Ex Oriente Lux Info 159
Donnerstag, 22. Januar 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
wir wünschen Ihnen ein frohes und gesundes neues Jahr! Selbst sind wir schon emsig mit den Vorbereitungen für die neue Saison beschäftigt und bedanken uns ganz herzlich für die zahlreichen Buchungen, die uns bislang erreicht haben.
Aktuell sind die Reisen nach Lublin-Zamość und Warschau im Mai, Georgien und Breslau im Juni, Triest im September sowie Usbekistan im Oktober ausgebucht. Sie können sich gern auf die Warteliste setzen lassen. Auf allen anderen Reisen sind noch Plätze frei. Wer jedoch mit Triest (Mai), Slowenien (Mai) oder Danzig (Juli) liebäugelt, sollte schnell entscheiden, denn hier gibt es nur noch wenige freie Plätze.
Während gerade aller Augen auf Davos gerichtet sind, verlieren wir unser Lieblings-Reiseland, die Ukraine, nicht aus dem Blick. Knapp vier Jahre dauert der vollumfängliche Angriffskrieg Russlands nun schon an, und trotz furchtbarer Verluste sind der Mut und Einfallsreichtum der Menschen vor Ort ungebrochen. Sobald es möglich ist, werden wir umgehend wieder Reisen in eine freie Ukraine in unser Programm aufnehmen.
In diesem Newsletter haben wir wie immer Informationen zur aktuellen Lage und zur Ukraine, Veranstaltungs-, TV- und Radiotipps sowie Hinweise auf Podcasts und Radiofeatures für Sie zusammengestellt. Großer Dank gilt hierfür Jasmin Schwarz, die uns einmal mehr bei den Recherchen unterstützt hat.
Wir wünschen Ihnen erkenntnisreiches Schauen, Hören und Lesen und grüßen Sie herzlich,
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Martin Brand, Andreas Kunz, Anna Brixa, Christoph Maisch und Joschka Hofmann
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
Aktuelles aus der Ukraine
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Ein Jahr der Erkenntnis. 2025 musste die Ukraine lernen, dass sie sich auf die USA kaum noch verlassen kann. Im neuen Jahr hofft das Land auf Frieden – und weiter auf Europa. Eine Analyse von Journalistin Anastasia Rodi. (taz.de)
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„Was redet ihr da für 'nen Stuss?“, sagt eine Mutter zu den Kindern. EOL-Partner Juri Durkot schreibt über die Stimmung in Lemberg nach dem Angriff mit einer Oreschnik-Rakete. (welt.de)
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Russland bereitet sich auf einen viel größeren Krieg vor. Ein Interview mit Mustafa Nayyem, Mitbegründer der Maidan-Protestbewegung und Ex-Leiter der Staatlichen Wiederaufbauagentur der Ukraine. Europa braucht mehr Einigkeit. Dies sei angesichts der Aggression und Aufrüstung Russlands notwendig, mahnt Mustafa Nayyem. (Deutschlandfunk, Audio-Datei).
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Monitor Luftkrieg Ukraine / Kyjiwer Gespräche. In der zwölften Ausgabe des Monitors wird der russische Luftkrieg 2025 analysiert und herausgestellt, was das für den Schutz ukrainischer Städte und Infrastruktur im Jahr 2026 bedeutet. (kyiv-dialogue.org)
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Akkord für Akkord – wie Musik Veteranen Halt gibt. Im Superhumans Center in Lwiw werden ukrainische Veteran:innen nicht nur mit Prothesen ausgestattet, sondern erlangen auch mithilfe von Musiktherapie ihre Handlungsmacht zurück. (ukraineverstehen.de)
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Fast vier Jahre Vollinvasion: Ein zukunftsweisender Blick zurück. Fast vier Jahre nach Beginn der russischen Vollinvasion zieht der Historiker Jan Claas Behrends (ZZF/Europa Universität Viadrina) eine historisch fundierte Bilanz und zeigt, wie imperiale Traditionen, Gewaltpolitik und die Struktur des Putin-Regimes den Krieg prägen und warum Zugeständnisse an Moskau Eskalation begünstigen. (libmod.de)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
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Berlin, noch bis 1.3.: Ausstellung „Flucht Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz“. Ort: Museum Europäischer Kulturen – MEK Arnimallee 25, 14195 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 23.1., 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Titu Maiorescu und die rumänische Moderne am Tag der Rumänischen Kultur“. Die Podiumsdiskussion widmet sich der akademischen und diplomatischen Tätigkeit Titu Maiorescus – von seinem Studium in Berlin und der Promotion in Gießen bis zu seiner diplomatischen Tätigkeit in der deutschen Hauptstadt – sowie seiner engen geistigen Verbindung zum rumänischen Nationaldichter Mihai Eminescu. Ort: Botschaft von Rumänien, Dorotheenstr. 62–66, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 26.1., 17:15 Uhr: Film „Stille Beobachter“ (BG/DE 2024). Tonka, Arkan, Valya, Marga und Doncho sind ein Pferd, ein Hund, eine Ziege, eine Katze und ein Esel, aus deren Perspektive wir das Leben im Bergdorf Pirin beobachten. Das isolierte Dorf, in dem Menschen und Tiere in unmittelbarer Abhängigkeit voneinander leben, verschwindet allmählich und mit ihm auch die jahrhundertealten Traditionen. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8/6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 27.1., 17:00 Uhr: Gedenkveranstaltung an die Opfer des Nationalsozialismus. Während der Andacht bei Kerzenlicht, geistlicher Musik und Gesang des deutsch-polnischen Chors „Spotkanie“ werden die Namen von 1.370 Opfern des Naziregimes - darunter 436 Polen - verlesen, deren Asche auf diesem Friedhof bestattet wurde. Ort: Städtischer Friedhof Altglienicke, Schönefelder Chaussee 100, 12524 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 27.1., 18:30 Uhr: Kuratorinnenführung „Der Puls der Oder“ Cecylia Malik und Tom Kretschmer. Die Oder als ökologischer Akteur, Träger von Erinnerung und Raum gemeinsamer Verantwortung. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 27.1., 19:30 Uhr: Gespräch und Lesung „Jugoslawien und wir“ mit Autorin Barbi Marković (SR) und ihrem Band „Stehlen, Schimpfen, Spielen“. Weitere Gäste: Ivana Kličković, Maša Dabić, Olga Dimitrijević, Ilija Đurović, Jan Kabasci, Tanja Šljivar und Olja Alvir. Ort: Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt 9/5 €.
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Berlin, 28.1., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Silence of Reason“ (2023 BiH) mit Regisseurin Kumjana Novakova aus Nordmazedonien. Über den Genozid in Bosnien und Herzegowina in den 1990er Jahren. Auf Englisch. Ort: BrotfabrikKino, Caligariplatz 1, 13086 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 28.1., 18:00 Uhr: Film „White Courage“ (2024 PL). Die Geschichte verortet sich im polnischen Zakopane der 1930er Jahre, wo das Góralen-Milieu zwischen familiären Konflikten und der Entscheidung zwischen Kollaboration und Widerstand nach dem deutschen Einmarsch 1939 steht. Ort: FSK-Kino, Stegitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 28.1., 19:00 Uhr: Vortrag und Diskussion „Warschau um 1943. Von Stadtplänen, Zerstörung und Gewalt“ mit Dr. Paweł E. Weszpiński und Dr. Małgorzata Popiołek-Roßkamp. Ort: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 29.1., 18:00 Uhr: Film und Gespräch „Samir Mehić Bowie“ (2024 BiH). Podiumsdiskussion über den Genozid in Bosnien und Herzegowina in den 1990er Jahren. Auf Englisch. Ort: BrotfabrikKino, Caligaripl. 1, 13086 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 29.1., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Kein Verlass auf Uhren und Gestirne“ mit Renate Schmidgall. Bevor die Autorin begann, Gedichte zu schreiben, hat sie viele Jahre lang polnische Gedichte übersetzt. Beeinflusst von Dichtern wie Maciej Niemiec oder Adam Zagajewski, sieht sie ihr Schreiben mehr in der Tradition polnischer als deutscher Lyrik. Über den Gedichtband und die Einflüsse der polnischen Literatur und der Arbeit als Übersetzerin auf das eigene Schreiben spricht Renate Schmidgall mit Tul’si (Tuesday) Bhambry. Ort: Bibliothek des Polnischen Instituts Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 29.1., 20:45 Uhr: Film „White Snail”. Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
Berlin, 31.1., 17:00 Uhr: Lesereihe „Unerhörte Familiengeschichten aus dem östlichen Europa“. Zum Auftakt ins 125. Jubiläumsjahr präsentiert Helmut Braun die Familiengeschichte der aus der Hauptstadt der Bukowina stammenden Lyrikerin Rosa Ausländer. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus Berlin, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
Berlin, 31.1., 20:00 Uhr: Gespräch und Film „White Snail”. Masha, ein belarussisches Model, träumt von einer Karriere in China. Misha arbeitet in einer Minsker Leichhalle und erweckt die Toten in seinen Ölgemälden zum Leben. Die beiden Außenseiter fühlen sich auf ungewöhnliche Weise voneinander angezogen und streifen gemeinsam durch die warmen Sommernächte. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
Berlin, 5.2., 18:30 Uhr: Buchvorstellung „Polen in der europäischen Geschichte. Ein Handbuch in vier Bänden“. Das erste ausführliche Referenzwerk zur gesamten polnischen Geschichte in deutscher Sprache legt ein besonderes Augenmerk auf die europäischen und internationalen Verflechtungen sowie multiethnische und -religiöse Aspekte in der Geschichte Polens. Ort: Staatsbibliothek zu Berlin – Theodor-Fontane-Saal, Unter den Linden 8, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 9.2., 19:30 Uhr: Reihe „Souvenirs von Charkiw bis Lwiw“. Mit Natalka Sniadanko, Claudia Dathe, Yuriy Gurzhy, Tetyana Pylypchuk und Serhij Zhadan. Zur Ausstellungseröffnung am heutigen Abend legen wir das Augenmerk auf Beiträge aus der Ukraine, wo bedingt durch den Krieg für viele die Erinnerungsstücke eine besondere Rolle spielen. Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt 9/5 €.
Berlin, 9.2., 19:30 Uhr: Lesung „Die Beschützerin“ von Sergej Lebedew. Donbass im Sommer 2014. Während die Trümmer des abgeschossenen Fluges MH-17 zur Erde fallen, lastet die ungesühnte Gewalt der Vergangenheit auf der Landschaft – in alten Stollen liegen die Opfer der Massaker des Zweiten Weltkrieges. Genau hier leben die Studentin Shanna und ihre Mutter Marianna. In dichten, poetischen Bildern erzählt Sergej Lebedew vom Schmutz, der bleibt und vom Bösen, das immer wiederkehrt. Ort: Literaturhaus Köln e.V., Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln. Eintritt 13/11 €.
Berlin, 10.2., 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Im Paradies“ und Gespräch mit Dorota Masłowska und Olaf Kühl. Ein Macho-Banker auf Aufreißtour, ein Werbefilmer im Koksrausch, ein angelnder Junge und eine Schwimmerin in Seenot, zwischen denen eine magische Verbindung entsteht und eine Frau, die in einem schäbigen Hotel in totaler Selbstentblößung zu sich findet, leben in einer Welt voller Schein und Einsamkeit und doch werden sie im „Paradies“ zu tiefen Charakteren. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 12.2., 19:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Meine Feder ist leichter als die eines Kolibris“: Czesław Miłosz überlebte zwei Diktaturen, die deutsche Besatzung Polens durch die Nationalsozialisten und, nach dem Krieg, die stalinistische Diktatur, die sein Heimatland in einen totalitären Satellitenstaat der UdSSR verwandelte. Ihn bewegt ein emphatischer Glaube an die Kraft der Dichtung („Denn mehr wiegt eine einzige gute Strophe / Als die Last vieler fleißiger Seiten“); für ihn besteht sie in dem Wagnis, das „Leben neu anzufangen in jeder Sekunde“. Ort: Haus für Poesie, Knaackstr. 97 (Kulturbrauerei), 10435 Berlin. Eintritt 8 / 5 €.
Berlin, 17.2., 18:00 Uhr: Themenabend „Existieren und Schreiben in der kommunistischen Diktatur“. Anlässlich des 40. Todestages des rumäniendeutschen Schriftstellers Rolf Bosserts wird der Frage nachgegangen, was Widerstand für Literaten in Rumänien, Ungarn und der ehemaligen DDR bedeutete, in welcher Form er sich äußerte, warum er – trotz massiver Drohungen und Repressalien seitens eines diktatorisch verfassten Machtapparats – nicht aufgegeben wurde. Ort: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Kronenstraße 5, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 18.2., 20:00 Uhr: Filmpremiere „Made in EU“. Iva arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien, wo sie täglich „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit einiger Zeit leidet sie an uneindeutigen Symptomen, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass sie der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesseln sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen. Ort: Kino Delphi Lux, Yva-Bogen, Kantstraße 10, 10623 Berlin. Eintritt 14 €.
Berlin, 20.2., 19:00 Uhr: Finissage der Ausstellung „Der Puls der Oder“. On the one who meanders“ (Über die, die Mäander bildet) ist eine Tanzperformance, die speziell für die Ausstellung „Der Puls der Oder“ vorbereitet wurde. Die Dramaturgie der Performance spiegelt den Weg der Oder von ihrer Quelle im Ostsudetenland bis zu ihrer Mündung ins Stettiner Haff wider und berücksichtigt dabei alle einzigartigen Landschaften, durch die der Fluss fließt. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstraße 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 20.2., 20:00 Uhr: Konzert „Dumai Dunai“. Die Dub-Punk-Missionare erobern die Herzen von Zuschauer*innen weltweit. Mit Mitgliedern aus der Ukraine, Bulgarien und Kanada verbindet das siebenköpfige, mehrsprachige Ensemble die tiefen Grooves des Dub mit der Energie des Punkrock, der rohen Ekstase der dröhnenden Bläser bulgarischer Hochzeitskapellen und den Freuden und Schmerzen ukrainischer Dorfmehrstimmigkeit. Ort: PANDA platforma, Knaackstraße 97 (im kleinen Hof der Kulturbrauerei), 10435 Berlin. Eintritt 20 / 25 €.
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Berlin, 20.2.-13.3.: Ausstellung „Im Alltag. Die Gegenwart des Alltäglichen – fotografisches Zeugnis aus der Ukraine“. Fotografien von Jonathan Benjamin Small aus Odesa und Kyjiw. Kuratiert von Marta Pysanko und Zlata Zhuravlova. Vernissage am 20.2., 18.00 Uhr. Ort: Stasi-Zentrale – Campus für Demokratie, Haus 22, Ruschestr. 10, Berlin.
Berlin, 22.2., 18:00 Uhr: Lesung „Als wäre es vorbei“ mit der Autorin. Katja Petrowskaja zeichnet in ihren Fotokolumnen (2022–2024) eine eindringliche Chronik des russischen Angriffs auf die Ukraine, die zeigt, wie der Krieg Wahrnehmung, Bilder und Menschen verändert – zwischen Schock, Alltagsmomenten und seltenen Wundern. Ort: Museum Europäischer Kulturen, Arnimallee 25, 14195 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 23.2.: Aktionstag „Café Kyiv“. Freuen Sie sich auf einen Tag voller spannender Diskussionen, Workshops und Pitches, begleitet von kulturellen Highlights wie dem Skrynya Pop-Up Market, Filmvorführungen, Ausstellungen und Konzerten. Das Café Kyiv bringt Politik, Wissenschaft, Kultur und Innovation zusammen und schafft Raum für Austausch und neue Ideen. Ort: Colosseum Berlin, Gleimstraße 31, 10437 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 23.2., 18:00 Uhr: Film „Briefe aus der Wilcza“. Eine Straße in der Warschauer Innenstadt ist das Herzstück dieses humorvollen, sehr persönlichen Porträts Polens. Der Filmemacher Arjun Talwar ist vor mehr als zehn Jahren immigriert. Um seine Integration voranzutreiben, beginnt er, seine Nachbarn zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen auf die Probe zu stellen. Ort: BALI-Filmtheater, Teltower Damm 33, 14169 Berlin-Zehlendorf. Eintritt 10 / 8 €.
Berlin, 24.2., 19:00 Uhr: Performance “She Stands in the Middle of the Battlefield”. Im Zentrum der Solo-Performance steht der Krieg aus weiblicher Perspektive: der alltägliche Kampf um Gleichberechtigung, die Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen und die Realität einer wachsenden Präsenz von Frauen in der ukrainischen Armee. Ort: HAU 2, Hallesches Ufer 34, 10963 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 24.- 25.2. Konferenz: „Researching Conflict and Cooperation in Eastern Europe: Lessons from KonKoop”. Auf Englisch. Die Abschlusskonferenz des Forschungsnetzwerks KonKoop präsentiert Ergebnisse zu Konflikt- und Kooperationsdynamiken in Osteuropa, Zentralasien und dem Kaukasus, mit Fokus auf Ressourcenkonflikte, Erinnerungspolitik, Russlands Rolle nach dem Angriff auf die Ukraine sowie methodische Ansätze der Friedens- und Konfliktforschung. Ort: Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS), Anton-Wilhelm-Amo-Str. 60, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 24.2., 18:00 Uhr: Podiumsdiskussion „Der lange Schatten des Krieges: Aus der Geschichte lernen für Russlands Krieg gegen die Ukraine“. Auf Englisch. Was sind die langfristigen Folgen von Kriegen und was bedeutet der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine für die Ukraine, Europa und die Weltpolitik? Ort: Akademiegebäude am Gendarmenmarkt, Einstein Hall, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin. Eintritt frei.
Berlin, 25.2., 18:00 Uhr: Film „Flowers of Ukraine” (2024 UKR/PL). Die Geschichte spielt im von Hochhäusern umgebenen ukrainischen Zuhause von Natalia, die trotz des russischen Angriffs 2022 unbeirrbar an ihrem selbstbestimmten Alltag festhält und so ein stilles Porträt von Widerständigkeit im ukrainischen Kriegsalltag zeichnet. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
Berlin, 28.2., 17:00 Uhr: Lesereihe „Unerhörte Familiengeschichten aus dem östlichen Europa“. „Wer hinkt, der geht“. Drei Lebensgeschichten aus Galizien, vorgestellt von Marcin Wiatr. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus Berlin, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
Berlin, 28.2., 17:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Stramer“. Mikołaj Łoziński erzählt von einer einfachen jüdischen Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts, von ihrem Alltag, ihren Hoffnungen, Träumen und Reibereien – und von einer berührenden Verbundenheit in sich verdunkelnden Zeiten. Die winzige Wohnung in der Goldhammerstraße platzt aus allen Nähten: Nathan Stramer, seine Frau Rywka und ihre sechs Kinder schlagen sich so durch. Nathan hat sein Glück zu Beginn des Jahrhunderts in New York gesucht und ist nach einigen erfolglosen Jahren wieder nach Galizien zurückgekehrt. Ort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125, 10115 Berlin. Eintritt 6/4 €.
Berlin, 26.3., 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Die Flucht der Bärin“ Eine Frau auf der Suche nach dem perfekten Zuhause für ihre Familie, eine englischsprachige Schildkröte in einem Garten in Wrocław, ein vergessenes Stockwerk des Hotels Sudety in Wałbrzych, ein einäugiger Kobold, der eine scheinbar ganz normale Familie heimsucht, ein Ehepaar, das auf einer griechischen Insel den Weg zueinander sucht, ein perfekter japanischer Liebhaber – das ist das dichte Netz dieser ungewöhnlichen Geschichten. Ort: Galerie des Polnischen Instituts Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Weitere Bundesländer (alphabetisch sortiert)
Bremen, 25.2., 18:00 Uhr: Buchvorstellung der Neuerscheinung von EOL-Partnerin Ulrike Huhn: „Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion“. Mit der Autorin. Ev. Friedensgemeinde, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen. Eintritt frei.
Darmstadt, noch bis 30.1.: Fotoausstellung „Die Augen des Krieges“. Polnische Fotografen und Journalisten dokumentieren den russischen Krieg gegen die Ukraine. Ort: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt frei.
Darmstadt, 28.1., 19:00 Uhr: Vortrag „Hintergründe zum russischen Angriffskrieg und zur Bedeutung der deutsch-polnischen Unterstützung für die Ukraine“ von Wilfried Jilge. Ort: Deutsches Polen-Institut: Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt o.A.
Darmstadt, 28.1., 19:00 Uhr: Vortrag „Die übersehene Nation – Deutschland und die Ukraine seit dem 19. Jahrhundert“ von Prof. Dr. Martin Schulze Wessel. Ort: Deutsches Polen-Institut: Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt o.A.
Düsseldorf, 29.1., 19:00 Uhr: Lesung und Musik mit Ania Vegry (Sopran) und Katarzyna Wasiak (Klavier). Gedenkkonzert 81 Jahre Befreiung von Auschwitz. Palais Wittgenstein Düsseldorf, Bilker Str. 7-9, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
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Düsseldorf, 3.2., 18:15 Uhr: Buchvorstellung der Neuerscheinung von EOL-Partnerin Ulrike Huhn: „Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion“. Mit der Autorin. Haus der Universität Düsseldorf, Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, 6.2., 19:15 Uhr: Diskussion „Stimmen über Grenzen: Dissidentische Zusammenarbeit zwischen der Ukraine, Deutschland und Polen“. Mit Karl Schlögel, renommierter Osteuropa-Historiker und Friedenspreisträger 2025, Basil Kerski, Präsident des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen sowie Hanna Radziejowska, Direktorin des Pilecki-Instituts Berlin. Ort: Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40221 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, 10.2., 19:00 Uhr: Buchpräsentation „Literarischer Reiseführer Niederschlesien“ mit der Autorin Roswitha Schieb. Ort: Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, 21.2.-31.8.: Sonderausstellung des Filmmuseums über Andrzej Wajda (1926–2016), einem der bedeutendsten polnischen Regisseure und Mitbegründer der „Polnischen Filmschule“. Ort: Filmmuseum der Landeshauptstadt Düsseldorf, Schulstrasse 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt 5 / 2,50 €.
Düsseldorf, 4.3., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Die Tiefe“ mit Ishbel Szatrawaska. „Die Tiefe“ erzählt die Geschichte mehrerer Generationen einer Familie, deren Schicksal tief mit dem einstigen Ostpreußen verwoben ist, einer Region, wo sich seit Jahrhunderten polnische, masurische, deutsche und litauische Identitäten miteinander verflechten. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstr. 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Dresden, 22.1., 18:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben?“ Tanja Miljanović: „Wenn wir wieder Menschen sind". Die Autorin (1957) verknüpft in ihrem Debütroman kindliches Erleben mit gegenwärtigen Reflexionen zum Jugoslawienkrieg und findet dort, wo Unsagbares geschieht, ganz eigene Formen der literarischen Darstellung. Ort: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden. Eintritt frei.
Dresden, 29.1., 18:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Stimmen aus Osteuropa: Gehen oder bleiben?“ Katerina Poladjan: „Goldstrand". In ihrem Roman fügt Katerina Poladjan Splitter des alten Europas zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart. Die Familiengeschichte von Eli, der 1961 in einer leidenschaftlichen Liebesnacht auf der Baustelle des bulgarischen Goldstrandes gezeugt wird, erzählt von Aufbrüchen und Enttäuschungen, vom Hin- und Hergerissensein zwischen Welten und zeigt, wie Verlusterfahrungen über Generationen hinweg wirken. Ort: Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden. Eintritt frei.
Dresden, 5.2., 19:30 Uhr: Lesung „Die Aussiedlung“. András Visky erzählt in 822 Mini-Kapiteln aus der Perspektive des jüngsten Kindes András von der liebevollen, widerständigen Familie, die in der ostrumänischen Steppe während der kommunistischen Repression ums Überleben kämpft und mit Phantasie, Glauben und Zusammenhalt der staatlichen Gewalt widersteht. Ort: Zentralbibliothek im Kulturpalast, Schloßstraße 2, 01067 Dresden. Eintritt frei.
Gießen, 26.1., 18:00 Uhr: Film mit Diskussion „Abenteuer in Marienstadt“ (PL 1953). Eine in Farbe gedrehte Musik-Komödie im Stil des Sozialistische Realismus: Romanze, Folklorekitsch und Glorifizierung sozialistischer Arbeitsdisziplin in Einem; und das Alles in einem Warschau, das sich gerade aus seinen Ruinen erhebt. Gemeinsam mit der Kulturwissenschaftlerin Magda Szcześniak wollen wir über die darin verwobenen Erzählungen eines sozialistischen Aufstiegs diskutieren. Ort: GiZo-Raum Philosophikum I, E209, Otto-Behaghel-Straße 10 E, 35394 Gießen. Auf Englisch. Eintritt o.A.
Halle (Salle), 29.1., 18:00 Uhr: Vortrag „Partizipation von Frauen in rechtskonservativen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Polen – (Selbst-)Verortung und Selbstverständnis“. Ort: Emil-Abderhalden-Straße 26-27, 06108 Halle (Saale). Eintritt frei.
Halle (Saale), 19.2., 18:00 Uhr: Filmpremiere „Made in EU“. Iva arbeitet in einer Textilfabrik im ländlichen Bulgarien, wo sie täglich „Made in EU“-Etiketten in Kleidung näht, während sie selbst kaum über die Runden kommt. Seit einiger Zeit leidet sie an uneindeutigen Symptomen, doch ihr Wunsch nach einer Krankschreibung bleibt ungehört. Als schließlich ein positiver Covid-Test bestätigt, dass sie der erste offiziell registrierte Fall ihrer Kleinstadt ist, entfesseln sich eine Welle der Angst, Gerüchte und Schuldzuweisungen. Ort: Kino Puschkino, Kardinal-Albrecht-Straße 6, 06108 Halle (Saale). Eintritt 8 / 7 €.
Hamburg, 1.2., 16:30 Uhr: Gespräch und Theater-Live-Übertragung: Deutsch-Ukrainische Partnerschaft in komplizierten Zeiten im Gespräch mit anschließender Übertragung aus Charkiw: „Civil front – oh, what a wonderful world“. Mit viel Humor und ohne Sprache erzählen die beiden Spieler eine eindringliche Geschichte über Resilienz und die Absurdität des (Über-)Lebens in einer Frontstadt. Ort: Lichthof Theater Hamburg, Mendelssohnstraße 15B Hamburg, 22761. Eintritt 20 / 15 €.
Hannover, 13.2., 19:00 Uhr: Lesung „Als wäre es vorbei“ mit der Autorin. Katja Petrowskaja zeichnet in ihren Fotokolumnen (2022–2024) eine eindringliche Chronik des russischen Angriffs auf die Ukraine, die zeigt, wie der Krieg Wahrnehmung, Bilder und Menschen verändert – zwischen Schock, Alltagsmomenten und seltenen Wundern. Ort: Tagungshaus der Katholischen Akademie, Platz an der Basilika 3, 30169 Hannover. Eintritt frei.
Köln, 18.3., 18:00 Uhr: Buchvorstellung und Gespräch „Die Ukrainische Bibliothek": Tanja Maljartschuk & Monika Rinck widmen sich den berühmtesten Klassikern des ukrainischen literarischen Erbes des 19. und 20. Jahrhunderts, um mehr Aufmerksamkeit auf das Land und seine Kultur zu lenken. Die Erzählbände eröffnen neue Perspektiven auf ein Land, dessen Kultur und Sprache sich stets gegen Unterdrückung und Vergessen behaupteten. Ort: Literaturhaus Köln e.V., Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln. Eintritt ab 18 €.
Leipzig, 22.1., 19:00 Uhr: Film und Gespräch „Musiklandschaft Polen“ mit Regisseurin Magdalena Zięba-Schwind. Im Film begegnen wir zeitgenössischen Künstler*innen, welche die Landschaft der klassischen Musik, der Folklore und des Jazz in Polen prägen. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 4.2., 17:00 Uhr: Film mit Einführung „Drei Kilometer bis zum Ende der Welt“ (RO 2024). Emanuel Pârvus Coming-of-Age-Drama über Ausgrenzung, Gewalt, Liebe und Freiheit zeigt einen jungen Mann, der sich Homophobie, korrupten Verhältnissen und religiöser Verblendung in seiner Heimat, dem rumänischen Donaudelta, gegenübersieht. Ort: Cinémathèque, Karl-Liebknecht-Str. 109, 04275 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 11.3., 17:00 Uhr: Film „Boss“ (2022 RO). Bogdan, ein Rettungswagenfahrer in Bukarest, beteiligt sich an einem bewaffneten Raubüberfall und verletzt den einzigen Zeugen, der darauf auf mysteriöse Weise stirbt. Er vermutet eine Kooperation mit der Polizei und beginnt seine Komplizen zu hinterfragen. Ort: Cinémathèque, Karl-Liebknecht-Str. 109, 04275 Leipzig. Eintritt frei. Mit englischen Untertiteln.
Leipzig, 14.3., 19:00 Uhr: Piano-Konzert „Schuhmanns Salon mit Mikołaj Woźniak“. Werke von Chopin, Szymanowski, Bach und Schumann. Ort: Schumann-Haus, Inselstr. 18, 04103 Leipzig. Eintritt 22,90 / 17,40 €.
Leipzig, 19.3. - 22.3.: Leipziger Buchmesse „Leipzig liest polnische Literatur“. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig und andere Orte. Eintritt o.a.
Leipzig, 31.3., 17:00 Uhr: Ringvorlesung „Unequal Romanias – Moderne an der Schnittstelle von Kolonialität und Interimperialität“. Wie das rumänische nationale Narrativ seine Herkunft aus dem lateinischsprachigen Territorium des Römischen Reiches betonte, dennoch aber vom westlich-christlich geprägten „Klub“ europäischer Latinität ausgeschlossen blieb. Ort: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Reichsstraße 4, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 31.3., 17:00 Uhr: Vorlesung „Entwirrung – Unequal Romanias. Moderne an der Schnittstelle von Kolonialität und Interimperialität“. Ort: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Reichsstraße 4, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
München, 22.1., 19:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch „Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung“ mit Andrii Portnov. Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich, dem klassischem europäischen Erbe verpflichtet, als Neoklassiker bezeichnete. Ort: Historisches Kolleg München, Kaulbachstraße 15, 80539 München. Eintritt frei.
München, 24.2., Lesung: „Ukraine. Die übersehene Nation“. Martin Schulze Wessel im Gespräch mit Karl Schlögel. In seiner meisterhaften Darstellung ruft er in Erinnerung, wie eng die deutsche und die ukrainische Geschichte im 20. Jahrhundert miteinander verflochten ist; seine Analyse ist die erste Geschichte der deutsch-ukrainischen Beziehungen überhaupt (C.H.Beck). Ort: Literaturhaus München, Salvatorplatz 1, 80333 München. Eintritt 16 / 10 €.
Tübingen, 22.1., 18:15 Uhr: Podiumsdiskussion „Die deutsch-ukrainische Geschichte. Historische Narrative und politische Verantwortung - Gespräch mit Steffen Dobbert (Die Zeit).“ In seinem Vortrag geht Steffen Dobbert der Wirkkraft historischer Narrative nach. Vor dem Hintergrund des aktuellen Geschehens mit seiner hektischen Abfolge von Gesprächsrunden, Gipfeltreffen und „Friedensplänen“ fragt er nach der politischen Verantwortung, der sich die deutsche und ukrainische Gesellschaft zu stellen haben. Ort: Altes Oberschulamt, Keplerstr. 2, 72074 Tübingen. Eintritt frei.
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Verden (Aller), 5.2., 18:30 Uhr: Buchvorstellung der Neuerscheinung von EOL-Partnerin Ulrike Huhn: „Zwischen Ausreisebewegung und Akademie. Judaistik in der späten Sowjetunion“. Mit der Autorin. Domherrenhaus, Untere Str. 13, 27283 Verden (Aller). Eintritt 5 €.
Wolfsburg, noch bis 15.3.26: Ausstellung „Eine alternative Geschichte“. Familie, Gemeinschaft, Solidarität und Selbstermächtigung, aber auch Ausgrenzung und Verfolgung: Das sind die bestimmenden Themen der Künstlerin Małgorzata Mirga-Tas (*1978 Zakopane/Polen). In ihren textilen „Malereien“ verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart und erzählt eine andere, eine alternative Geschichte der ungesehenen und marginalisierten Menschen. Ort: Kunstmuseum, Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. Eintritt 15 / 10 €.
Aktuelle Fernsehtipps
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Freitag, 23.1., 19:40-20:10, arte: Re: Die Retter von Rumäniens Lost Places. Verlassene Kinos, einst glanzvolle Kurorte, Dörfer ohne Bewohner – der Fotograf Alex Iacob entdeckt Rumäniens Lost Places. Mit seiner Kamera kämpft er gegen das Vergessen und dokumentiert, was vom alten Rumänien geblieben ist. Alex reist von Bukarest bis in die Karpaten, fotografiert den Verfall und den Neuanfang – und trifft Menschen, die sich, wie er, für den Erhalt der historischen Bauwerke einsetzen.
Samstag, 24.1., 2:00-2:45, zdf: Asien. Wilde Wüsten. Auf dem riesigen Kontinent befindet sich auch die jüngste Wüste der Erde: Die Aralkum im Grenzgebiet von Kasachstan und Usbekistan. Schiffswracks im Sand zeugen davon, dass sich hier einst ein Gewässer befand. Bis vor Kurzem war die Aralkum der Aralsee, der viertgrößte See der Welt. Seit den 1960er-Jahren wurde zwei Flüssen, die dieses Binnenmeer überwiegend speisten, besonders viel Wasser für die Landwirtschaft entnommen.
Samstag, 24.1., 18:30-19:15, arte: Transsilvanien – Das Herz Rumäniens. Wunderschöne Städte, endlose Wälder und Menschen, die immer noch ihre Traditionen pflegen. Dumitru etwa arbeitet auf dem "lustigsten Friedhof der Welt". Er schnitzt Holzkreuze für die Verstorbenen. Und schreibt ein Abschiedsgedicht auf jedes Kreuz. Zu viel Alkohol, unter der Knute der Schwiegermutter gestanden – Dumitru beschönigt nichts.
Sonntag, 25.1., 2:00-2:55, arte: Inside Saporischschja – Ein Atomkraftwerk im Krieg. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine ist sie zurück: die Angst vor einem großen Reaktorunfall. Seit Anfang März 2022 ist Europas größtes Atomkraftwerk, Saporischschja, von Russland besetzt. Seither ist der riesige Komplex mehrfach unter Beschuss geraten. Wie sicher ist ein Atomkraftwerk im Krieg?
Montag, 26.1., 13:10-13:55, arte: Stadt Land Kunst. Die Herrscher der Karpaten
Rumänien beherbergt mit mehr als 10.000 Tieren die größte Braunbärenpopulation Europas. Ebenso zahlreich sind die Geschichten rund um die pelzigen Vierbeiner. In den Karpaten findet sich der Braunbär nicht nur in den Tiefen der Wälder, sondern auch in so mancher Erzählung.
Montag, 26.1., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Albanien. Die Vjosa: Der ungezähmte Fluss der Albaner. Die Vjosa fließt im Süden Albaniens und gilt als der einzige noch naturbelassene Fluss in Europa. Im Lauf der Geschichte trachteten viele Mächtige nach der Kontrolle über den Fluss, von den Römern bis hin zu den Osmanen. Die Bewohner der Region Labëria kämpften einst für die Unabhängigkeit Albaniens, heute setzen sie sich für den Umweltschutz ein.
Dienstag, 27.1., 9:00-9:20, SpiegelTV Wissen: Epic Exploring: Going Local. In Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, bewegt sich Cody abseits der ausgetretenen Pfade. Auf einem Zug-Friedhof spaziert er über die ausrangierten Wagons. Und als ob das noch nicht aufregend genug wäre, besucht er noch eine Drohnenfabrik und taucht sogar zu einem Schiffswrack hinunter.
Dienstag, 27.1., 15:45-16:30, zdfInfo: Auschwitz – Überleben in der Hölle. 1940 errichtet die SS das erste KZ im besetzten Polen: Auschwitz. Wilhelm Brasse ist einer der ersten Gefangenen. Er muss Häftlinge fotografieren und erlebt von Anfang an Gewalt. Die erste Folge der Doku-Reihe erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern.
Dienstag, 27.1., 22:10-23:10, MDR: Rettet Auschwitz! Gedenken zwischen Massentourismus und Neubaugebiet. Heute zählt die Gedenkstätte jährlich um die zwei Millionen Besucher aus aller Welt. Ist das noch „echtes“ Gedenken oder purer Massentourismus? Nach der Befreiung des Konzentrationslagers am 27. Januar 1945 war keineswegs klar, was aus diesem Ort der beispiellosen Massenvernichtung werden soll. Überlässt man Auschwitz-Birkenau sich selbst? Sollen hier neue Baugebiete für die Stadt ausgewiesen werden?
Mittwoch, 28.1., 00:35-1:06, arte: Tracks East. Erobern & unterwerfen – Russlands koloniale Strategie. Russland führt seinen Krieg gegen die Ukraine auch mit Worten: Der Kreml erschafft Mythen, die das Nachbarland als „künstlichen Staat“ darstellen und koloniale Gewalt verschleiern sollen. Die Sendung erzählt, wie Russland schon früher versucht hat, die Ukraine zu kolonisieren – und wie Ukrainer und Ukrainerinnen heute dagegenhalten.
Mittwoch, 28.1., 01:10-2:47, arte: Die Shoah in den Ghettos. 1938 zog Hermann Göring erstmals die Einrichtung sogenannter „jüdischer Wohnbezirke“ in Erwägung. Ein Jahr später wurden im besetzten Polen die ersten Ghettos errichtet. Der Dokumentarfilm erzählt die grausame Geschichte der Ghettos anhand der Aufzeichnungen ihrer Bewohner. Sie zeugen von einer menschlichen Tragödie, aber auch von unbezwingbarem Lebenswillen.
Mittwoch, 28.1., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Jüdische Schicksale in Moldau. Tragische Ereignisse bringen mitunter große Musik hervor. So inspirierte das Pogrom von Chișinău den jüdisch-moldauischen Komponisten Dumitru Miller zu einer Symphonie. Die meisten Juden und Jüdinnen, die einst in der Republik Moldau lebten, starben bei Pogromen und im Holocaust oder flohen vor der Verfolgung aus dem Land. Nur noch ein paar Tausend leben heute hier und pflegen die Erinnerung an das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft.
Donnerstag, 29.1., 19:40-20:10, arte: Re: Rumänen, zerrissen zwischen Job und Heimat. Millionen Rumäninnen und Rumänen verließen in den ersten Jahren nach dem Ende des Ostblocks ihre Heimat, um im Westen Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Viele sind trotz Heimweh im Ausland geblieben – nur wenige sind zurückgekehrt, um sich um diejenigen zu kümmern, die weiter in der Heimat leben und die Angehörigen in der Ferne vermissen.
Donnerstag, 29.1., 20:15-22:05, WELT: Geheimakte Tschernobyl – Ukraine, April 1986: In Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl explodiert der Reaktor und setzt eine radioaktive Wolke frei, die fast ganz Europa überzieht. Bis heute ist Tschernobyl hochgradig radioaktiv verseucht. Ein Konstruktionsfehler im RBMK-Reaktor ist vor dem Unfall nur einer kleinen Gruppe von Experten bekannt, doch Akten des KGB belegen, dass Mitarbeiter des sowjetischen Geheimdienstes sich damals schon Sorgen über die Sicherheit des Atomkraftwerks machten.
Freitag, 30.1., 9:15-9:45, zdfInfo: Traumziel Albanien. Vom Geheimtipp zum Publikumsliebling. Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben. Adrian hat seinen Traum wahrgemacht.
Freitag, 30.1., 00:45-01:35, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering – Abandoned Engineering) Mafia Seaside Resort. In Bulgarien befindet sich eine Betonruine, die einst zu einem feudalen Ferienort für viele Menschen werden sollte.
Sonntag, 1.2., 11:35-12:20, NDR: Aserbaidschan – Im Land des schwarzen Goldes. Aserbaidschan liegt in einer Region, deren Schönheit schon von Marco Polo gepriesen wurde: von den spektakulären Bergen des Kaukasusgebirges über die weiten Steppen der transkaukasischen Ebene bis zu den Stränden des Kaspischen Meeres. Genauso bemerkenswert: der Reichtum unter der Erdoberfläche. Das sogenannte schwarze Gold sorgt seit der Antike für Reichtum.
Montag, 2.2., 13:10-13:56, arte: Stadt Land Kunst. Bosnien. Olympisches Überbleibsel des Brutalismus. In Sarajevo ist der olympische Geist nach wie vor allgegenwärtig! Während der Olympischen Winterspiele 1984 stand die bosnische Hauptstadt für kurze Zeit im Mittelpunkt des Weltgeschehens. Eines der symbolträchtigsten Überbleibsel dieser euphorischen Ära ist die Bobbahn. Der Eiskanal aus rohem Beton, der sich den Berg hinunter schlängelt, spiegelt eine bis heute verkannte architektonische Strömung wider: den Brutalismus.
Dienstag, 3.2., 19:40-20:10, arte: Re: Vergessene Dörfer in Albaniens Bergen. In den Bergen im Norden Albaniens kümmern sich deutsche Kapuziner-Brüder um die wenigen verbliebenen Christen. Bruder Jeremias Borgards pflegt Kranke und Alte, die alleine leben und sonst keinen mehr haben. Für seine Hausbesuche muss er stundenlang durchs Gebirge fahren. Mit dabei ist der 18-jährige Angelos Delija.
Dienstag, 3.2., 22:55-00:10, arte: Hybrider Angriff - Wie Putin Europas Osten destabilisiert. Seit Russland im Jahr 2014 die Krim annektiert hat, häufen sich auch in den östlichen EU-Ländern ungewöhnliche Ereignisse. In Polen zeichnen versteckte Rekorder Politikergespräche auf. In Tschechien und Bulgarien explodieren Waffenlager. In Lettland wächst bei der russischen Minderheit die Wut.
Mittwoch, 4.2., 00:45-2:40, arte: Mariupolis 2. Im Jahr 2015 filmte Mantas Kvedaravicius das Leben in Mariupol, der ukrainischen Hafenstadt, die während eines Waffenstillstands von prorussischen Soldaten mit Raketen angegriffen wurde. Im Jahr 2022, kurz nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, kehrt Mantas Kvedaravicius nach Mariupol zurück. Ende März wird er in Mariupol von russischen Streitkräften gefangengenommen und getötet. Das gedrehte Material kann gerettet werden.
Mittwoch, 4.2., 13:10-13:56, arte: Stadt Land Kunst. Bosnien. Wie in der Hauptstadt Sarajevo hat die Belagerung des späten 20. Jahrhunderts sichtbare Spuren hinterlassen. Joe Sacco, ein Pionier des Comic-Journalismus, ist mit Kriegsgebieten seit Langem vertraut. Während dieser dunklen Episode der europäischen Geschichte reiste er mehrfach mit Skizzenblock und Bleistift nach Bosnien. Dabei entstanden Werke wie „The Fixer“ und „Safe Area Goražde“ – Comics, die den Krieg ungeschönt zeigen, aber auch davon erzählen, wie das Leben dennoch weiterging.
Samstag, 7.2., 8:35-9:06, arte: Als Anfang 1990 die Rasse der "Kaukasischen Schäferhunde" vom Aussterben bedroht schien, wurden sie in einem Kloster von Mönchen gezüchtet. In Westgeorgien kümmert sich Mönch Iakobi um die Hunde. Ein profitables Geschäft war es für das Kloster nie: Der Erlös aus dem Verkauf der Welpen wurde wieder in die Zucht investiert. Nun fehlt es an Geld. Trotzdem macht Mönch Iakobi weiter.
Samstag, 7.2., 18:00-18:15, MDR: Heute im Osten – Reportage. Schöne neue Welt - Digitale Nomaden in Bulgarien.
Sonntag, 8.2., 1:30-2:25, arte: Zwischen Zeiten und Welten. Eine Klangreise durch Rumänien. Geprägt durch die Einflüsse der Gegenwart sowie der Vergangenheit, strahlt Rumänien eine einzigartige Aura aus. Auch die Musik zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt von Stilen und Spielweisen aus, die auch in die klassische Moderne Eingang gefunden haben.
Dienstag, 10.2., 10:20-11.05, 3sat: Unterwegs im Baltikum. Die zweiteilige Dokumentation nimmt das Publikum mit auf eine bildgewaltige Reise in die Taiga Estlands, auf die Insel Kihnu, in Nationalparks und Naturreservate bis hin zu Litauens imposanten Dünen. Diese Folge führt von Estland bis Lettland.
Dienstag, 10.2., 12:25-12.10, arte: Stadt Land Kunst. Bulgarien: Olegs Agneshko Pecheno. In Sofia bereitet Oleg Lammkeule mit Pflaumen zu. Das Fleisch für sein Agneshko Pecheno kauft er beim Metzger und zerlegt es zuhause in seiner Küche. Dann kommt es mit Gemüsen, Pflaumen, Lorbeerblättern, Butter, Wein und ein wenig Wasser in einen großen Schmortopf. Nach zwei Stunden im Ofen ist alles butterzart.
Dienstag, 10.2., 13:10-13:55, arte: Polen: eine Frau im Urwald. An der Grenze zwischen Polen und Belarus liegt einer der letzten Primärwälder Europas: der Białowieża-Urwald. Er erstreckt sich über eine Fläche, die doppelt so groß ist wie London. Hier leben Wisente und andere Tiere, mit denen eine Naturliebhaberin einst ihr Leben teilte.
Mittwoch, 11.2., 00:00-1:30, NDR: 20 Tage in Mariupol. Ein ukrainisches Associated-Press-Journalist*innen-Team in Mariupol dokumentiert trotz Belagerung die Gräueltaten der russischen Invasion. Als einzige internationale Reporter*innen vor Ort halten sie entscheidende Kriegsbilder fest, darunter das Leid der Zivilbevölkerung, Massengräber und die Bombardierung einer Entbindungsklinik. Der Dokumentarfilm von Pulitzer-Preisträger Mstyslav Chernov zeigt auch die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die Presseagentur AP.
Sonntag, 15.2., 18:40-19:10, arte: Zu Tisch. Litauen. An Ostern dreht sich in Litauen alles ums Ei. Hier ist der religiöse Feiertag auch das Fest des Frühlings: Das gefärbte Ei steht für eine erhoffte reiche Ernte im Sommer. Familie Trubilene pflegt Traditionen auch in der Küche. Auf den Tisch kommen Klassiker wie litauischer Kartoffelsalat, Hering, gefüllte Kartoffelklöße und auch moderne Kreationen wie ein Spinatbiskuit als süße Frühlingstorte.
Montag, 16.2., 16:30-17:15, zdfInfo: Lost Places der Sowjetunion. Polen und die DDR. Drei verlassene Orte erzählen vom Erbe der Sowjetarmee in Polen und in der DDR: ein verlassenes Offizierscasino, ein alter Flugplatz und ein Ort, der durch eine Mauer geteilt ist. Die Militärstandorte in Polen und in der DDR dienen der sowjetischen Einflussnahme und dem Machterhalt in den sogenannten Satellitenstaaten.
Montag, 16.2., 17:15-18:00, zdfInfo: Lost Places der Sowjetunion. Ungarn, CSSR und Bulgarien. Drei Orte, ein gemeinsamer Schatten: Fast fünf Jahrzehnte lang prägten die Sowjets das Leben im „Ostblock“. In Ungarn, der Slowakei und Bulgarien sind ihre Spuren bis heute sichtbar. In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien.
Montag, 16.2., 18:00-18:45, zdfInfo: Lost Places der Sowjetunion. Drei Lost Places im Baltikum, Spuren von Annexion und Kaltem Krieg. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland.
Dienstag, 17.2., 11:55-12:25, arte: Küchen der Welt. Rumänien: Bulz – Herzhafte Polenta aus den rumänischen Bergen. Ein Bisschen Heimat: Andreea, eine Rumänin in Frankreich.
Dienstag, 17.2., 21:30-22:05, SpiegelTV Wissen: Der Untergang des Ohridsees. Der Ohridsee ist mit rund 1,4 Million Jahren der älteste See Europas und ein Wunder der Natur. Doch durch Überfischung und Verschmutzung sind einzigartige Spezies im See vom Aussterben bedroht. Die beiden Anrainerstaaten Nordmazedonien und Albanien haben jedoch unterschiedliche Interessen und Umweltschutzgesetze. Die Wassergrenze liegt mitten im See. Das führt zu Konflikten.
Dienstag, 17.2., 23:55-1:10, NDR: Der Krieg gegen die Ukraine – An Putins Frontlinien. Der Dokumentarfilm von Sean Langan begleitet eine gefährliche Reise an die ukrainische Front auf russischer Seite und zeigt eindringlich den brutalen Kriegsalltag von Soldaten und Zivilisten zwischen Misstrauen, Propaganda, Zerstörung und fortdauerndem Töten.
Dienstag, 17.2., 20:15-21:10, arte: Themenabend Ukraine 2026. Vier Jahre Krieg. Am 24. Februar 2022 sah die Welt fassungslos gen Kiew. Trotz aller Vorzeichen hatten die wenigsten mit einer Invasion der Ukraine durch Russland gerechnet. „Putins Krieg“ zeichnet noch einmal die Geschehnisse der ersten Kriegsmonate nach. Die geopolitische Doku „Selenskyj - Das entscheidende Jahr“ beleuchtet, wie es ihm gelingt, sich dort zu halten, besonders seit der Wiederwahl Trumps.
Radio, Podcasts und Radiofeatures
Deutschlandfunk Kultur: Proteste in Serbien. Warum die kleinen Leute an Präsident Vučić glauben. Laut Umfragen unterstützen rund 40 Prozent der Serben ihren Präsidenten Vučić, trotz Korruptionsvorwürfen, Wahlmanipulation und des Einsatzes von Gewalt. Sie leben außerhalb der Städte und sie fürchten, dass Proteste die Wirtschaft destabilisieren.
Deutschlandfunk Kultur: Ukraines Demokratie. Zwischen Krieg und Korruption. Die Menschen in der Ukraine haben mit Herausforderungen von außen und von innen zu kämpfen: mit dem Krieg Russlands gegen ihr Land, aber auch mit den vielleicht größten Korruptionsskandalen der Geschichte im Land. Was macht das mit ihnen?
Deutschlandfunk Kultur: Bosnien-Herzegowina. Wenn Bürger den Staat ersetzen müssen. Das Friedensabkommen von Dayton beendete 1995 den Krieg in Bosnien-Herzegowina, zementierte aber eine politische Struktur, die bis heute jede Erneuerung erschwert. Zum Glück gibt es Menschen, die das nicht einfach hinnehmen.
Neues vom Ballaballa-Balkan: Bosnien-Herzegowina 30 Jahre nach Dayton - One battle after another. Krsto erzählt uns, was er vor Ort so erlebt hat und wie der Döner Kebab langsam die Ćevapčići verdrängt. Außerdem geht es um die Präsidentschaftswahlen in der Republika Srpska, darum, warum Aca Lukas bei Dodik in Ungnade gefallen ist, weshalb der öffentlich-rechtliche Sender BHRT kurz vor der Pleite steht und warum die EU dennoch beschlossen hat, eine Milliarde Euro für Reformbemühungen bereitzustellen.
Neues vom Ballaballa-Balkan: Geschichte reimt sich. 25 Jahre Sturz des Milošević-Regimes. In Serbien kommt es nicht zum ersten Mal zu Großprotesten. Eine neue breitenwirksame Protestbewegung in Serbien richtet sich – wie einst Otpor gegen Milošević – gegen Vučićs autoritäre Herrschaft und wirft die Frage auf, warum das Land 25 Jahre später erneut gegen einen Autokraten kämpfen muss.
Alles über Polen: Die deutsch-polnischen Regierungskonsultationen. In der letzten Folge des Jahres 2025 befassen sich Peter Oliver Loew, Agnieszka Łada-Konefał und Bastian Sendhardt mit den 17. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen, die am 1. Dezember in Berlin stattfanden, und präsentieren ihre wichtigsten Takeaways. Zum Abschluss gibt es zudem wieder die polnischen Fundstücke.
Der Ostcast: Mein Hinterhof, dein Hinterhof. In der ersten "Ostcast"-Folge im neuen Jahr wollen wir auf das russisch-amerikanische Verhältnis und die Folgen für Europa und die Welt schauen. Was verbindet Trump und Putin? Wie ähnelt sich ihr Verständnis von Macht und Respekt? Was haben die beiden Großmächte gemeinsam und was trennt sie? Wo schauen sie sich etwas voneinander ab? Das diskutieren wir mit unserem Gast Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der ZEIT, deren Buch "Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung" vor Kurzem erschienen ist.
Osterweiterung: 50 Jahre Helsinki: Prinzip Hoffnung oder Illusion? 50 Jahre nach der Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte von Helsinki ringt die OSZE um ihre Handlungsfähigkeit, während Kriege, Grenzverletzungen und geopolitische Spannungen die Prinzipien von Frieden und Zusammenarbeit auf eine harte Probe stellen. In dieser Ausgabe von OSTERWEITERUNG sprechen wir mit unseren Gästen darüber, wie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine das Denken über kollektive und kooperative Sicherheit verändert und welche Rolle die NATO, die Europäische Union und die deutsche Zeitenwende in einer neuen europäischen Sicherheitsarchitektur spielen.
Osterweiterung: Kriege, Imperien, Zusammenbrüche - Das Jahrhundert der Osteuropa. Die Zeitschrift, deren Trägerorganisation inzwischen in Russland als extremistisch gilt, steht vor neuen Herausforderungen. Ihre Redaktion arbeitet mit mutigen Sozialwissenschaftler*innen und Exilautor*innen, die komplexe Kontexte verständlich machen – seit 100 Jahren.
Osterweiterung: Südkaukasus – Neuordnung im Schatten Russlands. Die politische Erdbebenlinie zwischen Russland, der Türkei, dem Iran und der EU wird neu gezogen. In dieser Ausgabe von OSTERWEITERUNG schauen wir uns an, warum das ehemals proeuropäische Georgien nach einer autoritären Wende nun stark hin zu Russland tendiert und die Demokratie systematisch abbaut, Armenien nach der Vertreibung der Karabach-Armenier*innen verzweifelt neue Partner im Westen sucht und Aserbaidschan nach einem militärischen Triumph eine härtere Gangart gegenüber Moskau einschlägt.
Osterweiterung: Wissen als Risiko – Neuordnung im Schatten Russlands. In dieser Auftaktfolge für das Jahr 2026 tauchen wir in eine Welt ein, in der Wissenschaftsfreiheit unter massivem Druck steht – von den Gerichtssälen Moskaus bis hin zu den Universitäten in Georgien, wo die Freiheit in rasantem Tempo schwindet. Wir beleuchten, wie Forschende trotz transnationaler Repression und der Gefahr, im „Fadenkreuz“ des Kremls zu landen, Wege finden, die Wahrheit über Osteuropa ans Licht zu bringen.
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