Ex Oriente Lux Info 157
Freitag, 17. Oktober 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
die Saison 2025 nähert sich langsam ihrem Ende. Derzeit sind noch EOL-Gruppen in Usbekistan, der Republik Moldau und in Bulgarien unterwegs, und in wenigen Tagen startet unsere diesjährig letzte Studienreise nach Thessaloniki. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die 2025 mit uns auf Reisen waren, für ihr Interesse und Vertrauen!
Die Planungen für die kommende Saison laufen schon auf Hochtouren, und unser Katalog „Studienreisen 2026“ geht Ende November in den Druck. Die Termine der Einzelreisen und Kombinationsreisen können Sie unserer Homepage bereits entnehmen. Die Reisepreise werden mit Erscheinen des Katalogs bekanntgegeben.
Derzeit erreichen uns schon viele Reservierungen für das nächste Jahr. Auch hierfür herzlichen Dank! Bestehende Reservierungen sind bis zum 15. Januar 2026 gültig und sollten bis dahin in verbindliche Buchungen umgewandelt werden (dies ist erst nach Veröffentlichung unseres Katalogs möglich). Danach werden die Plätze ggf. an Interessierte von der Warteliste weitergegeben.
In diesem Newsletter haben wir wie gewohnt für Sie Informationen zur aktuellen Lage und zur Ukraine, Veranstaltungs- und Fernsehtipps sowie Hinweise auf Podcasts und Radiofeatures zusammengestellt. Wie immer danken wir Jasmin Schwarz für ihre vorbereitenden Recherchen.
Wir wünschen ein erkenntnisreiches Schauen, Hören und Lesen und freuen uns sehr auf die kommende Saison mit Ihnen!
Mit herzlichen Grüßen
Jürgen Bruchhaus, Martin Brand, Anna Brixa, Joschka Hofmann, Andreas Kunz, Christoph Maisch und Fanny Stroh
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
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Friedenspreis für Osteuropa-Historiker: Die Zeichen der Zeiten lesen
Jahrzehntelang erforschte er die russische Gedankenwelt: Der Historiker Karl Schlögel erhält zu Recht den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (taz)
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Die Opposition in Polen schürt die Angst vor Migranten
In der Auseinandersetzung mit der Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk setzt das rechtsnationale Lager in Polen auf Feindbilder: Sie hetzen gegen Migranten und Deutsche. (Deutsche Welle Online)
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Pro-Europäer stärken, Russland die Stirn bieten
Kanzler Merz war auf Kurzbesuch in Moldau - wo Russlands Machtanspruch und Aggressionen mit Händen zu greifen sind. Merz' Botschaft: Moldau kann sich der europäischen Unterstützung sicher sein. (Tagesschau)
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Gemeinsam mit den Orthodoxen gegen Vučić
Die Proteste in Serbien gegen Präsident Aleksandar Vučić sind generationenübergreifend und kennen keine religiösen Schranken. Das beweist auch der ungewöhnliche Schulterschluss zwischen muslimischen und orthodoxen Serben. (Deutschlandfunk)
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Das Ende der Opposition?
In Georgien triumphiert die Regierungspartei "Georgischer Traum" nach der Kommunalwahl und einem im Ansatz gescheiterten Versuch, einen Machtwechsel herbeizuführen. Für Regierungsgegner wird es nun sehr schwer. (Tagesschau)
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Aktuelles aus der Ukraine
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Das Risiko des Nichthandelns
Europa braucht eine gemeinsame Verteidigungsstrategie mit der Ukraine – und sollte das Land als strategischen Partner begreifen. Eindrücke und Einschätzungen von einer LibMod-Reise mit Bundestagsmitarbeiter:innen von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen nach Kyjiw. (Ukraineverstehen.de)
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Junge Männer händeringend gesucht
Vor einem Monat hat die Ukraine überraschend ihre Grenzen für Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren geöffnet. Der umstrittene Schritt soll 17-Jährige, die bisher massenhaft ausgereist sind, verstärkt im Land halten. Die Staatsspitze versucht damit weiter, die Personalprobleme der Armee auf freiwilliger Basis zu lösen. (Ukraineverstehen.de)
Krieg in der Hosentasche. Wie Smartphones Konflikte für immer verändern
Die ukrainische Armee war schlecht für einen Krieg gegen Russland gerüstet, insbesondere was die Kommunikation betrifft. Schnell wurden daher Mobiltelefone zu einem wichtigen Instrument der Soldatinnen und Soldaten an der Front. In vielen Bereichen zeigt sich, welche wichtige Rolle die Kommunikationsinfrastruktur und Medienkompetenz für eine Gesellschaft im Krieg spielen. Die ukrainische Gesellschaft ist dabei kreative Wege gegangen und hat sich enorm weiterentwickelt. (Zeitschrift RGOW 10/2025)
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Wie Moskau ukrainische Teenager einsetzt
Die russischen Geheimdienste werben über das Internet Ukrainer für bezahlte Sabotageaktionen an. Viele sind noch minderjährig. (taz)
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Charkiw - Frontstadt des Wortes und des Widerstands
Charkiw verfolgte jahrzehntelang der Ruf einer russischsprachigen, russlandfreundlichen bis pro-russischen Stadt. Ein Narrativ, das seit Sowjetzeiten von Moskauer Staatsorganen propagiert wurde. Doch auch hier trafen Russlands Truppen 2022 nicht auf offene Arme, sondern erbitterten Widerstand und Verteidigungswillen. Seitdem beschäftigen sich die Menschen in Charkiw verstärkt mit ihrer ukrainischen Stadtgeschichte. Und stoßen dabei auf Charkiw als Jahrhunderte alte Keimzelle und Laborraum für ukrainische und ukrainischsprachige Literatur und Publizistik. (Dekoder)
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Das subjektive Wohlbefinden in der Ukraine im Wandel
Der Artikel analysiert die Dynamik der Selbsteinschätzung von Glück und persönlichem Wohlbefinden der ukrainischen Bevölkerung auf Grundlage von Daten des Kyjiwer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) von 2001 bis 2024. Besonderes Augenmerk liegt auf den Veränderungen, die durch den seit 2022 andauernden großangelegten Krieg Russlands gegen die Ukraine zu beobachten sind. (Ukraine-Analysen)
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Urlaub in Odessa: Zwischen Seeminen und Drohnen
Die Welt diskutiert über den Krieg in der Ukraine und mögliche Sicherheitsgarantien. Viele Ukrainer versuchen sich derweil ein Stück Normalität zu bewahren, fahren ans Meer und machen Urlaub an einem Kriegsschauplatz (Deutschlandfunk, Audio-Datei)
Kunst und Kultur in der Ukraine: Trotz Krieg dem Krieg trotzen
Auch wenn die Waffen sprechen, hält die Kultur nicht still. Interview mit Patrick Föhl (Goethe-Institut) über die ukrainische Kulturszene. (Deutschlandfunk, Audio-Datei)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
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Berlin, noch bis 9.11.: Ausstellung: „Scherben der Realität. Berlin - Dreistadt“. Die Arbeiten thematisieren Gewalt und Unterdrückung von Frauen in Berlin und der Dreistadt (Gdansk-Sopot-Gdynia), die aus patriarchalischen Traditionen und dem Zerfall politischer und religiöser Machtverhältnisse resultieren. Ort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin. Eintritt o. A.
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Berlin, noch bis 1.3.: Ausstellung Flucht „Fotografien aus Moldau, Armenien und Georgien von Frank Gaudlitz“. Ort: Museum Europäischer Kulturen – MEK Arnimallee 25, 14195 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, noch bis 18.10.: Der Poet als Dokumentarist - Werkschau Harutyun Khachatryan. Sechs Filme aus den Jahren 1990 bis 2023. Alle Filmvorführungen unter Anwesenheit des armenischen Regisseurs Harutyun Khachatryan. Ort: Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt jeweils 8 / 6,50 €. Termine auf der Homepage.
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Berlin, 17.10., 18:00 Uhr: Podiumsgespräch (englisch) über den ersten ukrainischen Star in Hollywood: „Anna Sten zwischen Kyjiw, Berlin und Hollywood“. Ort: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin. Eintritt frei. Weitere Filme mit Anna Sten.
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Berlin, 17.10., 20:00 Uhr: Podiumsdiskussion „ausbrechen und aufbrechen“. Juri Andruchowytsch und Tanja Maljartschuk sprechen über Taras Schewtschenko und Lesja Ukrajinka. Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main. Eintritt frei.
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Berlin, 22.10., 20:00 Uhr: Film „Bahnhof Brest“ (DE 1994). Brest, einst Grenzstadt zwischen Polen und der Sowjetunion und Schauplatz zentraler Ereignisse des Zweiten Weltkriegs, bleibt bis heute ein symbolisch aufgeladener Ort an der nun geschlossenen Grenze zu Belarus. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 20.10., 18:00 Uhr: deutsch-polnische Lesung „Im Namen der Mutter und der Tochter“ mit Brygida Helbig und ihrer Tochter Justina. Ein Buch, das die vielschichtige Beziehung zwischen Mutter und Tochter im Kontext von Migration, Identität und kultureller Entwurzelung beleuchtet. Ort: SUSI Interkulturelles Frauenzentrum, Innsbrucker Str. 58, 10825 Berlin. Eintritt o. A.
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Berlin, 22.10., 19:00 Uhr: Film „Corpus Christi” (PL 2019). Beim Arbeitseinsatz in einem Karpatendorf wird ein junger Mann für einen Geistlichen gehalten und schlüpft zunehmend bereitwillig in die ersehnte Rolle. Ort: City Kino Wedding, Müllerstr. 74, 13349 Berlin. Eintritt 9,90 €.
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Berlin, 28.10., 19:00 Uhr: Konzert Alter Ratio „Vocations – open space“ ukrainische Musik und Poesie. Es tritt auf: das preisgekrönte Vokalensemble Alter Ratio, das zu den spannendsten Formationen für zeitgenössische Vokalmusik weltweit zählt. Ort: silent green, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin. Eintritt 9 / 7 €.
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Berlin, 29.10., 18:00 Uhr: Film „Glorious Summer” (PL 2025). Drei Frauen finden sich in einem Schloss gefangen und planen ihr Entkommen. Ort: fsk Kino, Segitzdamm 2, 10969 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 30.10., 19:00 Uhr: Exil – Fluchtpunkt und Abschied. Erfahrungen der Emigration aus dem östlichen Europa. Podiumsdiskussion mit Sergey Medvedev, Prof. Dr. Jochen Oltmer, Gemma Pörzgen und Dr. Olga Shparaga. Moderation: Dr. Gabriele Freitag. Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin.
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Berlin, 30.10., 20:30 Uhr: "Rasender Stillstand. Belarus: Eine Revolution und ihre Folgen". Buch-Präsentation und Gespräch mit dem renommierten Osteuropa-Publizisten Ingo Petz. Ort: Humboldt Kaffeemanufaktur, Seelingstraße 32, 14059 Berlin. Eintritt 12 €.
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Berlin, 31.10., 19:00 Uhr: Konzert des bulgarischen Folkloreensembles „Tsarevo“ anlässlich des Tages der Volkserzieher. Ort: Bulgarische Botschaft in Deutschland, Leipziger Str. 19, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 5.11., 18:00 Uhr: „Nachkommen von Shoah-Überlebenden aus dem post-sowjetischen Raum in der deutschen Erinnerungslandschaft“. Podiumsdiskussion mit anschließendem Empfang. Mit Dr. Yuriy Nesterko, Dr. Karen Körber und Marina Frenk.
Ort: Kreuzberger Kinderstiftung, Ratiborstraße 14a, 10999 Berlin. Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten.
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Berlin, 6.11.-7.11.: Symposium „Echoes of Empire. Soviet Monuments and the machinery of disinformation”. 150 Experten aus Wissenschaft, Politik und Kultur aus der Ukraine, Polen, Estland, Lettland, Litauen und Deutschland gehen in den Dialog über den Umgang mit sowjetischen Denkmälern und ihren Narrativen. Ort: Botschaft der Republik Polen in Berlin, Unter den Linden 70-72, 10117 Berlin. Eintritt o. A.
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Berlin, 11.11., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Sarajevo“. Sarajevo vor dreißig Jahren. Es herrscht Krieg. Die Stadt ist belagert. Die Menschen harren aus, kämpfen und versuchen trotzdem ihr Leben zu leben. So wie die beiden Protagonistinnen in Nenad Veličkovićs und Vernesa Berbos Romanen, die an diesem Sarajevo-Abend aufeinandertreffen. Ort: Li-Be in Moabit Mitte, Alt-Moabit 62–63, 10555 Berlin. Eintritt 9 / 6 €.
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Berlin, 12.11., 19:00 Uhr: Opernaufführung „König Roger“, eines der bedeutendsten Werke des polnischen Repertoires des 20. Jahrhunderts von Karol Szymanowski. Eine Oper über Freiheit, innere Wandlung und die Suche nach Harmonie. Ort: Philharmonie Berlin, Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin. Eintritt 42,50 / 32,50 €.
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Berlin, 13.11., 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Lachen kann, wer Zähne hat“ mit der polnischen Bestsellerautorin Zyta Rudzka. Ort: Galerie Polnisches Institut Berlin, Burgstrasse 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 19.11., 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Die Tiefe“ mit der polnischen Autorin Ishbel Szatrawska. Der Roman erzählt die Geschichte mehrerer Generationen einer Familie, deren Schicksal eng mit dem einstigen Ostpreußen verwoben ist, einer Region, wo sich seit Jahrhunderten polnische, masurische, deutsche und litauische Identitäten miteinander verflechten. Ort: Galerie Polnisches Institut Berlin, Burgstrasse 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 27.11., 19:30 Uhr: Hausgäste des Literarischen Colloquiums. Lesung und Gespräch, u.a. mit Aleksandra Tarnowska aus Polen und Bogdan Coșa aus Rumänien. Ort: Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, 15.12.: 19:00 Uhr: Kurzfilme und Gespräch „Jetzt ist die Zeit: Roma-Geschichten von Versklavung, Überleben und Selbstbestimmung“. In Rumänien ist die Versklavung von Roma – über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren – bis heute kaum Teil des kollektiven Gedächtnisses. Es gab keine kulturelle Aufarbeitung, keine institutionelle Auseinandersetzung, keinen öffentlichen Diskurs. Doch die Zeit des Schweigens ist vorbei. Die Zeit ist jetzt. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8 / 6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
Weitere Bundesländer und online (alphabetisch sortiert)
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Chemnitz, 11.11, 18:30 Uhr: Film und Ausstellung „Tales of Transformation“ (PL 2018). Über die Geschichte des ehemaligen Ursus-Traktorenwerks in Warschau. In eindrucksvollen Szenen rekonstruieren ehemalige Arbeiter*innen ihre Erinnerungen an den Arbeitsalltag, an Solidarität, politische Umbrüche und den Niedergang der Industrie. Ein thematischer Fokus liegt auf der polnischen Stadt Łódź, die wie Chemnitz stark von industriellen Umbrüchen geprägt ist. Ort: Industriemuseum, Zwickauer Str. 119, 09112 Chemnitz. Eintritt frei.
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Cottbus, 4.11.-9.11.: Filmfestival Cottbus. Filme aus Mittel- und Osteuropa mit dem diesjährigen Fokus Estland. Ort: Cottbus. Eintritt im Vorverkauf bis 3.11.: Alle Vorführungen 7,50 / 6,00 €, 5er Ticket 30,00 / 24,00 €, Festivalpass 75,00 € (Vorverkauf bis 28.10.)
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Dresden, 21.10., 19:00 Uhr: Vortrag „Freiheit, Würde und historische Ungerechtigkeit - Die Geschichte meiner albanischen Familie“ von Lea Ypi. Ort: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden. Eintritt 5 / 3 €.
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Dresden, 28.10., 18:30 Uhr: Recht schaffen. Die Verfolgung von Kriegsverbrechen in der Ukraine. Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Ulrich Fastenrath (TU Dresden) und Oberstaatsanwalt Klaus Hoffmann (Freiburg). Moderation: Dr. Jochen Kleinschmidt (TU Dresden). Ort: TU Dresden, Zeuner-Bau, ZEU/150a, George-Bähr-Str. 3, 01069 Dresden. Eintritt frei. Anmeldung erbeten bis 27.10.
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Dresden 8.11.-16.11.: Osteuropäische Filmtage „Spiegelungen. Doppelungen. Reflektionen.“ Orte: Schauburg, Königsbrücker Str. 55, 01099 Dresden.
Zentralkino, Kraftwerk Mitte 16, 01067 Dresden. Eintritt o. A.
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Düsseldorf, 20.10., 19:00 Uhr: Lesung „Die Nulllinie. Roman aus dem Krieg“. Szczepan Twardoch, geprägt durch wiederholte Fahrten an die Front in der Ukraine, liest aus seinem Roman. Ort: Prinz-Emil-Garten, 64285 Darmstadt. Eintritt 10 €.
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Düsseldorf, 12.11., 19:00 Uhr: Film „Simona Kossak“. Simona, Kind berühmter polnischer Maler, gibt alles auf und lässt sich im Wald nieder. Ort: Kino Bambi, Klosterstr. 78, 40211 Düsseldorf. Eintritt 11 €.
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Düsseldorf, 13.11.-30.1.: Fotoausstellung „Die Augen des Krieges“. Polnische Fotografen und Journalisten dokumentieren den russischen Krieg gegen die Ukraine. Ort: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt frei.
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Düsseldorf, 15.11.-26.02.: Ausstellung „Doppelt frei. Die Geburt des Frauenwahlrechts in Polen“. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
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Frankfurt, noch bis 19.10.: Frankfurter Buchmesse. Ort: Frankfurter Buchmesse, Friedrich-Ebert-Anlage 45, 60327 Frankfurt am Main. Eintritt Messe.
U.a. Lesung am 18.10., 17:00 Uhr: „Als wäre ich allein auf der Welt. Der nationalsozialistische Kinderraub in Polen“, Ort: Pop-Up-Bühne.
Außerdem Länderstand Ukraine (Halle 4.1., F93)
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Frankfurt, 11.11.-16.11.: Werkschau „Nicht ohne Liebe“ von Barbara Sass (1936–2015), einer der bekanntesten feministischen Regisseurinnen in Polen. Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main. Eintritt frei.
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Frankfurt, 3.12., 18:15 Uhr: Vortrag „Nur wir haben überlebt“. Der vergessene Holocaust in der Ukraine. Boris Zabarko ist selbst Überlebender des Ghettos von Schargorod. Es ist ihm zur Lebensaufgabe geworden, die Berichte von Überlebenden in der Ukraine zu sammeln. Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main. Eintritt o. A.
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Freiburg, 25.10.- 9.12.: Ausstellung über Bosnien und Herzegowina „Wake up, Europe!“ Die Ausstellung gibt einen historischen Überblick über europaweite Mobilisierungen zu Solidarität mit und Unterstützung von Betroffenen des Bosnienkriegs. Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg. Eintritt frei.
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Freiburg, 8.12., 19:00 Uhr: Film und Gespräch „Souvenirs of War“. Eine ambivalente Reise nach Bosnien und Herzegowina, wo heute manche Spuren des Krieges der 90er Jahre als Touristenattraktionen genutzt werden – zwischen düsterer Neugier und einfühlsamer Erinnerung. Ort: Kommunales Kino Freiburg, Urachstr. 40, 79102 Freiburg. Eintritt o. A.
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Graz, 30.10., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Buch der Gesichter“ mit Autor Marko Dinić. Belgrad 1942: Der Tag, an dem das okkupierte Serbien für „judenfrei“ erklärt wird. Was ist vor 21 Jahren geschehen, als Isaks Mutter spurlos verschwand? Ort: Literaturhaus Graz, Elisabethstrasse 30, 8910 Graz. Eintritt 10 / 8 €.
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Hamburg, 17.10., 19:30 Uhr: Buchvorstellung „Aufrecht“ von Lea Ypi. Eine Familiensaga zwischen Saloniki und Tirana. Ort: Bucerius Law School, Helmut-Schmidt-Auditorium, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg. Eintritt 29,95 €.
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Heilbronn, 23.10., 19:30 Uhr: Film und Gespräch „Los(ge)lassen“ über siebenbürgische Erinnerungen an Ehrlichkeit, Respekt und Zusammenhalt. Die Regisseurin Brigitte Drodtloff im Gespräch mit Dr. Heinke Fabritius, Kulturreferentin für Siebenbürgen am Siebenbürgischen Museum und Kuratorin der Filmreihe. Ort: Kinostar Arthaus-Kinos, Kirchbrunnenstraße 3, 74072 Heilbronn. Eintritt 7 / 6 €.
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Köln, 28.10., 18:00 Uhr: Vortrag und Diskussion „Befreiung vom Imperium. Die Ukraine, Polen und die Entstehung des neuen Europas, 1980-1991“. Ort: Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18, 50667 Köln. Eintritt 15 / 5 €.
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Leipzig, 28.10.- 2.11.: Filmfestival Mittel- und Osteuropa. Dokumentar- und Animationsfilme unter anderem aus Polen, der Ukraine, Georgien und Estland. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Leipzig, noch bis 2.11.: Ausstellung „Die schrecklichen Blumen des Krieges“. Der ukrainische Künstler Wassyl Tschaikowskyj verbrachte bei Cherson über acht Monate unter russischer Besatzung und zweieinhalb Jahre unter ständigem Beschuss. Aus Raketenteilen und Granatsplitter schaffte er Kunstwerke, schrieb sein Tagebuch und veröffentlichte ein Buch voller Erinnerungen an die Besatzung. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
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Mainz, 25.10., 19:00 Uhr: Film „Hochzeit“ (BG 2024). An der Schwelle zwischen dem 19. und 20. Jahrhundert spielt sich in den Rhodopen ein ungewöhnliches Liebesdrama ab. Die Begegnung zwischen Haté und Meto ist schicksalhaft – eine jugendliche Schwärmerei, die sich in eine unwiderstehliche Liebe verwandelt. Ort: Kulturei Mainz, Zitadelle Mainz, Zitadellenweg, 55131 Mainz. Eintritt frei.
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Wien, 11.11., 19:00 Uhr: Ausstellung „800 Jahre Recht und Verfassung der Siebenbürger Sachsen“. Ort: Rumänisches Kulturinstitut, Argentinierstraße 39, 1040 Wien. Eintritt frei.
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Zürich, 25.11., 12:15 Uhr: Lesung ukrainischer Poesie. Gedichte sowohl klassischer wie zeitgenössischer Autor*innen. Ort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62, 8001 Zürich. Eintritt 15 / 5 CHF.
Aktuelle Fernsehtipps
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Freitag, 17.10., 19:40-20:11, arte: Re: Singen für Estland. Alle fünf Jahre wird Tallinn zur musikalischen Bühne einer ganzen Nation: Beim "Laulupidu" singen zehntausende Chorsängerinnen und -sänger gemeinsam. 2025 findet das Fest zum ersten Mal seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine statt. Estland, direkter Nachbar Russlands, feiert trotz der Sorge um die eigene Sicherheit singend seine Freiheit und Unabhängigkeit.
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Samstag, 18.10., 03:45-03:58, arte: Mit offenen Karten. Aserbaidschan: Fossile Brennstoffe und Diktatur. Das Land im Kaukasus positioniert sich als wichtiger regionaler Akteur. Doch Oppositionelle werden verfolgt oder inhaftiert und es gibt digitale Destabilisierungsversuche. In Bergkarabach kam es zu ethnischen Säuberungen. Aufgrund seiner Bodenschätze ist das Land unter Ilham Alijew jedoch ein wichtiger Partner.
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Mittwoch, 22.10., 00:05-00:38, arte: Tracks East. Bulgarien im Wandel. 2026 soll der Euro kommen, doch viele lehnen ihn ab – aus Angst vor Inflation und Souveränitätsverlust. „Tracks East“ begleitet Maria und Vidina Popov auf einem Roadtrip durch ihr Herkunftsland: vom Trachtenfestival bis zur Hauptstadt. Sie treffen Aktivistin Mimi Shishkova-Petrova, die humorvoll gegen Fake News kämpft, und den Chalga-Superstar Azis.
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Donnerstag, 23.10., 19:40-20:11, arte: Re: Rumäniens Psychiatrie der Hoffnung. In einer rumänischen Klinik kämpft Psychologe Ciprian Hord gegen Stigmatisierung psychisch Erkrankter. Mit Fotografie, Kreativität und Empathie schenkt er Patienten und Patientinnen Hoffnung und Sichtbarkeit. Die Reportage zeigt, wie Menschlichkeit und kreative Therapie auch im überforderten System Raum für Würde schaffen.
Freitag, 24.10., 05:55-06:25, arte: GEO-Reportage. Frisch vermählt: Estland und seine Hochzeitstraditionen. Wenn in Estland der Sommer einzieht, beginnt auch die Hochzeitssaison, denn kaum jemand will im Winter heiraten. Und die Esten lassen sich so einiges einfallen, um eine Hochzeit zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.
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Freitag, 24.10., 18:30-19:00, arte: Im Bauch von Bukarest. Der Paita Obor. Der Obor-Markt in Bukarest ist das kulinarische Herz Rumäniens, wo nicht nur Köche die frischesten Zutaten finden. Von der Kirschplantage der Region Voinești bis zu den duftenden Kräutern aus Ionuț verbindet der Markt die High-Tech-Hauptstadt mit ihren ländlichen Wurzeln. Hier sind die Zutaten für rustikales Gulasch genauso zu haben wie für traditionelle Desserts wie Papanasi.
Freitag, 24.10., 17:50-18:20, arte: Im Bauch von Krakau. Der Stary Kleparz-Markt. Mitten in Krakau liegt der Stary Kleparz, ein pulsierender Markt mit einer großen Vielfalt an südpolnischen Lebensmitteln. Vom Bigos, dem herzhaften Eintopf, den der Chef direkt vor Ort zubereitet, bis zu hausgemachten Piroggen – der Markt bietet einen schmackhaften Einstieg in Polens kulinarisches Erbe.
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Montag, 27.10., 13:10-13:56, arte: Stadt Land Kunst. Thessaloniki: Gärtnernde Frontkämpfer. Im Ersten Weltkrieg entsenden Frankreich und Großbritannien 400.000 Soldaten nach Thessaloniki, um dort die Ostfront zu stärken. Doch die Kämpfe ziehen sich in die Länge. Die Truppen sitzen fest und müssen die Zeit totschlagen.
Dienstag, 28.10., 13:10-13:56, arte: Stadt Land Kunst Griechenland: Ein jüdischer Schneider im Räderwerk der Nazis. Während des Zweiten Weltkriegs wird Griechenland von den Nationalsozialisten beherrscht. In Thessaloniki werden fast alle Juden ermordet. Ein jüdischer Schneider arbeitet mit den Nazis zusammen und unterstützt so die Vernichtungsmaschinerie.
Sonntag, 2.11., 18:40-19:10, arte: Zu Tisch. Südalbanien. Dhurata Daupaj stellt jedes Jahr Turshi her: Gläser mit eingemachtem Gemüse. Salzlake oder Öl und Essig machen es haltbar. Für ihr Auberginen-Turshi füllt Dhurata das Gemüse und für ihr Paprika-Turshi wird in die vorbereitete Paprika Frischkäse aus der Milch ihrer Ziegen gegeben.
Aktuelle Tipps: Radio, Podcasts und Radiofeatures
Deutschlandfunk, 18.10., 11:05 – 12:00: Gesichter Europas. Ab heute heißt Du anders – Die Demütigung der Türken in Bulgarien. In den 1980er-Jahren wurden in Bulgarien Angehörige der türkischen Minderheit brutal zwangsassimiliert und Hunderttausende mussten das Land verlassen; viele leben heute in der Türkei, während in Bulgarien das Trauma bis heute kaum aufgearbeitet wird.
Deutschlandfunk Kultur - Estland - Bericht vom Rande Europas.
Erst seit 1991 ist Estland wieder unabhängig. Nicht erst seitdem beschäftigt die Bewohner die Frage: Was ist eigentlich Estnisch? Ein Blick in ein Land, in dem Frieden immer nur Übergangszustand war und die Menschen um ihre Identität kämpfen mussten.
Deutschlandfunk Kultur - Krieg gegen die Ukraine
Yuriy Gurzhy und Jan Müller über Musik und Freundschaft. Zum fünften Mal sprechen Tocotronic-Bassist Jan Müller und Autor und Musiker Yuriy Gurzhy miteinander. Aus einem Gespräch kurz vor der russischen Invasion in die Ukraine 2022 ist eine Freundschaft entstanden. Welche Ansichten haben sich geändert?
Deutschlandfunk - Georgien - Auf dem Weg in eine finstere Zeit
Georgien entwickelt sich immer mehr zur Diktatur: Der Rechtsstaat liegt in Trümmern, die Regierung ist mafiös und repressiv – ein Warnsignal an alle Demokratien, die russischen Zersetzungen ausgesetzt sind.
Neues vom Ballaballa-Balkan - Marko Dinić - Buch der Gesichter. Krsto spricht mit Marko Dinić über Faschismus, Erinnerung und Literatur; Dinićs Roman erzählt in acht Perspektiven von den einfachen Menschen, die in die Gewalt des 20. Jahrhunderts in Jugoslawien geraten, und ist den Opfern des Faschismus gewidmet.
Neues vom Ballaballa-Balkan - Semester der Protestler - Repression, Festnahmen und Nationalismus
Die Protestbewegung in Serbien hat am Vidovdan nach Ablauf eines Ultimatums für die Ausrufung von Neuwahlen an Präsident Vučić symbolisch „grünes Licht“ für zivilen Ungehorsam gegeben und blockiert im ganzen Land den Verkehr mit Straßenblockaden. Es kam zu zahlreichen Festnahmen.
Neues vom Ballaballa-Balkan - Spomeniks - Jugoslawiens monumentale Erinnerungskultur
Zwischen Mahnmal und Instagram-Ikone: Spomeniks erinnern an antifaschistischen Widerstand und eine einzigartige Erinnerungskultur.
In Polen – Vorwärts in die Vergangenheit
Die eine Hälfte des Landes ist überzeugt, man müsse mit Bürgerwehren und selbsternannten Hilfspolizisten die Grenzen verteidigen – und zwar gegen Deutschland. Die andere Hälfte des Landes erlebt, wie Polen knapp zwei Jahre nach der Wahlniederlage der rechtspopulistischen PiS wieder massiv nach rechts rückt. Die Präsidentschaftswahl Anfang Juni hat der polnischen Rechten Auftrieb gegeben.
In Polen – Polens neue Stimme der Nation
Das Land steht vor einem politischen Generationswechsel und Nawrocki könnte dafür sorgen, dass es dabei scharf rechts abbiegt.
In Polen – Tschüssikowski
Polens neuer Präsident groovt sich ein und zwar mit Streit. Karol Nawrocki hat sein erstes Veto eingelegt und der Regierung von Donald Tusk damit ziemlich Ärger bereitet.
Alles über Polen: Nawrocki legt los: Die ersten Wochen der Präsidentschaft Unser Expertentrio nimmt die ersten Wochen der Amtszeit des neuen polnischen Präsidenten Karol Nawrocki unter die Lupe, insbesondere seinen ersten Auslandsbesuch in den USA bei Donald Trump.
Südostwärts: Die Republik Moldau nach den Parlamentswahlen
Am Sonntag, den 28. September 2025, fand in der Republik Moldau eine richtungsweisende Parlamentswahl statt. Die pro-europäische Regierungspartei PAS, die seit 2021 einen ambitionierten Reforumkurs umsetzt und Moldau so schnell wie möglich in die EU führen möchte, konnte ihre absolute Mehrheit im Parlament verteidigen. Ein Erstarken pro-russischer Kräfte und somit eine Abkehr vom Reformkurs ist somit nicht eingetreten. Wir fragen diese Woche, was das Wahlergebnis für Moldau bedeutet, ob es tatsächlich zu Stabilität führen wird und was in den kommenden Wochen und Monaten zu erwarten ist.
All you need is Plov - Beats in Bischkek
Wir reisen dorthin, wo die Bässe tief und die Berge hoch sind – nach Kirgistan! ?? Dabei sprechen wir mit Florian, der über kirgisischen Hip Hop promoviert hat. Er erzählt uns, wie er vom Online-Journalismus zur Forschung über ein scheinbar Nischen-Thema kam – und warum es eben doch alles andere als Nische ist. Neuer Podcast der Novastan-Redaktion. Weitere Folgen auf Spotify oder auf podcast.de
All you need is Plov - Spaziergang in Taschkent
Willkommen zu einem Spaziergang rund um den Amir-Timur-Platz – wo ein Best of der letzten Jahrhunderte mit einem Foto eingefangen werden kann. Aber wir bleiben nicht nur im Zentrum. Natürlich darf auch ein Abstecher zur Altstadt und Chorsu-Basar nicht fehlen – zu unseren Lieblingsecken zwischen Schaschlickbergen und alten Teekannen.
All you need is Plov - Leben in Nukus
Unser Gast Julian spricht über Wasser und Karakalpakstan, seine Reisen zum Aralsee, Veränderungsprozesse in der Region, aber auch wieso der Wodka dort besser als im Rest des Landes sein soll.
All you need is Plov - (P)love oder auch die Liebe zur zentralasiatischen Küche
Stärkt Plov wirklich das Immunsystem? Wie bekommt man die Handynummer des Bäckers? Simon und Joanna reden über Fettschwanzschafschwanzfett, zentralasiatische Maultaschen und was bei ihnen sonst noch auf die Teller kommt.
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