind Land und Gesellschaft durch den täglich erlittenen Terror und seinen Folgen stark gezeichnet. Wir geben die Hoffnung nicht auf, in naher Zukunft eine freie Ukraine gemeinsam mit Ihnen bereisen zu können.
Auch in diesem Newsletter haben wir wie gewohnt Informationen zur aktuellen Lage und zur Ukraine, Veranstaltungs-, TV- und Radiotipps sowie Hinweise auf Podcasts und Radiofeatures für Sie zusammengestellt. Wie immer bedanken wir uns bei Jasmin Schwarz für ihre Unterstützung bei der Recherche.
Wir freuen uns auf die kommende Saison mit Ihnen und grüßen Sie herzlich,
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Martin Brand, Andreas Kunz, Anna Brixa, Christoph Maisch und Joschka Hofmann
Freie Plätze auf den Frühjahrsreisen
Sie sind uns auf unseren Frühlingsreisen herzlich willkommen!
Für zwei dieser Reisen möchten wir hier noch ein wenig die Werbetrommel rühren: Die Nachfrage nach unserer New York-Reise ist angesichts der Negativschlagzeilen der letzten Monate eingebrochen. Auch wir beobachten den aktuellen politischen Kurs der USA sehr kritisch und verurteilen die menschenverachtende Jagd auf Migrant*innen durch ICE. Dennoch (oder gerade deswegen): Lassen Sie sich von uns das alternative New York zeigen, das gerade begeistert seinen ersten muslimischen Bürgermeister feiert! Diskutieren Sie mit Expert*innen und Vertreter*innen verschiedenster Immigrationswellen und informieren Sie sich aus erster Hand über vielfältige zivilgesellschaftliche Protestformen und die Hoffnung auf Veränderung.
Außerdem laden wir Sie ein, mit uns im Mai – zur schönsten Reisezeit – die bewegende Geschichte des wunderschönen Albaniens zu entdecken. Bei dieser Reise haben wir erst knapp die Mindestteilnehmerzahl erreicht. Freuen Sie sich auf ein besonders intensives Reiseerlebnis in einer voraussichtlich kleinen Gruppe.
Rumänien 14.4.–25.4.
Republik Moldau 23.4.–3.5.
Thessaloniki 2.5.–10.5.
Krakau 3.5.–9.5. noch 3 freie Plätze
Triest 9.5.–17.5. noch 4 freie Plätze
Albanien 14.5.–24.5.
New York 16.5.–23.5.
Slowenien 17.5.–23.5. noch 3 freie Plätze
Für die Reise nach New York ist die Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht. Alle anderen aufgeführten Termine finden statt. Ausgebucht sind aktuell die Reisen nach Lublin-Zamość und nach Warschau im Mai, wir führen eine Warteliste.
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
Aktuelles aus der Ukraine
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Katastrophen mobilisieren zu noch größerem Widerstand Stress ist für Millionen Ukrainer zum Dauerzustand geworden. Zwischenmenschliche Beziehungen können helfen. (taz.de)
Vielfalt stärkt die Demokratie Der 2014 von Russland begonnene Krieg gegen die Ukraine hat Millionen von Menschen zur Flucht innerhalb des Landes gezwungen. Mit den Binnenvertriebenen kam aber auch die Wertschätzung der kulturellen Vielfalt der Ukraine. (ukraineverstehen.de)
Berliner Ausstellung „Ukraine Museum“ Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eröffnet der "Berlin Story Bunker" ein "Ukraine Museum". Auf 300 Quadratmetern zeigt die Ausstellung in dem ehemaligen Weltkriegsbunker persönliche Geschichten, "die Härte des Krieges und all das, was Russland geheim halten will". Schöneberger Str. 23A, 10963 Berlin
Zum Nachhören:
„Seit Jahren reden wir über den Krieg…“ Serhij Zhadan und Karl Schlögel im Gespräch. (youtube.com)
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Literatur als Selbsterhaltung Der ukrainische Autor Serhij Zhadan im Gespräch mit Natascha Freundel. (ARD Mediathek)
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MDR-Kultur trifft Iryna Fingerova Iryna Fingerova ist in Odesa geboren, arbeitet neben dem Klinikalltag in Dresden als Journalistin und Schriftstellerin. Im Februar erschien im Rowohlt Verlag ihr neuer Roman „Zugwind“, übersetzt von Jakob Waloschyk. (mdr.de)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
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Berlin, noch bis 1.3.: Ausstellung „Flucht. Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz“. Ort: Museum Europäischer Kulturen – MEK Arnimallee 25, 14195 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 26.2.-4.3.: Georgisches Filmfestival Im Mittelpunkt stehen die Folgen militärischer Konflikte in Bergkarabach, Abchasien und Ossetien für die Gesellschaften im Kaukasus nach dem Zerfall der Sowjetunion. Dabei werden Vertreibung, politische Instabilität, wirtschaftliche Unsicherheit und ideologische Polarisierung thematisiert. Zugleich zeichnet die Retrospektive die Geschichte des georgischen Films nach, von den frühen Klassikern bis zu den internationalen Auszeichnungen in Cannes. Ort: Acud Kino, Veteranenstrasse 21, 10119 Berlin. Eintritt 9 €.
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Berlin, 27.2., 19:00 Uhr: Stimmen der Ukraine. Eine musikalische Reise durch die Literatur der Ukraine. Abschlusskonzert der Café Kyjiv Week. Ort: Kulturcafé des Nachbarschaftsheims Schöneberg, Holsteinische Straße 30, 12161 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 28.2., 17:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Stramer“. Mikołaj Łoziński erzählt von einer einfachen jüdischen Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, von ihrem Alltag, ihren Hoffnungen, Träumen und Reibereien – und von einer berührenden Verbundenheit in sich verdunkelnden Zeiten. Die winzige Wohnung in der Goldhammerstraße platzt aus allen Nähten: Nathan Stramer, seine Frau Rywka und ihre sechs Kinder schlagen sich so durch. Nathan hat sein Glück zu Beginn des Jahrhunderts in New York gesucht und ist nach einigen erfolglosen Jahren wieder nach Galizien zurückgekehrt. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
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Berlin und Online, 28.2., 17:00 Uhr: Lesung „Drei Lebensgeschichten aus Galizien“. Mikołaj Łozińskis Stramer (Suhrkamp Verlag 2024), Natalka Sniadankos Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde (Haymon Verlag 2021) und Sabrina Janeschs Sibir (Rowohlt 2024) verfolgen das Leben von Familien in einer aus den Fugen geratenen Welt. Den Facettenreichtum dieser drei Familiengenschichten aus Galizien stellt der Germanist Marcin Wiatr vor. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
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Berlin, 2.3., 19:00 Uhr: Film „Die Volksmusik ist mein Leben“ und Konzert von dem „Nedyalko Nedyalkov Trio“. Die Formation präsentiert auf einzigartige Weise traditionelle Lieder und Instrumentalmusik aus den sieben wichtigsten Folklore-Regionen Bulgariens. Der Dokumentarfilm zeigt die Geschichte des Volksmusikorchesters des Bulgarischen Nationalradios seit 1952. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 3.3., 19:00 Uhr: Buchvorstellung und Diskussion „Polnische Bürgermeister und der Holocaust. Besatzung, Verwaltung und Kollaboration“. Grzegorz Rossoliński-Liebe stellt auf der Grundlage umfangreicher Archivrecherchen ausgewählte polnische Bürgermeister im Generalgouvernement vor und untersucht, wie diese sich während des Zweiten Weltkriegs verhielten. Ort: Dokumentationszentrum Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 6.3., 19:00 Uhr: Ausstellung „Reflexionen europäischer Kunsttrends in der bulgarischen Kunst von der Befreiung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts“. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 7.3., 17:00 Uhr: Premiere Dokumentarfilm „Chronos – Fluss der Zeit“ mit Regisseur Volker Koepp und Protagonisten. Ein Wiedersehen mit Menschen aus früheren Filmen in der Zerrissenheit der Jahre 2020 bis 2025 – geprägt von der epochalen Zeitenwende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, deren Auswirkungen wir in der unmittelbaren Gegenwart erleben. Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin. Eintritt 7,50/5 €.
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Berlin, 12.3., 19:00 Uhr: Buchvorstellung und Gespräch „Geteilter Horizont – Die Zukunft der Ukraine“ mit den HerausgeberInnen und Beitragenden Kateryna Mishchenko, Katja Petrowskaja, Wilfried Jilge und Ingo Petz. Ort: Club der polnischen Versager, Ackerstraße 168, 10115 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 12.3., 19:00 Uhr: Bulgarische Kurzfilme „Umgeben von Beton“ (15min) und „Übermacht“ (5min) und Treffen mit dem Regisseur Yordan Mihaylovski und dem Produzent Rumen Barosov. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 12.3., 20:00 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
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Berlin, 24.3., 14:45-21:00 Uhr: Internationale Konferenz „Eine gemeinsame Sicherheitspolitik für Europa und die Ukraine“, Anmeldung, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin
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Berlin, 25.3., 18:00 Uhr: Film „Das ist nicht mein Film“ (2024 PL). Wanda und Janeks Beziehung steckt fest. Ihre Liebe droht zwischen Alltag, Langeweile und unterschiedlichen Erwartungen zu verschwinden. Kurz vor einer Eskalation schließen sie einen Deal: Eine Wanderung entlang der polnischen Ostseeküste. Nur sie beide, ein Zelt und ein Schlitten fürs Gepäck. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 25.3., 20:00 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Ort: Georg Büchner Buchladen, Wörther Str. 16, 10405 Berlin. Eintritt 15/13 €.
Berlin, 26.3., 19:00 Uhr: Lesung „Die Flucht der Bärin“ mit Autorin Joanna Bator (PL). Sechzehn romanhaft verschränkte unheimliche Erzählungen. Eine Frau auf der Suche nach dem perfekten Zuhause für ihre Familie, eine englischsprachige Schildkröte in einem Garten in Wrocław, ein vergessenes Stockwerk des Hotels Sudety in Wałbrzych oder ein einäugiger Kobold, der eine scheinbar ganz normale Familie heimsucht. Ort: Galerie des Polnischen Instituts, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 15.4., 17:00 Uhr: Berlin verbindet Europa Stimmen aus Berlin, Warschau, Paris, Kyiv zeigen, wie Austausch, Kultur und Städtepartnerschaften Europa im Alltag greifbar machen. Ort: Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 16.4., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Tango in Czernowitz“ mit Autor Oleg Serebrian. Geschichte(n) schreiben: Ausgehend vom Roman soll im Rahmen der Veranstaltung über Vielstimmigkeit in Grenzregionen diskutiert werden: über das Nebeneinander unterschiedlicher Erfahrungen, über Verlust und Zugehörigkeit sowie darüber, wie Literatur komplexe historische Räume jenseits eindeutiger nationaler Erzählungen erfahrbar macht. Ort: Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 29.4. 18:00 Uhr: Film „Trains“ (2024 PL). In Trains (einem Film ohne Worte) geht es nicht allein um Züge. Das ausschließlich aus Archiven stammende Material wird verdichtet zu einer Studie über die Menschheitskatastrophe Krieg. Eisenbahnen sind das Mittel, um Soldaten zur Front zu befördern, Juden „auszusiedeln“, Völker zu vertreiben. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 29.4., 19:00 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Ort: Buchhandlung Knesebeck Elf, Knesebeckstraße 11, 10623 Berlin. Eintritt 12/4 €.
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Berlin, 30.4., 19:30 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Ort: Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, 12157 Berlin. Eintritt 5/3 €.
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Potsdam, 25.3., 19:00 Uhr: Lesung „Die Flucht der Bärin“ mit Autorin Joanna Bator (PL). Sechzehn romanhaft verschränkte unheimliche Erzählungen. Eine Frau auf der Suche nach dem perfekten Zuhause für ihre Familie, eine englischsprachige Schildkröte in einem Garten in Wrocław, ein vergessenes Stockwerk des Hotels Sudety in Wałbrzych oder ein einäugiger Kobold, der eine scheinbar ganz normale Familie heimsucht. Ort: Wist – Der Literaturladen, Dortustraße 17, 14467 Potsdam. Eintritt o.A.
- Weitere Bundesländer (alphabetisch sortiert)
Düsseldorf, noch bis 24.6.: Die Andrzej Wajda-Filmreihe „Die unschuldigen Zauberer“ widmet sich monatlich wechselnden thematischen Schwerpunkten von Wajdas Filmschaffen. Ort: BLACK BOX – Kino im Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, noch bis 31.8.: Sonderausstellung des Filmmuseums über Andrzej Wajda (1926–2016), einen der bedeutendsten polnischen Regisseure und Mitbegründer der „Polnischen Filmschule“. Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstrasse 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt 5/2,50 €.
Düsseldorf, 4.3., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Die Tiefe“ mit Ishbel Szatrawaska. „Die Tiefe“ erzählt die Geschichte mehrerer Generationen einer Familie, deren Schicksal tief mit dem einstigen Ostpreußen verwoben ist, einer Region, wo sich seit Jahrhunderten polnische, masurische, deutsche und litauische Identitäten miteinander verflechten. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Darmstadt, 24.3., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Das wilde Feuer der Welt“ zum fünften Todestag des polnischen Dichters Adam Zagajewski. Der mit seinen leidenschaftlich-melancholischen Weltbeschreibungen berühmt gewordene Dichter, gebürtig aus Lemberg, starb am 21. März 2021 in Krakau. Ort: Deutsches Polen-Institut. Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt o.A.
Dresden, 26.-27.3.: Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.: Jahrestagung „Autoritarismus und Gewalt im östlichen Europa“. Ort: Kino im Kasten KIK, August-Bebel-Straße 20, 01219 Dresden. Eintritt o.A.
Görlitz, 20.4., o.A.: Film „Briefe aus der Wilcza“. Eine Straße in der Warschauer Innenstadt ist das Herzstück dieses humorvollen, sehr persönlichen Porträts Polens. Der Filmemacher Arjun Talwar ist vor mehr als zehn Jahren immigriert. Um seine Integration voranzutreiben, beginnt er, seine Nachbarn zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen auf die Probe zu stellen. Ort: Camillo, Handwerk 13, 02826 Görlitz. Eintritt 9/6 €.
Greifswald, 2.3., 17:00 Uhr: Vortrag Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine. Konsequenzen für die ukrainische Gesellschaft mit Robert Sperfeld, Referent Ost- und Südosteuropa in der Heinrich-Böll-Stiftung; Mariana Yaremchyshyn, Mitglied im „Migrantenbeirat Greifswald“, und Inna Semenova, Journalistin. Der brutale russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert mit zunehmender Härte und Zerstörung bereits seit vier Jahren an. Wir laden zu einem Austausch über die aktuelle militärische, sozio-ökonomische und humanitäre Lage und über den Stand der diplomatischen Bemühungen ein. Im Rahmen der Ausstellungspräsentation „Healed lands - Geschichten aus den befreiten Gebieten“ in der Ukraine sprechen wir auch über zivilen Widerstand unter den Bedingungen des Krieges. Ort: STRAZE Greifswald, Stralsunder Str. 10. Eintritt o.A.
Halle, 19.3., 18:00 Uhr: Lesung & Gespräch „Moldawien - das ärmste Land Europas“ im „Tee-Salon“ – eine Reihe im Rahmen des RLS-Projektes „Alumni sowjetischer Hochschulen“. Ort: Sozial- und Kulturzentrum Halle-Neustadt, Hettstedter Strasse 1, 06124 Halle. Eintritt frei.
Hannover, 19.3., 18:30 Uhr: Diskussion „Warum wir als Linke die Ukraine unterstützen müssen“. Hintergründe und Beispiele direkter Hilfsmöglichkeiten. Ort: Kulturzentrum Pavillion, Lister Meile 4, 30161 Hannover. Eintritt frei.
Kassel, 26.2., 18:00 Uhr: Forum „Vier Jahre Krieg gegen die Ukraine: Die Auswirkungen der Besatzung und die Lehren für Europa“. WEIT.VORN GmbH, Friedrichsstraße 28, 34117 Kassel. Eintritt frei.
Köln, 18.3., 18:00 Uhr: Buchvorstellung und Gespräch „Die Ukrainische Bibliothek“. Tanja Maljartschuk & Monika Rinck widmen sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts, um mehr Aufmerksamkeit auf das Land und seine Kultur zu lenken. Die Erzählbände eröffnen neue Perspektiven auf ein Land, dessen Kultur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten. Ort: Literaturhaus Köln e.V., Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln. Eintritt ab 18 €.
Leipzig, 5.3., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Was heißt Unabhängigkeit?“ zum Internationalen Frauentag. Der Dokumentarfilm FLOWERS OF UKRAINE (Polen, Ukraine 2024) zeichnet das eindringliche Porträt einer Frau, die nicht aufgibt - Natalia (67) ist eine starke, unabhängige Anarchistin, die ihr geliebtes Stück Land mitten in Kyjiw gegen äußere Eingriffe und zunehmenden Druck verteidigt. Ort: Denkmal Werkstatt der Stiftung Friedliche Revolution, Hansahaus, Grimmaische Straße 13-15, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 5.3., 18:30 Uhr: Vortrag „Wajda und andere“. Geschichte im polnischen Film zum 100. Geburtstag von Andrzej Wajda. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 5.3., 20:00 Uhr: Gespräch zum 100. Geburtstag von Andrzej Wajda. Regisseur, Kurator und Film-Experte Kornel Miglus im Gespräch mit Rainer Mende. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 11.3., 17:00 Uhr: Film „Boss“ (2022 RO). Bogdan, ein Rettungswagenfahrer in Bukarest, beteiligt sich an einem bewaffneten Raubüberfall und verletzt den einzigen Zeugen, der darauf auf mysteriöse Weise stirbt. Er vermutet eine Kooperation mit der Polizei und beginnt seine Komplizen zu hinterfragen. Ort: Cinémathèque, Karl-Liebknecht-Str. 109, 04275 Leipzig. Eintritt frei. Mit englischen Untertiteln.
Leipzig, 19.3. - 22.3.: Leipziger Buchmesse „Leipzig liest polnische Literatur“. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig und andere Orte. Eintritt o.a.
Leipzig, 19.3., 10:30 Uhr: Gespräch zur Eröffnung des „Café Europa“ mit dem in Sarajevo geborenen Autor Miljenko Jergović, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2025, sowie mit der in Serbien geborenen und in Wien lebenden Autorin Barbi Marković. Ort: Messegelände, Café Europa, Halle 4, E401, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 19.3., 12:30 & 18:00 Uhr: Gespräch „Freiheit – Liberté – Wolność – Volya“ mit Jakub Ekier (Polen), Natalka Sniadanko (Ukraine), Marcel Beyer (Deutschland) und NN. Mehr denn je wird deutlich, dass Freiheit gegebenenfalls auch militärisch verteidigt werden muss. Wie reagieren Autor*innen aus den Ländern des Weimarer Dreiecks und der Ukraine auf diese Entwicklung? Ort: Messegelände, Café Europa, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe (12:30 Uhr); Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei (18:00 Uhr).
Leipzig, 19.3., 14:30 & 18:30 Uhr: Lesung „Julia Fiedorczuk: Unter der Sonne“ mit der Autorin und den Übersetzerinnen Joanna Manc und Lisa Palmes. Der Roman spielt in Podlachien, einer wilden, dünn besiedelten Region im Nordosten Polens, begrenzt von Litauen und Belarus. Mischa, aus einer streng gläubigen russisch-orthodoxen Familie stammend, wohnt an dem einen Ufer des Flusses Narew, Miłka, erzkatholische polnische Bauerntochter, auf der anderen Seite. Sie heiraten gegen den Willen ihrer Familien. Ort: Messegelände, Forum „Die Unabhängigen“, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe (14:30 Uhr); Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei (18:30).
Leipzig, 19.3., 18:30 Uhr: Lesung „Nelka“ mit Autorin Svenja Leiber. Lemberg, 1941. Die sechzehnjährige Nelka wird von Soldaten aufgegriffen und mit zahlreichen Mädchen und Frauen nach Westen verschleppt. Auf einem norddeutschen Gutshof werden sie zu schwerer Arbeit gezwungen. Ort: Sächsisches Apothekenmuseum Leipzig, Thomaskirchhof 12, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 19.3., 19:00 Uhr: Lesung „Das verrückte Herz“ mit mit dem in Sarajevo geborenen Autor Miljenko Jergović, Träger des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung 2025. Zugewandt, voller Traurigkeit und Humor erzählt er vom täglichen Überleben in der Belagerung und den Schrecken des Krieges in Sarajevo, von Hunger, Angst und kleinen Gesten der Solidarität. Ort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig, Saal, Grimmaische Str. 6, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 20.3., 10:30 Uhr: Gespräch „Facts & Fiction – literarische Stimmen aus Europa“ im Weimarer Dreieck mit Dorota Masłowska (Polen), Delphine Minoui (Frankreich) und Dmitrij Kapitelman (Deutschland). Ort: Messegelände, Forum offene Gesellschaft, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 20.3., 14:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch „Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung“ mit Andrii Portnov. Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich, klassischem europäischen Erbe verpflichtet, als Neoklassiker bezeichnete. Ort: Leipziger Buchmesse – Gemeinschaftsstand Ukraine, Halle 4, Stand E 401 / E 403, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 20.3., 18:00 Uhr: Shortlist zum Karl-Dedecius-Preis 2026 für deutsche und polnische Übersetzungen. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 20.3., 18:00 Uhr: Gespräch „Flüsse, Grenzen, Frieden: Wie Bosnien und Herzegowina durch Räume seinen europäischen Weg geht“ mit dem in Sarajevo geborenen Autor Miljenko Jergović, Träger des Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2025, S.E. Damir Arnaut, Mela Žuljević und Enes Škrgo. Ort: Neues Rathaus, Ratsplenarsaal, Martin-Luther-Ring 4, 04109 Leipzig. Eintritt o.A.
Leipzig, 20.3., 20:00 Uhr: Lesung „Kriminacht im Weimarer Dreieck plus: Ukraine“ mit Lucie Rico (FRA), Natalka Sniadanko (UKR), Sophie Sumburane (D) und Maciej Siembieda (PL). Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 20.3., 20:00 Uhr: Podiumsdiskussion – Tanja Šljivar, Miljenko Jergović und Yevgeniy Breyger im Gespräch mit Maša Dabić und Kinga Tóth. Ein literarisch-musikalischer Abend mit Autor:innen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Ort: LOFFT Das Theater, Spinnereistraße 7/Halle 7, 04179 Leipzig. Eintritt frei.Um Anmeldung wird gebeten.
Leipzig, 21.3., 15:30 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch – „Mariana Hausleitner: Bukowina“. Eine Reihe bebilderter Sachbücher über Regionen in Mittel- und Osteuropa, in denen Deutsche früher lebten oder heute noch leben. Im Gespräch mit der moldauischen Journalistin und Schriftstellerin Paula Erizanu und Josef Sallanz geht es um die Bedeutung der von diversen Sprachen und Kulturen geprägte Vergangenheit der Donau-Schwarzmeer-Region für die Republik Moldau. Ort: Leipziger Buchmesse, Halle 4, Stand E401, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 21.3., 17:00 Uhr: Podiumsgespräch „Bessarabien und Dobrudscha in der Republik Moldau“. Im Gespräch mit der moldauischen Journalistin und Schriftstellerin Paula Erizanu und Josef Sallanz geht es um die Bedeutung der von diversen Sprachen und Kulturen geprägte Vergangenheit der Donau-Schwarzmeer-Region für die Republik Moldau. Ort: Leipziger Buchmesse, Halle 4, Stand E303, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 21.3., 17:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Stanisław Vincenz: Auf der Suche nach dem Taubenbuch des Baal Schem Tow“. Die Karpatenukraine – das Grenzgebiet zwischen Galizien und der Bukowina. Hier lebten über Jahrhunderte Juden, Huzulen und andere Bevölkerungsgruppen in enger Nachbarschaft. Von dieser kulturellen Vielfalt erzählen Vincenz’ Geschichten über Figuren wie Jekely, den Einfältigen, den Judenstein, die Rachmanen oder den Baal Schem Tow. Ort: Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, 04105 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 21.3., 20:00 Uhr: Lesung und Gespräch zu polnischer Literatur „Dorota Masłowska: Im Paradies“. Ihre Figuren – ein Macho-Banker auf Aufreißtour, ein Werbefilmer im Koksrausch, ein angelnder Junge und eine Schwimmerin in Seenot, zwischen denen eine magische Verbindung entsteht – leben in einer Welt voller Schein und Einsamkeit, und doch werden sie im „Paradies“ zu tiefen Charakteren. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 22.3., 14:00 Uhr: Szenische Lesung „Ukrainische Horizonte“ Gegenwärtige Dramatik aus der Ukraine, präsentiert von Katya Molchanova und Sebastian Anton. Fünf Textauszüge aus der Sammlung „Kein Kirschgarten“: jeder beschäftigt sich mit einem Baum, welcher gleichzeitig auch ein russisches Waffensystem bezeichnet. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 22.3., 12:00 Uhr: Paneldiskussion „Autorinnen im Kanon“. Zentrale literarische Stimmen des Donauraums: Liliana Corobca (Rumänien), Kinga Tót sowie Tanja Šljivar (Serbien). Gemeinsam diskutieren sie, wie Preise vergeben werden, wer heute über Anerkennung entscheidet, wie literarische Kritik im internationalen und regionalen Kontext funktioniert und wie sich die Position der Autorinnen in den Donauländern verändert. Ort: Messegelände, Donau-Bühne, Halle 4, D300/C301, Messe-Allee 1, 04356 Leipzig. Eintritt Messe.
Leipzig, 31.3., 17:00 Uhr: Ringvorlesung „Unequal Romanias – Moderne an der Schnittstelle von Kolonialität und Interimperialität“. Wie das rumänische nationale Narrativ seine Herkunft aus dem lateinischsprachigen Territorium des Römischen Reiches betonte, aber dennoch vom westlich-christlich geprägten „Klub“ europäischer Latinität ausgeschlossen blieb. Ort: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Reichsstraße 4, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
München, 19.3., 19:00 Uhr: Lesung „Über allem der Gesang des Pirols“ (2025). Ein brandenburgisches Gesindehaus im kleinen Dorf Friedenfelde bei Gerswalde – Axel Lawaczeck kann sein Glück kaum fassen, als er den Zuschlag für den Kauf erhält. Doch die Sanierung des einsturzgefährdeten Gebäudes wird schließlich 13 Jahre dauern. Immer wieder stößt der neue Eigentümer dabei auf Fundstücke aus der Vergangenheit, auf Zeugnisse der Menschen, die hier einst lebten. Seine Spurensuche führt ihn durch Zeiten und Räume – von der Gegenwart bis in den Barock, von Pommern und Ostpreußen bis nach Bessarabien und in die Karibik. Ort: Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München. Eintritt o.A.
Oschatz, 3.3., 19:00 Uhr: Szenische Lesung „Spurwechsel – Literatur über Züge, Strecken und Bahnhöfe im östlichen Europa“. Eine Collage verfasst von der Autorin Roswitha Schied: Literarische Zitate über Zugfahrten, Eisenbahnlinien und Bahnhöfe im östlichen Europa und kulturhistorische Kommentare. Eisenbahn-Postkarten-Museum – Oschatz Südbahnhof, Freiherr-vom-Stein-Promenade, 04758 Oschatz. Eintritt frei.
Ostfildern, 5.3., 18:30 Uhr: Vortrag - Russlands Krieg gegen Mensch und Natur. Ökozid in der Ukraine. Begleitprogramm VUCA World | Maxim Dondyuk Rainer Zerback. Die Strategie der russischen Armee zielt darauf, den Widerstandswillen der ukrainischen Gesellschaft durch die Zerstörung aller Lebensgrundlagen zu brechen. Ein erschreckendes Beispiel dafür ist die Sprengung des Kachowka-Staudamms am Unterlauf des Dnipro, womit eine schwere Öko-Katastrophe ausgelöst wurde, unter der Mensch und Natur noch lange leiden werden. In seinem Vortrag thematisiert der Tübinger Osteuropa-Forscher Prof. Dr. Klaus Gestwa die in der medialen Berichterstattung meist nur wenig beachteten ökologischen Kriegsfolgen. Ort: Städtische Galerie Ostfildern, Gerhard-Koch-Str. 1, Stadthaus, 73760 Ostfildern.
Wolfsburg, noch bis zum 15.3.: Ausstellung „Eine alternative Geschichte“ Familie, Gemeinschaft, Solidarität und Selbstermächtigung, aber auch Ausgrenzung und Verfolgung: Das sind die bestimmenden Themen der Künstlerin Małgorzata Mirga-Tas (*1978 Zakopane/Polen). In ihren textilen „Malereien“ verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart und erzählt eine andere, alternative Geschichte der ungesehenen und marginalisierten Menschen. Ort: Kunstmuseum, Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. Eintritt 15/10 €.
Österreich und Schweiz
Graz, 5.3., 19:00 Uhr: Lesung & Gespräch „Die Liebe kommt immer zu spät. Drei Reisen“. Der Autor Karl-Markus Gauß, ein literarischer Kartograf der europäischen Ränder, ist wieder auf Reisen gegangen. In Bosnien sucht er nach den Spuren einer multikulturellen Welt und findet sie bei seinem verstorbenen Freund Dževad Karahasan. In Slowenien folgt er den Lebenswegen zweier tapferer Frauen, einer legendären Anwältin, die sich die Freiheit nahm, bald als Frau, bald als Mann zu leben, und einer kleinwüchsigen Schriftstellerin, deren Bücher auf der ganzen Welt gelesen wurden und die in der Stadt, die sie jetzt feiert, völlig verarmt gestorben ist. Ort: Literaturhaus Graz, Elisabethstrasse 30, 8010 Graz. Eintritt 10/8 €.
Basel, 13.4., 18:15 Uhr: Vortrag „Denken in einer neuen Raumzeit: Zur Lage der ukrainischen Künstlerinnen und Intellektuellen im Krieg“ von der Autorin Kateryna Mishchenko. Ort: Universität Basel Kollegienhaus, Hörsaal 102, Petersplatz 1, 4051 Basel. Eintritt o.A.
Bern, 19.3., 18:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Buch der Gesichter“ mit dem Autor Marko Dinić. Belgrad 1942: Der Tag, an dem das okkupierte Serbien für »judenfrei« erklärt wird, ist der Tag, an dem Isak Ras seinen vielleicht letzten Streifzug durch die Stadt wagt. Er ist auf der Suche nach den Überresten seiner verschütteten Vergangenheit: Was ist vor 21 Jahren geschehen, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Ort: WerkStadt Lorraine, Lorrainestraße 20, 3013 Bern. Eintritt o.A.
Bern, 17.4., 18:30 Uhr: Lesung „Nationaltheater“ mit Autorin Tanja Šljivar. Das Buch verwebt ein Schicksalsjahr in der Biografie einer ambitionierten jungen Frau mit der Geschichte einer Institution. Beide eint die jüngere Vergangenheit, die von historischen Verwerfungen, dem Zerfall Jugoslawiens und Krieg geprägt ist. Ort: WerkStadt Lorraine, Lorrainestraße 20, 3013 Bern. Eintritt o.A.
Aktuelle Fernsehtipps
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Freitag, 27.2., 03:05-04:05, mdr: Reisebilder aus Bulgarien und Griechenland - Biwak nonstop - Vom Rila-Kloster bis zum Olymp. Wdh. 10.3., 03:50; 28.03, 05:00.
Freitag, 27.2., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Moldau. Der September ist für viele moldawische Familien die Zeit der Weinlese. Das Besondere daran: Die Trauben wachsen mitten in der Stadt. Wdh. 2.3., 07:20.
Freitag, 27.2., 21:45-22:00, 3sat: Albanien – Geheimtipp und Abenteuer. Albanien, das sind unberührte Küsten, Hunderttausende Bunker, wilde Berge und einer der letzten Wildflüsse Europas. Ein Land im Aufbruch - wunderschön, aber mit Schattenseiten. Es ist in, nicht mehr so weit in den Urlaub zu fahren, und Albanien spürt das: Zu kommunistischen Zeiten abgeschottet und verarmt, hat es nun den Ruf, verwegen, unberührt und abenteuerlich zu sein.
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Samstag, 28.2., 12:00-12:50, arte: Wilde Ostsee. Von Estland bis Finnland. Die zweite Folge führt in eine Welt aus Zehntausenden von Inseln zwischen Estland und dem finnischen Schärenmeer. Auf Saaremaa der größten estnischen Insel erklingen im Herbst nasale Laute. Im Norden der Insel ragt das Panga Cliff empor, eine über 400 Millionen Jahre alte Kalksteinwand. Wdh. 11.3., 05:00; 20.3., 09:30, 2.4., 16:55.
Samstag, 28.2., 18:00-18:15, mdr: Heute im Osten – Reportage. Rumänien – zwischen Panzern und Pferdekarren.
Samstag, 28.2., 23:15-00:00, ZDF-Info: Lost Places der Sowjetunion. Ungarn, CSSR und Bulgarien. In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien. Errichtet zwischen 1974 und 1981, sollte es die Macht der Bulgarischen Kommunistischen Partei symbolisieren und die unerschütterliche Loyalität zur Sowjetunion bezeugen. Über 6000 Menschen, darunter auch Häftlinge, waren am Bau beteiligt. 70.000 Tonnen Beton und 3000 Tonnen Stahl formten das monumentale Bauwerk mit seinem charakteristischen Kuppelsaal und den leuchtenden roten Sternen im Turm. Heute ist davon wenig geblieben: Verfall, Frost und Vandalismus nagen an dem Bauwerk.
Sonntag, 1.3., 00:00-00:45, ZDF-info: Lost Places der Sowjetunion. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland. Im Baltikum sichern sowjetische Standorte Kontrolle über Land, See und Datenströme: vom Festungsring um Kaunas über die U-Boot-Anlage Hara und die Mineninsel Naissaar bis zur Abhörstation in Irbene. Annexion, Bedrohung und der Kalte Krieg - bis heute spürbar. Wdh. 13.3., 11:00; 31.3., 14:15.
Sonntag, 1.3., 00:45-01:30, ZDF-Info: Geheime Unterwelten der Sowjetunion. Georgien. Kaum ein Land der Welt hat so viele unterirdische Bauten wie das kleine Georgien. Im Kalten Krieg war Georgien der Teil der Sowjetunion, der als Nachbar ein NATO-Land hatte: die Türkei. In der Zeit unter russischer Herrschaft entstanden Bunker, die im Falle eines Atomkrieges Schutz bieten sollten, geheime Kerker für politische Gefangene und mysteriöse Tunnel.
Sonntag, 1.3., 02:15-03:00, ZDF-Info: Geheime Bunker. Angst vor dem Atomkrieg. In zwei Folgen spürt die Dokumentation acht dieser geheimen Bunker auf, zeigt ihre baulichen Besonderheiten und ihre Geschichte. Die zweite Folge zeigt die Schutzbauten im atomaren Zeitalter, die verbunkerten Atomraketenbasen der Sowjetunion im heutigen Litauen, einen Bunker des Warndienstes für den Schutz der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und die atomsichere Nachrichtenzentrale der ostdeutschen Volksarmee. Die Bunkerbauten in Albanien bilden den Abschluss. Wdh. 4.3., 23:55.
Montag, 2.3., 00:10-00:55, ZDF: Putins Blutspur – Chronik eines Krieges. Es gibt im vierten Kriegsjahr keine starren Frontlinien mehr, stattdessen entstehen etwa dreißig Kilometer tiefe Kampf- und Todeszonen, in denen Drohnen operieren. Für diesen neuesten Film in der „Terra X History“-Reihe „Putins Blutspur“ waren Reporter an den umkämpften Frontabschnitten unterwegs und haben exklusive Bilder gefilmt. Sie zeigen Menschen, die dem täglichen Bombenterror in den Städten ausgesetzt sind, und treffen Kämpfer wieder, die bereits in den ersten Folgen zu Wort kamen. Wdh. 7.3., 02:00.
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Mittwoch, 4.3., 01:05-01:45, ZDF-info: Geheime Welten - Reise in die Tiefe. Kathedralen der Unterwelt. Die Reise in die Tiefe beginnt in einem ehemaligen Salzbergwerk in Polen, führt weiter in die britische Hauptstadt London und nach Slowenien zu einer sagenumwobenen Höhlenburg. In der Salzmine Wieliczka haben Bergleute dem Gestein riesige Räume abgetrotzt - und filigrane Kunstwerke geschaffen.
Mittwoch, 4.3., 20:15-22:10, arte: Das Massaker von Katyn. Der oscarnominierte Film von Andrzej Wajda (2007) erzählt die erschütternde Geschichte des sowjetischen Massakers an polnischen Kriegsgefangenen im Jahr 1940. Während Angehörige um Gerechtigkeit kämpfen, zeigt der Film, wie politische Interessen über Jahrzehnte die Tatsachen verdunkelten.
Freitag, 6.3., 05:15-06:00, Welt: Lost Places (Abandoned Engineering). Wie sieht es heute in Hitlers Führerhauptquartier „Wolfsschanze“ in Nordost-Polen aus? Dazu: Ein Radioteleskop in den Bergen Armeniens, mit dessen Hilfe ein sowjetischer Wissenschaftler die Urknall-Theorie widerlegen wollte. Und: Das Tunnelsystem im englischen Ramsgate als Lebensretter gegen Bomben der Luftwaffe.
Samstag, 7.3., 00:20-02:05, SWR: Das Meer ist der Himmel. Der Frankfurter Leon kehrt nach 20 Jahren in sein Geburtsland Albanien zurück, um die Asche seines verstorbenen Großvaters ins Meer zu verstreuen. Er muss sich dabei seiner Vergangenheit und seiner Familie stellen, die er nie wieder sehen wollte.
Sonntag, 8.3., 03:50-04:35, ZDF-Info: Auschwitz - Überleben in der Hölle. 1940 errichtet die SS das erste KZ im besetzten Polen: Auschwitz. Wilhelm Brasse ist einer der ersten Gefangenen. Er muss Häftlinge fotografieren und erlebt von Anfang an Gewalt. Die erste Folge der Doku-Reihe erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern.
Sonntag, 8.3., 09:25-09:55, hr: Re: Hightech und Patriotismus - Litauens Karrierefrauen. Litauen ist jung, dynamisch, digital - und ein Hotspot für ambitionierte Frauen. Der Spagat zwischen Karriere und Familie ist auch im baltischen Boomland nicht immer leicht. Aber High Tech bietet so viele Chancen, dass mittlerweile auch Auswanderer zu Tausenden zurückkehren. Und das, obwohl die Angst vor Russland mit jedem Tag des Ukraine-Kriegs wächst.
Dienstag, 10.3., 19:40-20:15, arte: Re: Wenn Alkohol am Steuer das Leben kostet. Lettlands Straßen gehören zu den unsichersten in der EU. Der lettische Staat greift seit 2022 gegen Alkohol am Steuer durch: Wer mit mehr als 1,5 Promille erwischt wird, verliert sein Auto - für immer. Seitdem wurden Hunderte Fahrzeuge beschlagnahmt. Viele konfiszierte Fahrzeuge schickt Lettland an die ukrainische Armee, um den Abwehrkampf gegen Russland zu unterstützen. Wdh. 11.3., 11:15.
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Donnerstag, 12.3., 20:15-21:10, welt: Geheimakte Tschernobyl. Ukraine, April 1986: In Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert der Reaktor und setzt eine radioaktive Wolke frei, die fast ganz Europa überzieht. Bis heute ist Tschernobyl hochgradig radioaktiv verseucht. Wdh. 12.3., 21:10; 13.3., 01:35; 13.3., 02:15.
Freitag, 13.3., 09:30-10:15, ZDF-info: Lost Places der Sowjetunion. Polen und die DDR. Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort, der durch eine Mauer geteilt ist. Die Militärstandorte in Polen und in der DDR dienen der sowjetischen Einflussnahme und dem Machterhalt in den sogenannten Satellitenstaaten.
Sonntag, 15.3., 20:15-21:10, welt: Lost Places (Abandoned Engineering). Ein weitläufiger Bunker in den Bergen von Bosnien und Herzegowina, in dem der ehemalige kommunistische Herrscher Jugoslawiens, Josip Broz Tito einen Nuklearkrieg überleben wollte.
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Dienstag, 17.3., 16:00-16:55, arte: Wilde Ostsee. Von Dänemark bis Lettland. Darunter die weiße Wanderdüne auf der schmalen Kurischen Nehrung in Litauen. Wdh. 20.3., 08:35; 2.4, 16:05.
Dienstag, 17.3., 23:30-00:00, ndr: Weltbilder. Verlassene Kinos, einst glanzvolle, jetzt verfallene Kurorte, Dörfer im Dornröschenschlaf: In Rumänien ist das kulturelle Erbe vielerorts dem Untergang geweiht. Der Fotograf und Urban Explorer Alex Iacob begibt sich auf eine Reise durch ein Land voller verborgener Geschichten. Für seinen Blog Reptilianul dokumentiert er Orte, die einst Zentren des Lebens waren: das kaiserliche Thermalbad von Baile Herculane, das verlassene Dorf Gherdeal in Siebenbürgen oder das Art-déco-Kino Marconi in Bukarest, das eine neue Chance bekommt. Wdh. 21.3., 12:45.
Mittwoch, 18.3., 22:30-00:05, rbb: Grenzland. Der Film ist eine Reise entlang der Oder und der Neiße, entlang der deutsch-polnischen Grenze. Eine australische Familie, ein Syrer, eine griechische Polin, ein alter Fischer, eine Abiturientin, eine griechische Musikerin, ein polnischer Landwirt stehen im Mittelpunkt. Sie haben ihre Erinnerungen und ihre Hoffnungen, und sie haben eines gemeinsam - die Landschaft, in der sie leben.
Mittwoch, 18.3., 22:00-22:30, rbb: Polen auf deutschen Spuren. Verhasst, vergessen, wiederentdeckt. In den Metropolen Westpolens, in Szczecin, Poznan und Wroczaw, pulsiert das Leben. Die Spuren vormals deutscher Bewohner wurden größtenteils überschrieben oder zerstört. Die Generation 20+ engagiert sich jetzt dafür, das übrig gebliebene Erbe der Deutschen neu zu beleben.
Mittwoch, 18.3., 20:15-21:00, rbb: Geheimnisvolle Orte. Breslau - Preußens Provinz, Hitlers Festung und die Metropole Wroclaw. Wroclaw hat eine bewegte Geschichte - auch eine deutsche. Doch nahezu alles, was an sie erinnert, soll verschwinden, als aus Breslau Wroclaw wurde. Erst nach dem Zusammenbruch des Sozialismus in Polen machen sich vor allem junge Menschen aus der Region auf die Suche nach der Vergangenheit und verborgenen Geschichten der Bewohner dieser Stadt: die der Deutschen, der Juden, Polen und der Schlesier.
Freitag, 20.3., 20:15-21:00, hr: Bosnien und Herzegowina – Kommt auf die Bucket List. Vom Massentourismus noch fast unberührt, ist Bosnien und Herzegowina ein ideales Ziel, um auf Entdeckungsreise zu gehen. Unberührte Natur, unzählige Wasserfälle und die Hauptstadt Sarajevo, in der Orient und Okzident aufeinandertreffen - das südosteuropäische Land auf dem Balkan hat viel Abwechslung zu bieten.
Samstag, 21.3., 06:35-07:00, rbb: Bogdan schnitzt für seine Kirche. Bogdan, lebt in der Region Maramuresch in Rumänien. Wie schon sein Großvater und sein Vater liebt er das Holzschnitzen. Er verbindet damit Heimat, Familie und Traditionen. Streng gläubig zu sein und dem Priester der rumänisch orthodoxen Kirche Geschenke zu geben, gehören für ihn dazu. Deshalb hat sich Bogdan vorgenommen, über den Sommer ein Altarkreuz aus Eichenholz für seine Kirche zu schnitzen.
Montag, 23.3., 08:05-08:20, wdr: Women of Science - Ieva Plikusiene: Ausgezeichnete Chemikerin aus Litauen. Die Chemikerin Ieva Plikusiene gehört zur neuen Generation erfolgreicher Wissenschaftlerinnen in Litauen.
Dienstag, 24.3., 15:30-16:15, 3sat: Kirgistan - Hochgebirgsland voller Schätze. In der ehemaligen Sowjetrepublik Kirgistan lagern gigantische Goldvorkommen, und im Gebirgssee Yssykköl schlummern versunkene Geheimnisse der Seidenstraße. Die Dokumentation zeigt, wie Nomaden in die Berge ziehen, begleitet Goldsucher bei ihren Abenteuern, begibt sich auf die Suche nach Schneeleoparden.
Dienstag, 24.3., 16:15-17:00, 3sat: Unbekanntes Usbekistan. Mit dem Zug entlang der Seidenstraße. Das Land Usbekistan in Zentralasien ist geprägt von unendlich erscheinenden Sandwüsten und von Oasen, die einst zu den bedeutendsten im ganzen Orient gehörten. Wdh. 25.3., 11:10.
Mittwoch, 25.3., 06:00-06:45, 3sat: Erlebnisreisen. Unendliche Landschaften – Georgien. Der Film lädt zu einer Reise quer durch Georgien ein. Angefangen im Westen, im Kleinen Kaukasus, geht es durch die grüne Gebirgswelt mit der letzten Schmalspurbahn des Landes. Im Süden des Landes führt die Fahrt weiter in das einmalige Höhlenkloster Wardzia, vorbei an den großen Seen Richtung Tiflis.
Mittwoch, 25.3., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Olga Tokarczuks Polen. Die polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk beschreibt in ihrem Roman „Der Gesang der Fledermäuse“ eine Gesellschaft, die den Respekt vor dem Lebenden verloren hat und erfindet ganz nebenbei eine der liebenswertesten Heldinnen der modernen Literatur. Wdh. 26.3., 07:25.
Freitag, 27.3., 08:10-09:00, arte: Stadt Land Kunst. Triest: Die Bora, ein Fallwind mit Geschichte. Wenn die Bora durch Triest weht, werden die Einwohner der Hafenstadt im äußersten Osten Italiens zu Windspezialisten und packen Scherze und alte Weisheiten aus. Ein Sprichwort besagt: „Die Bora kommt in Dalmatien auf die Welt, heiratet in Triest und stirbt in Venedig.“ Die freigeistigen Triester lieben die Bora, denn sie ist poetisch, unberechenbar und stark – genau wie sie.
Freitag, 27.3., 20:15-21:00, hr: Travel like a local – Polen. Die Reise beginnt in der maritimen Schönheit von Danzig, führt uns durch die stille Weite der masurischen Seenplatte, hinein in das energiegeladene Herz Warschaus, über die Berge und lebendige Kultur Zakopanes und endet in Krakau, wo Geschichte und Gegenwart zusammenfließen.
Freitag, 27.3., 12:15-12:45, ZDF-Info: Traumziel Albanien. Vom Geheimtipp zum Publikumsliebling. Atemberaubende Landschaften, spannende Kultur und Gastfreundschaft zu kleinen Preisen: Albanien lockt Besucher aus aller Welt mit kristallklarem Meer und idyllischen Stränden an der Adria.
Samstag, 28.3., 08:00-08:45, hr: Schlesiens Schätze - Zwischen Riesengebirge und Oderlauf. Schlesien hat eine bewegte deutsch-polnische Geschichte. Voller Traditionen, voller Schmerz und für manche Heimatvertriebene auch voller Wehmut. Aber es steht eben auch für ein modernes Polen in einem zusammenwachsenden Europa. Das deutsch-polnische Filmemacherteam Peter Moers und Edward Porembny erkundet „Schlesiens Schätze“: eine Entdeckungsreise durch das Schlesien von heute.
Sonntag, 29.3., 19:30-20:15, arte: Abenteuer Armenien. Von Seiltänzern, Geiern und kosmischer Strahlung. Armenien ist ein kleines Bergland im südlichen Kaukasus mit alten Traditionen, dramatischer Geschichte und atemberaubender Natur. Die Dokumentation erzählt Geschichten von den Menschen in diesem Land, das im Umbruch ist. Wdh. 4.4., 18:35.
Montag, 30.3., 12:25-13.10, arte: Stadt Land Kunst. In Rumänien brachten die finsteren Karpaten einen der größten Denker des 20. Jahrhunderts hervor: den Philosophen Émile Michel Cioran (1911–1995), dessen Weltsicht von Desillusion und Pessimismus geprägt war. Cioran betrachtete nicht den Tod, sondern das Leben als existenzielle Tragödie. Wdh. 31.3., 07:20.
Dienstag, 31.3., 22:30-23:15, hr: Ukraine - Hilfe für ein versehrtes Land. In der Ukraine gibt es durch den russischen Angriffskrieg mittlerweile Zehntausende von Amputationsverletzten, vor allem unter Soldaten. Um dazu beizutragen, dass möglichst viele der schwerverletzten Menschen wieder in ein normales Leben zurückkehren können, hat sich „Life Bridge Ukraine“, eine Berliner Hilfsorganisation, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie will nicht nur Soldaten mit Prothesen versorgen, sondern gleichzeitig auch junge ukrainische Trainees ausbilden, damit dank ihrer Mitarbeit auch in Kiew ein modernes Prothesenzentrum betrieben werden kann.
Samstag, 4.4., 10:45-11:30, 3sat: Pinzen, Fladen, süße Zöpfe - Osterzauber in Europa. Es geht in DAS Osterland Europas: nach Polen. Dort gibt es eine besondere Vielfalt an Osterrezepten wie die Ostertorte Mazurek, das Osterbrot Paska und den Osterkuchen Babka.Anita Lackenberger und ihr Team blickten Hausfrauen, Bäckern und Konditoren bei der Herstellung regionaltypischer Osterspezialitäten über die Schultern.
Samstag, 4.4., 15:45-16:30, BR: Länder-Menschen-Abenteuer. Aserbaidschan - Im Land des schwarzen Goldes. Eine Region, die ihren Reichtum aus Erdöl schöpft. Es gibt so viel „Schwarzes Gold“, dass sogar darin gebadet wird. Das Filmteam besucht ein Öl-Sanatorium, guckt hinter die Kulissen einer Seidenfabrik, blickt den Frauen einer Straßenbäckerei über die Schulter und begleitet ein junges Paar bei seiner Hochzeit.
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Donnerstag, 2.4., 13:10-14:00, arte: Stadt Land Kunst. Triest: Boris Pahor und die Freiheit der Worte Der Schriftsteller Boris Pahor gehörte der slowenischen Minderheit in Italien an. 1943 ging er in den Widerstand, wurde verhaftet und überlebte das Grauen der Konzentrationslager. Nach dem Krieg verarbeitete er die Traumata in seinen Büchern und erzählte von einer neuen, freien Welt. Sein 1955 erschienener Roman „Die Stadt in der Bucht“ ist eine Hommage an seine Heimatstadt Triest, an ihre Bewohner und an das Existenzrecht der slowenischen Minderheit. Wdh. 3.4., 08:05.
Mittwoch, 8.4., 16:00-17:50, arte: Naturparadies Armenien. Nationalpark Sewan und Arevik. Wdh. 13.4., 16:00.
Donnestag, 9.4., 20:15-21:00, alpha: Kommt auf die Bucket List – Nordmazedonien. Etwa 80 Prozent der Landschaft Nordmazedoniens ist von hohen Bergen und Gebirgszügen geprägt - ein ideales Reiseland für Outdoor-Begeisterte. Ob Wandern, Reiten oder Paragliding - die Filmemacher Nina Heins und Jens Benner lassen kaum etwas aus, um die unberührte Natur des Balkanlandes zu erleben. Einen Zugang zum Meer gibt es im kleinen Balkanland nicht, aber der Ohridsee liefert Urlaubsfeeling pur.
Dienstag, 14.4., 22:55-23:55, arte: Staatsgewalt in Georgien - Wenn Wasser zur Waffe wird. Zehntausende Menschen protestierten in Georgien 2024, die Regierung setzte Wasserwerfer ein. BBC-Recherchen zeigen nun, dass das Wasser mit einer chemischen Substanz angereichert worden war. Chemiewaffenexperten gehen davon aus, dass es sich wahrscheinlich um eine Substanz handelt, die erstmals 1918 von französischen Streitkräften gegen die deutsche Armee eingesetzt wurde.
Radio, Podcasts und Radiofeatures
DLF Kultur, 15.3., 22:05 Literatur: Preis der Leipziger Buchmesse 2026
Welche Übersetzung wird gewinnen? Fünf Übersetzungen sind für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert. Fünf Präsentationen mit kurzer Lesung. Fünf Bücher sind für den angesehenen Preis der Leipziger Buchmesse 2026 in der Kategorie Übersetzung nominiert. Wir stellen die Übersetzerinnen und Übersetzer mit ihren Romanen, Erzählungen und Gedichten aus Welt- und kleineren Sprachen vor.
DLF, Europa Heute: Leben und Überleben in Kiew – Das Tagebuch von Daryna Shevchenko.
DLF, Europa Heute: Nicht alles läuft nach Plan – Wiederaufbau in der ukrainischen Stadt Borodjanka.
DLF, Europa Heute: Pflichttermin für den Ernstfall – Polen erfasst 235.000 junge Menschen und verfügt über die drittgrößten Streitkräfte Europas.
DLF, Europa Heute: Serbien – Heftige Kritik der EU an Vucics neuer Justizreform.
DLF, Europa Heute: Proteste in Serbien: Neue Partei soll entstehen.
DLF, Büchermarkt: Jurko Prochasko über Krieg und Literatur in der Ukraine und Karl-Markus Gauß „Die Liebe kommt immer zu spät. Drei Reisen“.
DLF, Büchermarkt: Svenja Leiber: „Nelka“. Das Trauma der Zwangsarbeit. Svenja Leiber widmet sich in ihrem neuen Roman der Gewalt-Geschichte des 20. Jahrhunderts, speziell dem Schicksal zwangsverschleppter Frauen aus Osteuropa während der Nazizeit. Ein eindrückliches Buch zu einem noch immer zu wenig beachteten Thema.
DLF, Büchermarkt: Anatoli Kusnezow: „Babyn Jar“. Literarisches Zeugnis der NS-Barbarei. Mitte der 1960er veröffentlichte Anatoli Kusnezow sein Buch „Babyn Jar“ über das NS-Massaker an ukrainischen Juden 1941. Eine Neuübersetzung von Christiane Körner führt uns noch einmal die Barbarei vor Augen, die Kusnezow als Augenzeuge überlieferte.
DLF, Büchermarkt: Lavinia Branişte: „Du findest mich, wenn du willst“. Aus dem Rumänischen von Manuela Klenke. Ein Mann und eine Frau begegnen sich auf einem Flughafen und entdecken zufällig, dass sie dasselbe Reiseziel haben. Nach der Reise führt die gegenseitige Anziehungskraft schnell zu einer intensiven Beziehung, doch schon bald treten Probleme auf. Ein paar Mal flieht sie, doch er kann sie jedes Mal überzeugen, zu ihm zurückzukommen, und macht sie langsam von ihm abhängig.
DLF-Kultur, Fazit: Café Kyiv in Berlin: KAS-Veranstaltung zum 4. Jahrestag des Ukrainekriegs.
DLF-Kultur, Fazit: Authentische Exponate: Welche Botschaft hat das neue Ukraine-Museum in Berlin?
DLF, Gesichter Europas: Polens Männer. Alte Rollenbilder und neue Realitäten. Der Mann als Versorger der Familie und Beschützer der Nation, die Frau als Hüterin von Heim und Herd: Vor allem katholisch-nationalistische Parteien beschwören dieses Rollenbild. Doch der Alltag stellt polnische Männer vor neue Realitäten.
DLF, Gesichter Europas: Besetzte Gebiete. Wie Russland die Ukraine russifiziert. Die russischen Besatzer kamen bei der Invasion 2022 mit frisch gedruckten Schulbüchern, erzählen geflüchtete ukrainische Lehrerinnen. Rund 20 Prozent der Ukraine hält Russland heute besetzt. Indoktriniert werden nun vor allem Kinder und Jugendliche.
Alles über Polen: Die deutsch-polnischen Beziehungen im Zeichen der transatlantischen Zeitenwende. In der der ersten Folge des Jahres 2026 befassen sich Agnieszka Łada-Konefał und Bastian Sendhardt gemeinsam mit Piotr Buras vom European Council on Foreign Relations (ECFR) in Warschau mit den Auswirkungen der zweiten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump auf die europäische Sicherheitspolitik. Zum Abschluss gibt es zudem die polnischen Fundstücke.
Der Ostcast: "Aus der Haft wollte ich mit roten Lippen gehen". Fünf Jahre saß die belarussische Dissidentin Maria Kalesnikava in Lukaschenkos Kerker. Ein Deal brachte sie frei. Nun spricht sie erstmals über ihre Haft und Rettung.
Neues vom Ballaballa-Balkan - Die wildesten Verschwörungstheorien des Balkans. Dieser Tage wird ein schwerer Verlust betrauert: Jovanka Jolić, die in den letzten Jahren zur Grande Dame der irren Verschwörungstheorien in Serbien avanciert ist, ist mit 69 Jahren gestorben. Eines natürlichen Todes, heißt es. Aber kann man da sicher sein? Wir stellen nur Fragen...
Gen East: “Kaviar & Crackdown: Die Methode Aserbaidschan”. Zu Gast sind zwei Menschen, die investigative Journalistin Fatima Karimova, Gründerin des Exilmediums Mikroskop Media, und der Theaterregisseur Elmin Badalov, der in Baku das erste unabhängige Theater des Landes aufgebaut hat. Beide leben heute im Exil – Fatima erzählt von staatlicher Repression gegen unabhängige Medien, von Trollkampagnen, Hackerangriffen und Einschüchterungsversuchen. Elmin berichtet von Polizeigewalt nach Theateraufführungen, von Zensur, und davon, wie Kunst in Aserbaidschan systematisch zum Schweigen gebracht wird.
Gen East „Fernbeziehung an die Front – Warten auf Georgij“. Wir erzählen die Geschichte einer Fernbeziehung. Und zwar nicht irgendeiner, sondern einer Fernbeziehung an die Front: Nastja lebt in Boryspil bei Kyjiw. Ihr Mann Georgij kämpft an der ukrainischen Front. Die beiden sehen sich seit vier Jahren meist nur auf ihren Handybildschirmen. Nastjas Alltag ist vom Warten auf seinen nächsten Heimaturlaub bestimmt.
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