Ex Oriente Lux Info 158
Donnerstag, 27. November 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
wir bedanken uns herzlich bei allen, die in diesem Jahr mit uns auf Reisen waren. Die alte Saison ist beendet und wir freuen uns darauf, wenn Sie im nächsten Jahr wieder mit uns unterwegs sind.
Unser Katalog „Studienreisen 2026“ ist seit gestern im Versand! Ab sofort können Sie unsere Reisen auch über unsere Webseite buchen. Sie finden dort die verbindlichen Termine und alle aktualisierten Preise und Informationen.
Bestehende Reservierungen sind bis zum 15.01.2026 gültig. Danach werden die Plätze ggf. an Interessierte auf der Warteliste weitergegeben. Bis zu diesem Datum sind – je nach Verfügbarkeit – auch neue Reservierungen möglich, falls Sie sich noch nicht endgültig entscheiden möchten.
Wer bis zum 31.12.2025 eine Reise bucht oder eine Reservierung in eine Buchung umwandelt, erhält einen Frühbuchungsrabatt in Höhe von 3% auf den Reisegrundpreis. „Stammreisende“ (ab der 5. Reiseteilnahme) erhalten bis zum 31.12. 5 %, danach 4 % Rabatt. Wir bitten um Verständnis, dass wir diese Rabatte Reisenden, die Bildungsurlaub über das LIW in Anspruch nehmen, nicht gewähren können.
Bei einigen Reisen haben sich die Termine noch einmal gegenüber den ursprünglich veröffentlichten Daten geändert, Näheres finden Sie weiter unten im Newsletter.
In diesem Newsletter haben wir wie gewohnt für Sie Informationen zur aktuellen Lage und zur Ukraine, Veranstaltungs- und Fernsehtipps sowie Hinweise auf Podcasts und Radiofeatures zusammengestellt. Wie immer danken wir Jasmin Schwarz für ihre vorbereitenden Recherchen.
Wir freuen uns gemeinsam mit Ihnen auf die kommende Saison und grüßen Sie herzlich
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Martin Brand, Anna Brixa, Andreas Kunz, Christoph Maisch und Joschka Hofmann
Änderungen bei den Reiseterminen / Zusatzreise nach Moldau
Die Reise zum Festival der Jüdischen Kultur nach Krakau findet aufgrund des erst später veröffentlichten Festivaltermins zu den Daten 29.6.-5.7. statt. Die Reise nach Aserbaidschan verschiebt sich aufgrund einer Großveranstaltung auf die Daten 13.-22.10.2026.
Die Reisen nach Nordmazedonien, Nordbulgarien und Südbulgarien finden einen Tag später als ursprünglich geplant statt.
Die Slowenienreisen sind einen Tag kürzer als ursprünglich ausgeschrieben. Auf vielfachen Wunsch verbringen wir nun auf dieser Reise zwei Nächte in Piran!
Großer Beliebtheit erfreut sich unter anderem unsere Reise in die Republik Moldau, für die wir bereits die Warteliste einschalten mussten. Daher bieten wir vom 8.10.-18.10.2026 einen Zusatztermin an, auf dem noch freie Plätze verfügbar sind.
Durch die Terminverschiebungen haben sich auch noch einmal einige der Reisenummern geändert. Die verbindlichen Reisetermine der Einzel- und Kombireisen finden Sie auf unserer Webseite.
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
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Bulgarien übernimmt Kontrolle über russische Lukoil-Raffinerie in Burgas. Das meiste Benzin, das Autofahrer in Bulgarien tanken, stammt aus einer Raffinerie von Lukoil. Bald treten US-Sanktionen gegen den russische Öl-Konzern in Kraft. Wird der Straßenverkehr in Bulgarien ins Stocken geraten?
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Der Schattenregent. Im serbischen Teil von Bosnien-Herzegowina bleibt der langjährige Machthaber Milorad Dodik indirekt im Amt: dank Wahlsieger Siniša Karan.
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Schweigeminuten gegen Luxushotel der Familie Trump. Serbiens Parlament erlaubt Trumps Schwiegersohn Jared Kushner per Sondergesetz einen Prachtbau in Belgrad – ausgerechnet da, wo ein mahnendes Kulturdenkmal steht. Das entfacht neue Proteste gegen das Vučić-Regime.
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Slowenien verabschiedet umstrittenes Gesetz. Das slowenische Parlament hat vergangene Woche ein Gesetz verabschiedet, das der Polizei weitreichende Ausnahmebefugnisse in sogenannten „Sicherheitsrisikogebieten“ einräumt – Zonen, die, wie Kritiker befürchten, besonders die Roma-Gemeinschaften betreffen.
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Südosteuropa: Wenn Protest zur Politikform wird. Viele Länder Südosteuropas erleben seit Jahren immer wiederkehrende Wellen von Massenprotesten, die häufig zum Sturz der Regierung und zu Neuwahlen führen. Dieser Zyklus prägt das politische System – und hält trotz der entstehenden Instabilität und politischen Krisen das Versprechen der Demokratie am Leben.
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Frauenschutzabkommen in Lettland. Wiedervorlage im nächsten Jahr. Nach einem Veto des Präsidenten und Protesten stimmt das Parlament dafür, eine weitere Abstimmung über die Istanbul-Konvention zu verschieben.
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Georgiens Regierung will größte Oppositionsparteien verbieten lassen. Es ist die nächste Eskalationsstufe: Die Regierungspartei Georgischer Traum will ihre größten Konkurrenten im Land stark einschränken. Die Opposition beklagt einen prorussischen Kurs.
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Maxim Katz: Millionen Russen leben derzeit ihr bestes Leben. Die russische Rüstungsindustrie reißt sich um Mitarbeiter und ködert neues Personal mit üppigen Löhnen. Der Krieg wirkt sich wie ein massives Konjunkturprogramm für strukturschwache Regionen aus. Millionen Menschen wähnen sich in Russland derzeit in Goldenen Zeiten und sind als Kriegsgewinnler naturgemäß nicht an einem Ende der Aggression interessiert.
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Aktuelles aus der Ukraine
- Unsere EOL-Partnerinnen Sofija Onufriv und Halyna Tomkiw berichten zur aktuellen Lage der Menschen in der Ukraine auf unserer Webseite (unter "Aktuelles 2025") und in unserem neuen Katalog "Studienreisen 2026" auf S. 64.
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Massimo Maio: Wie reagieren Menschen in der Ukraine auf den US-Friedensplan? Ein Gespräch mit dem Schriftsteller und EOL-Partner Jurko Prochasko. Weltweit wächst Kritik an dem US-Friedensplan für ein Ende des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Was halten die Menschen in der Ukraine von dem Plan? (Radio Drei, Audio-Datei)
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Wadym Pelech: Zwischen Front und Fakes. Informationen spielen eine Schlüsselrolle im Krieg. Doch je länger Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert, umso mehr kämpft auch die plurale Medienlandschaft der Ukraine um ihr Überleben. (Dekoder)
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Drei Elemente einer europäischen Ukrainestrategie. Auch nach einem Jahr hektischer Diplomatie, haben sich Ende 2025 die Kriegsziele Moskaus und Kyjiws kaum geändert. Europa – zunehmend auf sich alleine gestellt – hat weder ein gemeinsames Kriegsziel noch eine klare Vorstellung davon, wie es zu erreichen wäre. (Ukraineverstehen.de)
Dezentral, flexibel, resilient: Was Europa von ukrainischen Energiepionieren lernen kann. Die ukrainische Energiewirtschaft ist durch die massiven russischen Angriffe zum Testfeld für eine resiliente Energieversorgung geworden. Wo zentrale Netze versagen, entstehen flexible, dezentrale Lösungen, die inzwischen auch außerhalb der Ukraine erprobt werden. (Ukraineverstehen.de)
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Auch die Seelsorgenden sind psychisch stark belastet
Im Ukrainekrieg sind auch hunderte Seelsorgende an der Front im Einsatz. Osteuropa-Kennerin Regina Elsner erklärt, wie sie mit dem Leid umgehen, was die ukrainische Militärseelsorge von der russischen unterscheidet – und weshalb ein Frieden in weiter Ferne liegt. (ref.ch)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
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Berlin, noch bis 12.12.: Ausstellung Die Fliehenden. Eine Initiative der Plakatkunst-Plattform Plakat Kombinat, die mittels künstlerischer Mittel die Themen Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung interpretiert. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114–115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, noch bis 1.3.: Ausstellung Flucht: Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz. Ort: Museum Europäischer Kulturen – MEK, Arnimallee 25, 14195 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 28.11., 17:00 Uhr: Film Wenn es über dem Meer blitzt (2024 UKR/DE). Eine filmische Reise durch das kriegsgezeichnete Odesa, in der Regisseurin Eva Neymann poetisch die Lebenswelten und Träume der Stadt und ihrer Bewohner einfängt. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 30.11., 17:15 Uhr: Film Trains (2024 PL). In Trains (einem Film ohne Worte) geht es nicht allein um Züge. Das ausschließlich aus Archiven stammende Material wird verdichtet zu einer Studie über die Menschheitskatastrophe Krieg. Eisenbahnen sind das Mittel, um Soldaten zur Front zu befördern, Juden „auszusiedeln“, Völker zu vertreiben. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 30.11., 20:30 Uhr: Film Briefe aus der Wilcza. Eine Straße in der Warschauer Innenstadt ist das Herzstück dieses humorvollen, sehr persönlichen Porträts Polens. Der Filmemacher Arjun Talwar ist vor mehr als zehn Jahren immigriert, um seine Integration voranzutreiben, beginnt er, seine Nachbarn zu filmen und seine Beziehungen zu ihnen auf die Probe zu stellen. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 3.12., 18:00 Uhr: Film Loss of Balance (2024 PL). Der Film beleuchtet am Beispiel von Schauspielstudierenden der Filmhochschule Łódź die Machtmissstände im polnischen Bildungs- und Kulturbetrieb, indem er zeigt, wie ein einflussreicher Mentor seine Position ausnutzt und damit den realen #MeToo-Skandal von 2021 filmisch aus der Perspektive der Opfer aufarbeitet. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 3.12., 19:00 Uhr: "Where is our land? – ein belarussischer Abend mit Volny Chor". Wenn Musik und Kunst zum Protest wird - ein Konzertabend mit anschließender Diskussion mit Vertreterinnen der belarussischen Diaspora. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ort: St. Bartholomäuskirche, Friedenstraße 1, 10249 Berlin. Eintritt o.A.
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Potsdam, 5.-7.12.: Polnischer Sternenmarkt und Sternenfest. Weihnachtsmarkt mit polnischem Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten. Außerdem vielfältiges Kulturprogramm (Musik, Theater). Ort: Kutschstallhof, Am Neuen Markt 9A, 14467 Potsdam.
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Berlin, 5.12., 19:30 Uhr: Film, Ausstellung und Diskussion „Die Krone Rumäniens“. Ein Dokumentarfilm untersucht die Bedeutung der Krönung von König Ferdinand I. und Königin Maria am 15. Oktober 1922, dem Höhepunkt der Großen Vereinigung vom 1. Dezember 1918. Eine natürliche Fortsetzung der rumänischen dynastischen Traditionen und eine Wiederannäherung an die großen europäischen Monarchien. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 5.12., 19:00 Uhr: Lesungen, Gespräche und Jazz „Vilnius Poker“ von Ričardas Gavelis. Das Buch gilt heute als wichtigster litauischer Roman des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die sowjetische Besetzung und ihre tragischen Folgen für die Menschen im Land. Die Literaturkritikerin Jūratė Čerškutė stellt Text und Autor gemeinsam mit Claudia Sinnig vor. Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin.
Eintritt 9 / 5 €.
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Berlin, 6.12., 19:00 Uhr: Film und Gespräch Tata – Vater (2024 RO/NL/D). Eine junge Journalistin verlässt ihre Heimat Moldawien, um auf Distanz zu ihrem Vater zu gehen, der für Missbrauch und Trauma in ihrem frühen Leben verantwortlich ist. Als sie später zu ihm zurückkehrt, stellt sie fest: Auch ihr Vater ist missbraucht worden. Die darauffolgenden Recherchen der Journalistin zeigen, wie Verhaltensmuster wie emotionale Erpressung oder häusliche Gewalt oftmals von Generation zu Generation weitergegeben werden. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 10.12., 19:00 Uhr: Film Zipser – Die letzten ihrer Art. Am äußersten Nordwesten Rumäniens, in der Marmarosch/Maramureș, lebt noch eine kleine Gemeinschaft der Zipser – eine deutsche Minderheit, die über Jahrhunderte ihre Sprache, ihre Kultur und ihren Glauben bewahrte. Heute sind es nur noch wenige Hundert, die an ihrer Identität festhalten. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 15.12., 19:00 Uhr: Film und Diskussion The Time Is Now: Romani Stories of Slavery, Healing Justice, and Futurism. Kurzfilme zur Versklavung der Romani der letzten 500 Jahre (Englisch). Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 16.12., 19:00 Uhr: Diskussion und Vortrag An Evening with Maksym Buthevych. Preisträger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises und lange bekannt für sein menschenrechtliches Engagement, seinen kritischen Journalismus, seine pazifistischen und antifaschistischen Überzeugungen sowie seine Rolle in der ukrainischen anarchistischen Gemeinschaft (Englisch). Ort: Bajszel, Emser Straße 8-9, 12051 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 17.12., 18:00 Uhr: Film Das ist nicht mein Film (2024 PL). Wanda und Janeks Beziehung steckt fest. Ihre Liebe droht zwischen Alltag, Langeweile und unterschiedlichen Erwartungen zu verschwinden. Kurz vor einer Eskalation schließen sie einen Deal: Eine Wanderung entlang der polnischen Ostseeküste. Nur sie beide, ein Zelt und ein Schlitten fürs Gepäck. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 17.12., 19:30 Uhr: Lesung und Gespräch Da sitze ich und schreibe jetzt. Taras Schewtschenko & Mykola Chwylowyj. Zwei neue deutsche Auswahlbände stellen bedeutende ukrainische Schriftsteller vor: Taras Schewtschenko, der Vater der ukrainischen Nation und Dichter der Volksseele im 19. Jahrhundert, und Mykola Chwylowyj, ein führender Autor der ukrainischen Moderne der „Erschossenen Wiedergeburt“, dessen freies, europäisch geprägtes Schreiben unter Stalin Zensur und Verfolgung ausgesetzt war. Ort: Haus der Poesie, Knaackstraße 97, 10435 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 27.1., 19:30 Uhr: Gespräch und Lesung Jugoslawien und wir mit Autorin Barbi Marković (SR) und ihrem Band „Stehlen, Schimpfen, Spielen“. Weitere Gäste: Ivana Kličković, Maša Dabić, Olga Dimitrijević, Ilija Đurović, Jan Kabasci, Tanja Šljivar und Olja Alvir. Ort: Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt 9 / 5 €.
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Berlin, 28.1., 18:00 Uhr: Film White Courage (2024 PL). Die Geschichte verortet sich im polnischen Zakopane der 1930er Jahre, wo das Góralen-Milieu zwischen familiären Konflikten und der Entscheidung zwischen Kollaboration und Widerstand nach dem deutschen Einmarsch 1939 steht. Ort: FSK-Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Weitere Bundesländer und online (alphabetisch sortiert)
Online, 2.12., 18:00 Uhr: Zoom-Vortrag: Ein Theosoph vom Memelufer. Vydūnas (Wilhelm Storost) 1868–1953, geboren in eine preußisch-litauische Familie deutscher Prägung. Wer war dieser Mann, der auf der 200-Litas-Banknote abgebildet war? Ort: Online. Eintritt frei.
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Online, 4.12., 15:00 Uhr: Boell Talks: Desinformation und externe Einflussnahme in der armenischen Politik. Englisch. Ort: Online. Eintritt frei.
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Online, 5.12., 18.00 Uhr: Buchvorstellung: Der Schlüssel würde noch passen. Irina Scherbakowa im Gespräch mit Ute Kochlowski-Kadjaia. In ihrem aktuellen Buch erzählt Scherbakowa, Gründungsmitglied der Menschenrechtsorganisation Memorial, die 2022 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, von den kurzen Jahren der Perestroika.
Scherbakowas Thema ist auch ihre bis heute andauernde aktive politische Tätigkeit und das scheinbar unaufhaltsame Abgleiten Russlands in die Diktatur. Ihre beeindruckenden Moskauer Erinnerungen sind dicht verwoben mit der Geschichte Russlands im 20. Jahrhundert und ihrem lebenslangen Kampf gegen Staatsterror und für die Erinnerung.
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Bremen, noch bis Anfang Dezember: Odesa-Tage 2025. Vielfältiges Programm mit Veranstaltungen aus Kunst und Kultur, Politik und Wirtschaft. Verschiedene Veranstaltungsorte.
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Bremen, noch bis 8.3.26: Ausstellung Feast. Die Arbeiten des 1975 in Breslau geborenen Künstlers Olaf Brzeski wurzeln in surrealen Visionen, Ängsten, Träumen oder alltäglichen Anlässen, die er mithilfe von Skulptur, Zeichnung und Film sichtbar macht. Ort: Gerhard-Marcks-Haus, Am Wall 208, 28195 Bremen. Eintritt 10 / 5 €.
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Darmstadt, noch bis 30.1.: Fotoausstellung Die Augen des Krieges. Polnische Fotografen und Journalisten dokumentieren den russischen Krieg gegen die Ukraine. Ort: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt frei.
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Darmstadt, 8.12., 20:00 Uhr: Film Icarus. The Legend of Mietek Kosz. Inspiriert von wahren Begebenheiten erzählt Icarus Episoden aus dem Leben von Mieczysław „Mietek“ Kosz, einem der besten polnischen Jazzpianisten. Im Alter von zwölf Jahren verliert Mietek sein Augenlicht. Im Blindenzentrum eines Schwesterordens in Laski bei Warschau entdeckt er durch den Klavierunterricht, dass Musik seine ganz eigene Art ist, sich die Welt vorzustellen. Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 9 €.
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Darmstadt, 11.12., 20:00 Uhr: Film The Man with the Magic Box (2017 PL). Dystopie: Warschau im Jahr 2030 ist eine Stadt in einer Orwellschen Welt, in der Energie- und Internetzugang als Element gesellschaftlicher Kontrolle eingesetzt wird. Die Hauptfigur ist Adam, der aus dem Nichts kommt und an Gedächtnisverlust leidet. Er fängt an in der Putzkolonne einer großen Firma zu arbeiten, wo er die attraktive Goria trifft, in die er sich verliebt. Ort: Programmkino Rex: Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 9 €.
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Dresden, noch bis 12.12.: Ausstellung Missing Member – Kirgistan ein Land in Bewegung. Die Fotoserie von Louise Amelie zeigt am Beispiel Kirgisistans, wie Migration für die Zurückbleibenden zugleich Hoffnung, Selbstbehauptung und schmerzlichen Verlust bedeutet – eine oft übersehene Perspektive im europäischen Migrationsdiskurs. Ort: Wir AG, Martin-Luther-Straße 21, 01099 Dresden. Eintritt frei.
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Dresden, 3.12., 18:30 Uhr: Vortrag und Gespräch zu Widerstand in den besetzten Gebieten mit Dr. Susann Worschech und Alice Bota. Ort: Ukrainisches Haus, Neumarkt 2, 01067 Dresden. Eintritt frei.
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Dresden, 5.-6.12.: Theater Mothers – A Song for Wartime. 21 Frauen im Alter von 9 bis 72 Jahren aus der Ukraine, aus Belarus und Polen vereinen ihre Stimmen zu einem Aufschrei gegen den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Ort: HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Karl-Liebknecht-Straße 56 – Dresden. Eintritt 29 / 19 €.
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Dresden, 18.12., 18:00 Uhr: Diskussion und Vortrag An Evening with Maksym Buthevych. Preisträger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises und lange bekannt für sein menschenrechtliches Engagement, seinen kritischen Journalismus, seine pazifistischen und antifaschistischen Überzeugungen sowie seine Rolle in der ukrainischen anarchistischen Gemeinschaft. Ort: Zentralwerk, Riesaer Straße 32, 01127 Dresden. Eintritt frei. Englisch.
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Dresden, 5.2., 19:30 Uhr: Lesung „Die Aussiedlung“. András Visky erzählt in 822 Mini-Kapiteln aus der Perspektive des jüngsten Kindes András von der liebevollen, widerständigen Familie, die in der ostrumänischen Steppe während der kommunistischen Repression ums Überleben kämpft und mit Phantasie, Glauben und Zusammenhalt der staatlichen Gewalt widersteht. Ort: Zentralbibliothek im Kulturpalast, Schloßstraße 2, 01067 Dresden. Eintritt frei.
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Düsseldorf, 4.12., 19:00 Uhr: Diskussion und virtuelle Führung „Museum of Stolen Art. Identität – Unterdrückung – Widerstand: Wie die Ukraine ihre Kultur gegen Russlands Auslöschungsversuch verteidigt. Ort: Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf. Eintritt frei.
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Düsseldorf, 11.12., 19:00 Uhr: Polnisches Adventskonzert. Ort: St. Andreas, Andreasstraße 10, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
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Düsseldorf, 18.12., 19:00 Uhr: Literarischer Abend mit Musik Klang der ungebrochenen Freiheit – Ein Abend über Vasyl Stus. Ein literarischer und musikalischer Abend über den ukrainischen Dichter und Dissidenten Vasyl Stus, dessen Werk und Schicksal zu den eindrücklichsten Zeugnissen geistiger Unabhängigkeit in Zeiten politischer Repression gehören. Ort: Im Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstraße 90, 40210 Düsseldorf. Eintritt frei.
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Erfurt, 5.12., 17:00 Uhr: Film Weil wir es müssen (DE 2025) ist eine Suche nach gesellschaftlicher Verantwortung und Haltung der deutschen Bevölkerung. Er begleitet zwei Menschen, die sich für den Freiheitskampf der Ukrainer/innen einsetzen und geht der Frage nach, wieso die deutsche Bevölkerung bei der Waffenhilfe so gespalten ist. Ort: Ukrainisches Kulturzentrum Erfurt, Johannesstraße 173, 99084 Erfurt. Eintritt frei.
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Frankfurt am Main, 3.12., 18:15 Uhr: Vortrag Nur wir haben überlebt. Der vergessene Holocaust in der Ukraine. Boris Zabarko ist selbst Überlebender des Ghettos von Schargorod. Es ist ihm zur Lebensaufgabe geworden, die Berichte von Überlebenden in der Ukraine zu sammeln. Ort: Fritz Bauer Institut, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main. Eintritt frei.
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Greifswald, 29.11., 18:00 Uhr: Vorträge und Podiumsdiskussion Stettin/Szczecin. Eine Stadt. Viele Geschichten. Die Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern hat eine Vision und entwickelt sich rasant – zur grünen Wasserstadt, zum dynamischen Wirtschaftsstandort, zum Kulturhotspot und nicht zuletzt zu einem wichtigen Motor im deutsch-polnischen Verflechtungsraum. Ort: Koeppenhaus – Literaturzentrum Vorpommern, Bahnhofstraße 4/5, 17489 Greifswald. Eintritt auf Spendenbasis.
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Heidelberg, noch bis 22.3.26: Ausstellung Meisterwerke aus Odesa. Europäische Malerei des 16. bis 19. Jahrhunderts. Ort: Kurpfälzisches Museum Heidelberg, Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg. Eintritt: 8 / 4,50 €.
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Köln, 3.12., 19:30 Uhr: Gespräch und Lesung mit Tanja Maljartschuk (UKR) Sie liest aus neuen literarischen Texten und diskutiert mit Antonius Weixler über das Verhältnis und Relevanz von Literatur und Politik. Ort: Literaturhaus Köln e.V., Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln. Eintritt 12 / 10 €.
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Köln, 11.12., 18:00 Uhr: Buchvorstellung und Diskussion Ich verwandle mich. Ein Abend in Gedenken an Victoria Amelina und Volodymyr Vakulenko. Im März 2022 geriet der ukrainische Autor Volodymyr Vakulenko in seinem Heimatdorf unter russische Besatzung. Bis zum 21. März hielt Vakulenko in einem Tagebuch seine Beobachtungen und Gedanken fest. Am 24. März wurde er von russischen Soldaten verschleppt, und sein geschundener Leichnam wurde nach der Befreiung der Region in einem Massengrab in Isjum gefunden. Die Schriftstellerin Victoria Amelina rettete Vakulenkos Aufzeichnungen und veröffentlichte sie posthum. Sie selbst starb am 1. Juli 2023, dem Geburtstag Vakulenkos, bei einem russischen Raketenangriff. Beide gelten als wichtige Stimmen der ukrainischen Literatur und des kulturellen Widerstands. Ort: Im Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18, 50667 Köln. Eintritt frei.
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Leipzig, noch bis 12.1.: Ausstellung Ausgewiesen! 28. Oktober 1938. Die Ausstellung erinnert an die weitgehend vergessene „Polenaktion“ von Oktober 1938, bei der rund 25.000 als jüdisch verfolgte Menschen polnischer Staatsangehörigkeit – darunter 1.500 aus Leipzig – aus dem Deutschen Reich nach Polen deportiert wurden und deren individuelle Lebenswege sowie lokale Verankerung aufgezeigt werden. Ort: Volkshochschule, Raum 101, Löhrstr. 3–7, 04105 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, 28.11., 19:00 Uhr: Film „Secrets. Im Fadenkreuz Stalins“ (2019 UKR/PL/UK). Der Film folgt dem jungen britischen Journalisten Gareth Jones, der Anfang der 1930er Jahre Stalins vermeintlichen Modernisierungserfolg überprüft, dabei den Holodomor aufdeckt und zugleich sichtbar macht, wie internationale Verharmlosung und Propaganda den Massenmord an den Ukrainern ermöglichten. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, 5.12., 18:00 Uhr: Film Das Flüstern der Felder (2022 PL/SRB/LT). Zum 100. Todestag des polnischen Literaturnobelpreisträgers Władysław S. Reymont. Polen im späten 19. Jahrhundert. Jagna wird dem mächtigsten Bauern im Dorf versprochen. Jagna lehnt sich auf und nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand. Ort: Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, 6.12., 19:00 Uhr: Konzert WSPAK. Seltene mittel-/osteuropäische Weihnachtslieder auf alten Instrumenten. Die Musikerinnen und Freundinnen stammen aus Białystok im äußersten Nordosten Polens, wo die polnische, belarusische, ukrainische sowie lemkische Kultur aufeinandertreffen. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, 17.12., 19:00 Uhr: Diskussion und Vortrag An Evening with Maksym Buthevych. Preisträger des Václav-Havel-Menschenrechtspreises und lange bekannt für sein menschenrechtliches Engagement, seinen kritischen Journalismus, seine pazifistischen und antifaschistischen Überzeugungen sowie seine Rolle in der ukrainischen anarchistischen Gemeinschaft. Ort: Neues Schauspiel Leipzig, Lützner Straße 29, 04177 Leipzig. Eintritt frei. Englisch.
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Leipzig, 14.1.26, 17:00 Uhr: Vortrag Gewalt – Der Holocaust in Rumänien. Internationale Wahrnehmungen und jüdische Reaktionen. Ort: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Reichsstraße 4, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, 4.2.2026, 17:00 Uhr: Film Drei Kilometer bis zum Ende der Welt (2024 RU). Adi verbringt den Sommer vor dem Studium in seinem Heimatdorf im rumänischen Donaudelta, eingebettet in eindrücklich schöne Landschaft. Doch in einer Nacht wird er Opfer eines homophoben Anschlags. Ort: Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Reichsstraße 4, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
München, 10.12., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch Als wäre es vorbei. Katja Petrowskaja zeichnet in ihren Fotokolumnen (2022–2024) eine eindringliche Chronik des russischen Angriffs auf die Ukraine, die zeigt, wie der Krieg Wahrnehmung, Bilder und Menschen verändert – zwischen Schock, Alltagsmomenten und seltenen Wundern. Ort: Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptgebäude, Hörsaal M110, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München. Eintritt frei.
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Nürnberg, 28.11., 19:00 Uhr: Lesung: Ich verwandle mich. Aufzeichnungen unter russischer Besatzung. Ausgewählte Gedichte – ein Abend in Gedenken an Volodymyr Vakulenko & Victoria Amelina. Im März 2022 geriet der ukrainische Autor Volodymyr Vakulenko in seinem Heimatdorf unter russische Besatzung. Bis zum 21. März hielt Vakulenko in einem Tagebuch seine Beobachtungen und Gedanken fest. Am 24. März wurde er von russischen Soldaten verschleppt, und sein geschundener Leichnam wurde nach der Befreiung der Region in einem Massengrab in Isjum gefunden. Die Schriftstellerin Victoria Amelina rettete Vakulenkos Aufzeichnungen und veröffentlichte sie posthum. Sie selbst starb am 1. Juli 2023, dem Geburtstag Vakulenkos, bei einem russischen Raketenangriff.
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Nürnberg, 8.12., 19:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch „Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung“ mit Andrii Portnov. Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich, klassischem europäischen Erbe verpflichtet, als Neoklassiker bezeichnete. Ort: Internationales Bildungshaus Nürnberg, Blumenstraße 15, 90402 Nürnberg. Eintritt frei.
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Nürnberg, 16.12., 16:15 Uhr: Russlands Krieg gegen den Westen. Vortrag von Dr. Margarete Klein. Ort: Universität Regensburg, AUDIMAX, Universitätsstraße 31, 93053 Regensburg. Eintritt frei.
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Recklinghausen, noch bis 31.12.: Ausstellung Worte spiegeln sich in sich selbst. Polnische KünstlerInnen in Deutschland. Zu sehen sind unter anderem Werke von Paweł Kowalewski, einer der wichtigsten künstlerischen Formationen der polnischen Kunst der 1980er Jahre. Ort: Museum Jerke, Recklinghausen, Johannes-Janssen-Straße 7, 45657 Recklinghausen. Eintritt o.A.
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Wolfsburg, noch 15.3.26: Ausstellung Eine alternative Geschichte. Familie, Gemeinschaft, Solidarität und Selbstermächtigung, aber auch Ausgrenzung und Verfolgung: Das sind die bestimmenden Themen der Künstlerin Małgorzata Mirga-Tas (*1978 Zakopane/Polen). In ihren textilen „Malereien“ verbindet sie Vergangenheit und Gegenwart und erzählt eine andere, eine alternative Geschichte der ungesehenen und marginalisierten Menschen. Ort: Kunstmuseum, Wolfsburg, Hollerplatz 1, 38440 Wolfsburg. Eintritt 15 / 10 €.
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Österreich und Schweiz
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Bern, 13.1., 18:30 Uhr: Lesung Als wäre es vorbei. Katja Petrowskaja zeichnet in ihren Fotokolumnen (2022–2024) eine eindringliche Chronik des russischen Angriffs auf die Ukraine, die zeigt, wie der Krieg Wahrnehmung, Bilder und Menschen verändert – zwischen Schock, Alltagsmomenten und seltenen Wundern. Ort: Berner Münster, Münsterplatz 1, 3000 Bern, CH. Eintritt frei.
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Innsbruck, 9.12., 19:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch „Dichtung der Verdammten. Eine Anthologie ukrainischer Dichtung“ mit Andrii Portnov. Zur literarischen Landschaft der Ukraine gehörte in der kurzen fruchtbaren Epoche nach dem Ersten Weltkrieg ein Dichterkreis, der sich, klassischem europäischen Erbe verpflichtet, als Neoklassiker bezeichnete. Ort: Literaturhaus am Inn, Josef-Hirn-Straße 5, 6020 Innsbruck, AT. Eintritt frei.
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Wien, 3.12., 17:00 Uhr: Vortrag und Workshop über die ungarisch-rumänische Grenze im Schengenraum 2025. Hier befinden sich auch Siedlungsgebiete zweier deutscher Minderheiten: der Banater Schwaben und Sathmarer Schwaben. Ort: Collegium Hungaricum Wien, Hollandstraße 4, 1020 Wien, Österreich. Eintritt frei.
Aktuelle Fernsehtipps
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Sonntag, 30.11., 18:00-18:45, NDR: Ostseereport - Riga Fashion Week. Auf der Riga Fashion Week Ende Oktober präsentieren sich neue Designer*innen mit neuen Ideen und neuem Look aus Osteuropa. Auch Baiba Ladiga. Ihre Familie ist seit über 100 Jahren in dieser Welt zu Hause. Als ihre Großmutter das Unternehmen 1920 gründet, ist Riga eine lebendige, unabhängige Stadt im Aufschwung.
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Sonntag, 30.11., 22:05-00:05, WELT: Hitlers Krieg im Osten – 1941-1943.
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Dienstag, 2.12., 12:30-13:16, arte: Stadt Land Kunst. Karol Szymanowskis Polen. Karol Szymanowski (1882-1937) ist der wohl bekannteste polnische Komponist nach Frédéric Chopin (1810-1849). Seine schwärmerische, slawische Musik zieht die Hörer in ihren Bann.
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Mittwoch, 3.12., 22:00-22:45, rbb: Ukraine – Hilfe für ein versehrtes Land. Die Berliner Hilfsorganisation „Life Bridge Ukraine“ will ukrainische Kriegsverletzte mit Prothesen versorgen – nicht nur in Deutschland, sondern auch direkt in Kiew. Ein ehrgeiziges Ziel, wie sich bald zeigt.
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Freitag, 5.12., 00:15-00:45, ZDFinfo: Blutige Bodenschätze. Kampf um ukrainische Rohstoffe. ZDF-Reporter Arndt Ginzel fährt an die Front, will wissen, welche Rolle die ukrainischen Rohstoffe in diesem Konflikt spielen.
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Freitag, 5.12., 16:40-17:10, SpiegelTV Wissen: Auswanderer-Paradies Albanien? Albanien wurde lange mit Kriminalität, Korruption und der Abwanderung der eigenen Bevölkerung in Verbindung gebracht. Mittlerweile entwickelt sich das Land an der Adria nicht nur zur interessanten Urlaubsdestination, sondern auch zu einem Auswanderer-Ziel. Das mediterrane Klima, günstige Preise und Steuervorteile für Rentner locken viele Europäer auf die Balkan-Halbinsel.
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Freitag, 5.12., 19:40-20:15, arte: Rumänien war einst eine führende Nation im Turnsport. Doch hinter den Erfolgen der zahlreichen Welt- und Olympiasiegerinnen standen nicht nur Gelenkigkeit und eiserne Disziplin, sondern auch psychischer Druck, Demütigungen oder sogar körperliche Gewalt. Ehemalige und aktive Athletinnen brechen ihr Schweigen, denn fragwürdige Trainingsmethoden gelten zum Teil bis heute.
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Montag, 8.12., 00:05- 01:50, ARD: Das Meer ist der Himmel (D 2024). Der Frankfurter Leon kehrt nach 20 Jahren in sein Geburtsland Albanien zurück, um die Asche seines verstorbenen Großvaters ins Meer zu verstreuen, und muss sich dabei seiner Vergangenheit und seiner Familie stellen, die er nie wieder sehen wollte.
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Montag, 8.12., 00:25-01:15, mdr: Die unbekannten Helden. Bilder der rumänischen Revolution. Im Winter 1989 besucht Dobrivoie Kerpenisan seine Großeltern in einem kleinen Dorf bei Temeswar in Rumänien, der Stadt, in der sich der erste Widerstand gegen das Ceausescu-Regime formiert. Der junge Fotograf wird hineingerissen in die Rebellion in der Provinz und versucht so viel wie möglich von Ereignissen festzuhalten.
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Dienstag, 9.12., 02:20-03:12, arte: Mark Rothko - Bilder müssen geheimnisvoll sein. Mark Rothko (1903-1970), geboren in Dwinsk im Russischen Kaiserreich, dem heutigen Daugavpils in Lettland, wanderte 1913 mit seiner Mutter und Schwester in die USA aus, wo seine jüdische Erziehung fortgesetzt wurde. Er war ein ausgezeichneter Schüler und begann ein Studium an der Yale University, zog es dann allerdings vor, sich der Malerei zu widmen. Sein Schaffen vereint die untergegangene Welt der osteuropäischen Juden und das moderne Nordamerika.
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Dienstag, 9.12., 18:25-19:00, SRF1: Zu Tisch - Nicolae Migit lebt im Dorf Stejaru im Osten Rumäniens und arbeitet als Viehhirte. Seine Familie kocht traditionell mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Fleisch, Milch und Käse kommen von den eigenen Ziegen. Tochter Mirabella vermarktet den Käse und das Fleisch über eine Erzeugergenossenschaft. Wdh: 10.12., 9:20.
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Dienstag, 9.12., 22:15-22:45, ZDF: Mein Freund, der Feind - Im pfälzischen Pirmasens stehen sich junge Russen und Ukrainer im Kampf gegenüber - aber in aller Freundschaft. Der russischstämmige Vorsitzende des Boxvereins Vitali Litz leitet den Verein und trainiert gemeinsam mit dem ukrainischen Trainer Sergej Mermis die jugendlichen Boxer. Im Ring gilt nur eine Regel: Respekt. Keine Politik, keine Feindbilder. Hier kämpfen junge Männer aus Russland, der Ukraine, Polen, Syrien, Afghanistan und Deutschland Seite an Seite. Der Boxsport wird zum Symbol dafür, dass Menschlichkeit stärker ist als Herkunft. Wdh: 16.12., 00:05, 3sat.
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Mittwoch, 10.12., 13:30-14:15, ZDFinfo: Serbiens Mafia – Krieger, Kriminelle und der Staat. Die Geschichte der Mafia Serbiens ist untrennbar mit der Geschichte des Landes verbunden. Ein Mann verkörpert die Organisierte Kriminalität wie kein anderer: Zeljko "Arkan" Raznatovic. Er war Mafioso, Anführer der Fans des Fußballklubs Roter Stern Belgrad und Kommandant der berüchtigten paramilitärischen serbischen Freiwilligengarde, genannt "Arkans Tiger".
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Mittwoch, 10.12., 12:25-13:10, arte: Usbekistan. Wer durch Usbekistan reist, wird zwangsläufig mit Pferden in Kontakt kommen. Im Schnitt kommt hier ein Tier auf 500 Quadratmeter. Das Pferd spielt in allen Gesellschaftsschichten eine wichtige Rolle, ob bei den Nomaden oder bei den Sesshaften, die es für die Bodenbearbeitung nutzen.
Mittwoch, 10.12., 19:40-20:10, arte: Re: Ein rumänisches Dorf zwischen Nato und Kriegsangst. Die Reportage zeigt, wie das rumänische Dorf Cincu im Schatten einer stetig wachsenden NATO-Basis zwischen alltäglicher Kriegsangst, sozialen Spannungen und wenigen wirtschaftlichen Chancen lebt – zerrissen zwischen dem Gefühl von Schutz und der Furcht, im Ernstfall ein vorrangiges Angriffsziel Russlands zu sein.
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Mittwoch, 10.12., 22:00-22:30, rbb: Jurek trommelt, ganz Polen spendet. Jurek Owsiak, ein Fernsehreporter, der das Vertrauen der Menschen in Polen genießt, organisiert seit 33 Jahren die landesweite Spendenaktion WOSP. Jedes Jahr am letzten Januarsonntag sammeln über 150.000 Freiwillige Geld für medizinische Geräte in polnischen Krankenhäusern – auch im Ausland, etwa in Berlin. Den Höhepunkt bildet eine große, live übertragene Spendengala, bei der meist Rekordsummen erreicht werden.
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Samstag, 13.12., 05:20-06:05, mdr: Reisebilder aus Bulgarien und Griechenland - Biwak nonstop. Vom Rila-Kloster bis zum Olymp.
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Donnerstag, 18.12., 05:55-06:50, arte: GEO Reportage. Die letzten Köhler von Rumänien. Mitten im Herzen Rumäniens liegt auf den Anhöhen des Dorfes Lupeni ein Ort, von dem man denken könnte, er befinde sich auf einem anderen Kontinent und stamme vielleicht sogar aus einer anderen Zeit. Hier leben Rumäniens Köhler. Zehn Monate im Jahr arbeiten sie in Staub, Hitze, Dreck und Elend. Für einen Hungerlohn produzieren sie die Grillkohle, die im wohlhabenden Westeuropa für entspannte Barbecue-Abende sorgt.
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Donnerstag, 18.12., 20:15-22:00, ZDFinfo: 1940 errichtet die SS das erste KZ im besetzten Polen: Auschwitz. Wilhelm Brasse ist einer der ersten Gefangenen. Er muss Häftlinge fotografieren und erlebt von Anfang an Gewalt. Die erste Folge der Doku-Reihe erzählt, wie sich die Leben der späteren Auschwitz-Opfer und -Täter mit dem Aufstieg von Hitler und den Nationalsozialisten verändern.
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Samstag, 20.12., 10:10-11:10, OneTerra: Planet Weltweit. Der fröhliche Friedhof von Rumänien. Die Bewohner des Dorfes Sâpânta in der rumänischen Region Maramures sind stolz auf ihre Besonderheit: den Fröhlichen Friedhof. Seit einigen Jahrzehnten schmücken sie ihre Familiengräber mit geschnitzten Kreuzen, auf denen die Lebensgeschichte der Verstorbenen in bunten Bildern nacherzählt wird - im Guten wie im Bösen.
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Sonntag, 21.12., 08:00-09:00, NDR: Kristine Opolais in Kaunas. Stimmenfest aus Litauens. In der grandiosen barocken Kathedrale St. Peter und Paul im litauischen Kaunas dirigiert Constantine Orbelian Stars aus Lettland, Litauen und Armenien.
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Sonntag, 21.12., 19:25-19:47, SpiegelTV Wissen: Epic Exploring: Going Local. Thessaloniki. In Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, bewegt sich Cody abseits der ausgetretenen Pfade. Auf einem Zug-Friedhof spaziert er über die ausrangierten Wagons. Und als ob das noch nicht aufregend genug wäre, besucht er noch eine Drohnenfabrik und taucht sogar zu einem Schiffswrack hinunter.
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Sonntag, 21.12., 21:10-22:00, WELT: Schytomyr ist eine Großstadt im Norden der Ukraine. Im Land ist der Durchschnittlohn niedrig und die Kriminalität steigt seit Jahren an. Wer in Schytmoyr gegen das Gesetz verstößt, landet mit hoher Wahrscheinlichkeit im Gefängnis Kolonie 8. Es handelt sich um eines der härtesten und berüchtigtsten Gefängnisse der Ukraine. Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen sitzen dort mehr als achthundert Gefangene hinter Gittern.
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Dienstag, 23.12., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. U.a. mit Beitrag zu Nordmazedonien. In Skopje, der Hauptstadt Nordmazedoniens, fließt der Vardar durch das Stadtzentrum, vorbei an einem der ältesten Basare des Balkans. Im Ersten Weltkrieg trug der friedliche Fluss einen unsichtbaren und verheerenden Feind ins Land: eines der todbringendsten Lebewesen der Welt.
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Samstag, 27.12., 15:10-15:40, SpiegelTV Wissen: Der Untergang des Ohridsees. Der Ohridsee ist mit rund 1,4 Million Jahren der älteste See Europas und ein Wunder der Natur. Doch durch Überfischung und Verschmutzung sind einzigartige Spezies im See vom Aussterben bedroht. Die beiden Anrainerstaaten Nordmazedonien und Albanien haben jedoch unterschiedliche Interessen und Umweltschutzgesetze. Die Wassergrenze liegt mitten im See. Das führt zu Konflikten.
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Samstag, 27.12., 19:40-20:10, arte: Tracks East. 2025, ein Jahr im Ausnahmezustand. In Georgien, der Türkei und in Serbien wird der Protest zum Alltag. Auch in Russland werden Stimmen des Widerstands laut. So entsteht ein Jahresrückblick 2025, der die Widersprüche selbst spürbar macht: Ein Jahr, das zugleich Tragödie, Groteske und Meme war.
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Montag, 29.12., 11:15-12:00, ZDFinfo: Lost Places der Sowjetunion. Ungarn, CSSR und Bulgarien. Drei Orte, ein gemeinsamer Schatten: Fast fünf Jahrzehnte lang prägten die Sowjets das Leben im „Ostblock“. In Ungarn, der Slowakei und Bulgarien sind ihre Spuren bis heute sichtbar. Von der Geisterstadt Szentkirályszabadja über den Grenzbahnhof Cierna nad Tisou, bis zum Monument von Busludscha. Wdh: 5.1., 21:00.
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Sonntag, 15.1., 02:05-02:21, arte: Tracks. Zeitenwende in Polen. Die deutsch-polnische Sängerin Alli Neumann fährt kurz nach Tusks Vereidigung nach Warschau, um mit Vertreterinnen der Kunstszene der Stadt zu sprechen. Was sind ihre Hoffnungen und welche Herausforderungen sehen sie für die neue Regierung? Alli Neumann im Gespräch mit der Burlesque-Tänzerin Betty Q und der Musikagentin Paulina Żaczek.
Radio, Podcasts und Radiofeatures
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Deutschlandfunk, 6.12., 11:05-12:00: Gesichter Europas. Im Schatten der Gesellschaft – Armut in Polen. Die staatliche Unterstützung für Menschen ohne Job und ohne Wohnung ist in Polen traditionell gering. Dutzende Hilfsorganisationen versuchen die Lücke zu schließen. Sie warnen: Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine, den gestiegenen Energiepreisen und der hohen Inflation, wächst auch die Zahl der Armen. Vor allem Kinder und Alte sind betroffen.
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Deutschlandfunk: Der Wildfluss Neretva. Ein bedrohtes Naturparadies verbindet und trennt. Die Neretva in Bosnien-Herzegowina ist einer der letzten Wildflüsse Europas. Doch Staudämme gefährden die Natur. Der Protest dagegen eint Menschen, 30 Jahre nach dem Bosnienkrieg. Der Fluss ist aber auch eine Grenze, die manche nicht überschreiten.
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Deutschlandfunk: Deutsche in Polen. Unter der antideutschen Politik der PiS-Regierung in Polen hatte auch die deutsche Minderheit zu leiden. Etwa, weil Deutschunterricht stark reduziert wurde. Doch auch mit der regierenden Mitte-Links-Koalition von Donald Tusk ist sie nicht zufrieden.
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Deutschlandfunk Kultur: Polen verschärft die Asylpolitik. Grenze zu Belarus. Das Asylrecht, das an der polnisch-belarussischen Grenze im März 2025 ausgesetzt worden ist, wurde Mitte September auf ganz Polen ausgeweitet. Für Geflüchtete bedeutet das: erst Haft, dann Abschiebung ins Heimatland ohne ein Asylverfahren.
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Neues vom Ballaballa-Balkan: Geschichte reimt sich. 25 Jahre Sturz des Milošević-Regimes. In Serbien kommt es nicht zum ersten Mal zu Großprotesten. Eine neue breitenwirksame Protestbewegung in Serbien richtet sich – wie einst Otpor gegen Milošević – gegen Vučićs autoritäre Herrschaft und wirft die Frage auf, warum das Land 25 Jahre später erneut gegen einen Autokraten kämpfen muss.
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Neues vom Ballaballa-Balkan - Der Tag von Novi Sad - Update zu den Protesten in Serbien. Seit zwölf Monaten demonstrieren Studierende und viele Bürger gegen das System Vučić – und am Jahrestag kamen erneut Tausende nach Novi Sad, manche zu Fuß über hunderte Kilometer.
Stiftung EVZ Trümmer & Träume: Zivilgesellschaft für die Ukraine. Was hält eine Gesellschaft zusammen, wenn Bomben fallen? Wie bewahren Menschen ihre Würde, ihre Kultur und ihre Geschichten inmitten von Zerstörung? Dieser Podcast zeigt ein Land, das trotz Krieg nicht nur überlebt, sondern sich neu erfindet.
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Stiftung EVZ – Trümmer & Träume: Erinnern, kämpfen, mitgestalten – Rom:nja in der Ukraine. Sinti:ze und Rom:nja gehören zur größten Minderheit Europas – und bleiben doch oft unsichtbar. Auch im Krieg gegen die Ukraine. In dieser Folge sprechen ukrainische Rom:nja über Mehrfachdiskriminierung, Armut und strukturelle Ausgrenzung – und darüber, wie sie sich trotzdem engagieren.
All you need is Plov: Zwischen Mitte und Mahalla. Simon und Joanna blicken auf die letzten Wochen zurück – denn es ist einiges passiert. Sie sprechen über deutsch-usbekische Begegnungen in Berlin, die Parallelen zu Taschkent, und was das öffentliche Leben in beiden Städten unterscheidet. Außerdem: Wie wirken sich Hierarchien und soziale Strukturen im Alltag beider Kulturen aus? Und hat Tim Mälzer die deutsch-usbekische Freundschaft manifestiert?
Alles über Polen: Merkel, Nowak, Nordstream: Konkret blickt unser Expertentrio auf das in Polen kontrovers diskutierte Interview von Altkanzlerin Angela Merkel, den Austritt Prof. Andrzej Nowaks bei der AfD-Fraktion im Bundestag und die Nicht-Auslieferung des Ukrainers Wolodymyr Z. von Polen an Deutschland, der verdächtigt wird, 2022 an dem Anschlag auf die Gaspipeline Nord Stream II beteiligt gewesen zu sein. Zum Abschluss gibt es zudem wieder die polnischen Fundstücke.
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Der Ostcast: Drohnen im Ukrainekrieg. Entwickelt sich in der Ukraine der Krieg der Zukunft? Von Alice Bota und Michael Thumann.
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Deutschlandfunk Nova: In Armenien blüht der Tourismus seit dem Ende des Krieges mit Aserbaischan. Warum nicht mal nach... Armenien? Das Land im Südkaukasus ist als Reiseziel ein Geheimtipp – noch. Vor allem, seit der Konflikt um die Region Bergkarabach beigelegt ist, steigen die Tourismus-Zahlen. Die meisten kommen aus Russland.
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