Ex Oriente Lux Info 156
Donnerstag, 31. Juli 2025
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
wir freuen uns, Ihnen heute unsere Termine für das kommende Jahr 2026 präsentieren zu können. Die Terminvorschau finden Sie auf unseren Webseiten.
Reservierungen nehmen wir ab sofort gerne über unsere Webseite oder per E-Mail entgegen. Eine Reservierung ist für Sie unverbindlich und bis 15. Januar 2026 gültig. Nach Erscheinen unseres Katalogs Ende November 2025 können die unverbindlichen Reservierungen dann in verbindliche Buchungen umgewandelt werden. Ab dann stehen auch die Preise für 2026 fest.
Auch in dieser Newsletter-Ausgabe versorgen wir Sie in alter Gewohnheit mit Veranstaltungshinweisen, Fernseh- und Radiotipps sowie Neuigkeiten aus der Ukraine.
Ein spannendes Lesen, Schauen und Hören wünschen Ihnen
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Martin Brand, Anna Brixa, Andreas Kunz, Christoph Maisch und Joschka Hofmann
Freie Plätze auf den Reisen im August und September
Westpommern 17.8.-23.8., buchbar auf Anfrage
Albanien 21.8.-31.8., buchbar auf Anfrage
Krakau 31.8.-6.9., (nur noch zwei freie Plätze)
Slowenien 31.8.-6.9., (nur noch ein freier Platz)
Triest 6.9.-14.9., (nur noch drei freie Plätze)
Breslau 7.9.-13.9.
Usbekistan 13.9.-25.9.
Danzig 14.9.-20.9.
Westpommern 21.9.-27.9.
Kirgistan 25.9.-6.10.
Slowenien 28.9.-4.10.
Rumänien 30.9.-11.10., (nur noch ein freier Platz)
New York 4.10.-11.10.
Usbekistan 6.10.-18.10.
Nordbulgarien 11.10.-18.10.
Südbulgarien 18.10.-25.10.
Alle genannten Reisen finden gesichert statt. Wir informieren Sie gerne.
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
-
Historiker Karl Schlögel wird mit Friedenspreis geehrt Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels zeichnet den Osteuropa-Historiker Karl Schlögel für seine Arbeit mit dem Friedenspreis aus. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. (ZEIT)
-
Kirgistan: Neues Gesetz stärkt die Rolle des Kirgisischen in den Medien In Kirgistan sollen laut einem neuen Gesetz mindestens 60 Prozent der Fernseh- und Radiobeiträge in der Nationalsprache Kirgisisch ausgestrahlt werden - zum Nachteil des Russischen, das in dem Land ebenfalls einen offiziellen Status genießt. (novastan.org)
-
Wassernot in Moldau In Moldau ist sauberes Wasser nicht selbstverständlich, denn viele Haushalte sind nicht an ein Abwassersystem angeschlossen. Auch machen Klimawandel, intensive Landwirtschaft und marode Infrastruktur den Flüssen und Grundwasserreserven zu schaffen. (DLF)
-
"Die Bewegung ist nicht mehr nur studentisch" Die Proteste gegen Serbiens autokratische Führung werden immer intensiver. Und deren harte Reaktion scheint den Demos weiter Zulauf zu geben. Bald wollen sich auch die Bauern den Protesten anschließen (tagesschau.de)
-
Eine Generation nach dem Genozid Vor 30 Jahren töteten Truppen der bosnisch-serbischen Armee mindestens 8.372 Bosniak:innen. Vor allem junge Leute tragen die Erinnerung daran weiter. (taz.de)
-
Grenzwertig Seit Anfang Juli 2025 kontrolliert auch Polen die gemeinsame Grenze mit Deutschland. Die Rechtsextremen freut das. Eine Erkundung an der rot-weißen Linie. (taz.de)
-
Armenien: Die Konfrontation zwischen Staat und Kirche spitzt sich zu Die seit 2020 andauernden Spannungen zwischen der armenischen Regierung und dem politisch aktiven Klerus eskalierten Ende Juni, nachdem zwei hochrangige Kirchenmänner verhaftet worden waren. Das Ergebnis dieser Auseinandersetzung könnte nicht nur für die Ausgestaltung der Beziehungen zwischen Staat und Kirche von Bedeutung sein, sondern auch die Parlamentswahlen im kommenden Jahr maßgeblich beeinflussen.an der rot-weißen Linie. (boell.de)
-
Aktuelles aus der Ukraine
Der Angriff auf die Antikorruptionsbehörden gefährdet die EU-Beitrittsperspektive der Ukraine Ein umstrittenes neues Gesetz, das unabhängige Antikorruptionsbehörden der Kontrolle der Generalstaatsanwaltschaft unterstellen soll, stößt auf entschlossenen Widerstand aus der ukrainischen Zivilgesellschaft. Das Gesetz bringt nicht nur die Gewaltenteilung in Gefahr, sondern auch den EU-Beitritt des Landes. (ukraineverstehen.de)
-
Zeugnis ablegen und lieben Die Dankesrede des ukrainischen Musikers und Schriftstellers Serhij Zhadan zur Verleihung des Österreichischen Staatspreises für Europäische Literatur. (taz.de)
-
Wie die Ukraine zur Lösung globaler Probleme beiträgt Der russisch-ukrainische Krieg ist nur ein destruktiver Trend in der internationalen Staatenordnung. Doch wird sein Ausgang mitbestimmen, in welche Richtung sich die Welt entwickelt. (ukraineverstehen.de)
-
Selenskyj nennt Proteste als Grund für Einlenken bei Korruptionsgesetz Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden sollten ihre Unabhängigkeit verlieren, das Gesetz darüber löste Proteste aus. Selenskyj will darauf angemessen reagiert haben. (ZEIT)
-
Zwischen Alarm und Alltag. Wie Krankenhäuser in Sumy nahe der Front weiterarbeiten: Trotz wachsender Gefahr durch heranrückende russische Truppen harren viele Menschen im Gebiet Sumy aus, vor allem Ältere und Familien mit Kindern. Warum tun sie das? Wie halten Kliniken und Kinderkrankenhäuser den Betrieb unter Beschuss aufrecht? Und was droht, wenn die Front noch näher rückt? (ukraineverstehen.de)
-
Unabhängigkeit à la Ukraine Ukrainerinnen und Ukrainer kämpfen und sterben für die Unabhängigkeit ihres Landes. Woher rührt dieses unbedingte Streben nach staatlicher Souveränität? Was feiert die Ukraine mit ihrem Nationalfeiertag seit 1992 jedes Jahr am 24. August? Wie entwickelte sich das ukrainische Konzept von Eigenstaatlichkeit? (dekoder.de)
-
Identität spricht: Wie Sprachideologien die Ukraine verändern Ukrainisch ist für Ukrainer*innen längst mehr als nur die Staatssprache. Es ist zur Stimme des Widerstands geworden, zu einem Ausdruck der Heilung, der kulturellen Identität und der Abgrenzung vom russischen Imperialismus. Doch wie tiefgreifend und dauerhaft ist diese Abkehr vom Russischen wirklich? (zois-berlin.de)
-
Zwischen Front und Fakes Informationen spielen eine Schlüsselrolle im Krieg. Doch je länger Russlands Krieg gegen die Ukraine dauert, umso mehr kämpfen auch die Medien ums Überleben. Mag Russlands Invasion 2022 den ukrainischen Medien noch einen Publikumszuwachs beschert haben, werden nach über drei Jahren Krieg die langfristigen Kriegsfolgen für die ukrainische Medienwelt spür- und sichtbar. (dekoder.de)
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
-
Berlin, noch bis 10.8.: Ausstellung „A Temporary Dream of Mirrors”. Das deutsch-rumänische Kunstprojekt bringt zehn Künstler*innen aus beiden Ländern zusammen, um interdisziplinär zu Themen wie Kunst, Aktivismus, Ökologie und Gender zu arbeiten – in zwei Phasen: 2025 urban in Berlin, 2026 ländlich in Transsilvanien. Ort: Verein der Berliner Künstlerinnen e.V. 1867 (VdBK 1867), Eisenacher Str. 118, 10777 Berlin. Eintritt o.A.
-
Berlin, noch bis 22.8.: Ausstellung „Tales of the Dead“. Verbindung von rumänischen und Roma-Perspektiven in einer multisensorischen Rauminstallation zwischen Kunst, Performance und Erinnerung. Im Zentrum steht die skulpturale Intervention des Roma-Künstlers Gábor Lali, die mit traditioneller Metallverarbeitung kulturelles Erbe, Überlebensstrategien und kollektive Erinnerung sichtbar macht. Ort: Gallery – Kunstraum des Rumänischen Kulturinstituts Berlin, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin. Eintritt frei.
-
Berlin, noch bis 29.8.: Ausstellung „Unsere Berührung ist eine Berührung von Feminist*innen“ von Ewa Partum und Mehtap Baydu. Thema ist die Unterdrückung von Frauen durch patriarchale Systeme, u.a. in Polen. Die Austellung wirft kritische Fragen zu gesellschaftlichen Rollenbildern und Normen auf. Ort: Galerie Polnisches Institut Berlin, Burgstrasse 27, 10178 Berlin. Eintritt frei.
-
Berlin, noch bis 31.8.: Ausstellung: Baukunsterbe virtuell. Gezeigt werden kulturelle Objekte aus verschiedenen Epochen der bulgarischen Geschichte, die digital und dreidimensional rekonstruiert wurden. Die Auswahl umfasst Denkmäler, die vor Ort nicht mehr untersucht werden können – sei es aufgrund ihrer Zerstörung oder wegen eingeschränkten Zugangs. Ort: Bulgarisches Kulturinstitut, Leipziger Str. 114-115, 10117 Berlin. Eintritt frei.
-
Berlin, 1.8., 12:00 Uhr: Führung zum Gedenktag des Warschauer Aufstands, die den polnischen und jüdischen Widerstand beleuchtet, die Zerstörung Warschaus thematisiert und zur Reflexion über Erinnerungskultur und nationale Erzählungen im Nachkriegspolen anregt. Ort: Pei-Bau - Deutsches Historisches Museum, Hinter dem Gießhaus 3, 10117 Berlin. Eintritt frei.
-
Berlin, 7.8., 19:30 Uhr: Lesung und Gespräch mit der nordmazedonischen Autorin Rumena Bužarovska, die aus ihrem Erzählband Mein Mann und dem Roman Tony liest. Auch mit dabei ist die armenische Schriftstellerin Lusine Kharatyan, die in ihrem Werk dokumentarische Recherchen verarbeitet. Die Übersetzerin und Theaterkuratorin Iwona Nowacka bringt Erfahrung aus deutsch-polnischen Theaterprojekten ein und ist Teil eines performativen Künstlerduos.mit Rumena Bužarovska. Ort: Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin. Eintritt frei.
-
Berlin, 19.9., 20:00 Uhr: Literaturnacht „GIRL, SHOW ME THAT BODY (OF WORK)” stellt die Autorinnen Yael Haskal, Nadiia Telenchuk, Ruby Russell und Tracey Gudwin vor und fokussiert sich auf das Leben alleinstehender Frauen und Mütter im Ausland (RO). Gleichberechtigung und Gleichstellung der Geschlechter, reproduktive Rechte, Mutterschaft und alternative Familienformen stehen im Mittelpunkt der Lesungen und Gespräche. Ort: Lettrétage, Veteranenstraße 21, 10119 Berlin. Eintritt frei.
-
Potsdam, noch bis 19.9.: Ausstellung „Meine jüdischen Eltern, meine polnischen Eltern“. Lebensgeschichten von 15 zwischen 1939 und 1942 geborenen Menschen, die als jüdische Kinder während der deutschen Besatzung Polens von polnischen Familien versteckt und gerettet wurden. Sie erzählen von der Suche nach ihrer Herkunft und der oft lebenslangen Verschleierung ihrer Identität. Ort: Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64, 14469 Potsdam. Eintritt frei.
-
Potsdam, 14.9., 18:00 Uhr: Konzert „Chopin ohne Grenzen“. Mit herausragenden jungen Pianist*innen aus Deutschland und der Ukraine – Kai Long Breker (D), Khrystyna Zubko (UKR), Sophia Kratschkowskaja (D/UKR) und Philipp Eck (D/UKR) und Aleksandra Mikulska, einer international renommierten Konzertpianistin aus Warschau, die heute zu den führenden Chopin-Interpretinnen weltweit zählt. Ort: Nikolaisaal Potsdam, Wilhelm-Staab-Straße 10/11, 14467 Potsdam. Eintritt o.A.
Weitere Bundesländer und online (alphabetisch sortiert)
-
Düsseldorf, 27.8., 18:30 Uhr: Diskussion „Der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung in Polen: Die Erinnerung in Deutschland und in Polen“. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt o.A.
-
Düsseldorf, 4.9., 19:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „STUS – über den ukrainischen Freiheitskämpfer Vasyl Stus.“ Dichter, Intellektueller, Nobelpreisnominierter, Übersetzer von Goethe und Rilke, Dissident, Universalist, großer Freund Polens und Deutschlands: Stus starb 1985 im berüchtigten sowjetischen Straflager Perm-36, weil er für Sprache, Identität und Freiheit seines Landes eintrat. Ort: Gerhart-Hauptmann-Haus, Bismarckstr. 90, 40221 Düsseldorf. Eintritt frei.
-
Frankfurt am Main, noch bis 24.8.: Ausstellung „Warschauer Aufstand 1944“. Über Warschau im Zweiten Weltkrieg – von der Vorkriegszeit über die deutsche Besatzung, das Leben im Ghetto und den Widerstand des polnischen Untergrundstaats bis hin zum Warschauer Aufstand und dem Wiederaufbau der zerstörten Stadt zur modernen Metropole. Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main. Eintritt o. A.
-
Hamburg, 2.9., 19:00 Uhr: Buchpräsentation und Gespräch: Literarischer Reiseführer Galizien. Unterwegs in Polen und der Ukraine mit dem Autor Marcin Wiatr. Streifzüge durch die naturräumliche, künstlerische und literarische Landschaft Galiziens von Krakau über Tarnow bis nach Brody sowie von Lemberg über Drohobytsch, Stanislau/Iwano-Frankiwsk und Boryslau bis nach Zakopane. Ort: Warburg-Haus Hamburg, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg. Eintritt frei.
-
Jena, 5.9., 19:00 Uhr: Konzert „New Perspectives“. Das NeoQuartet aus Gdańsk spielt zeitgenössische Kompositionen polnischer und deutscher Komponist*innen. Ort: Künstlerische Abendschule, Sophienstraße 18, 07743 Jena. Eintritt frei.
-
Köln, 5.9., 18:00 Uhr: Diskussion „Verhaftet, Gefoltert und Verschleppt - Repressionen gegen ukrainische Zivilisten auf russischem Besatzungsgebiet“. Ort: Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18, 50667 Köln. Eintritt ab 5 €.
-
Köln, 11.9., 18:00 Uhr: Gespräch und Lesung „Mein Taubenschlag“ und „Wandernde Sterne“ von Isaak Babel. Die Werke des jüdisch-ukrainischen Schriftstellers Isaak Babel halten in seinen Erzählungen den Wunsch nach individueller Freiheit in Zeiten von Krieg und Tyrannei literarisch fest. Ort: Lew Kopelew Forum, Neumarkt 18, 50667 Köln. Eintritt ab 5 €.
-
Leipzig, 24.8., 20:00 Uhr: Konzert „International Lutosławski Youth Orchestra“. Geleitet wird das Konzert von Maestro Przemysław Neumann, dem Direktor und Chefdirigenten der Philharmonie in Szczecin. Solistin ist Aleksandra Świgut – eine der vielversprechendsten polnischen Pianistinnen der jüngeren Generation. Ort: Gewandhaus, Großer Saal, Augustusplatz 8, 04109 Leipzig. Eintritt ab 17 €.
-
Leipzig, 6.9., 19:30 Uhr: Konzert „New Perspectives“. Das NeoQuartet aus Gdańsk spielt zeitgenössische Kompositionen polnischer und deutscher Komponist*innen. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
-
Regensburg, noch bis 14.9.: Ausstellung „Bernhard Heisig und Breslau“. Der Leipziger Maler arbeitet seine NS-Vergangenheit und die Zerstörung seiner Heimatstadt Breslau künstlerisch auf – als einziger deutscher Künstler machte Heisig seine Erfahrungen in der Waffen-SS zum zentralen Thema seiner expressiven, erinnerungskritischen Malerei. Ort: Kunstforum Ostdeutsche Galerie, Dr.-Johann-Meier-Straße 5, 93049 Regensburg. Eintritt o.A.
Aktuelle Fernsehtipps
-
Freitag, 1.8., 12:25-13:10, arte: Stadt Land Kunst. Luan Starovas Nordmazedonien. Die Geschichte des Schriftstellers Luan Starova und die Geschichte des Ohridsees, des ältesten Sees Europas, sind eng miteinander verbunden. Der Autor kam amalbanischen Ufer des Sees zur Welt und lebte am anderen Ufer – in Nordmazedonien. In seiner Balkan-Saga, an der Starova über drei Jahrzehnte geschrieben hat und die in mehr als 20 Sprachen übersetzt worden ist, spiegelt sich die Geschichte seines Exils, aber auch der Verbindungen, die zwischen den Völkern bis heute bestehen.
-
Samstag, 2.8., 19:40-20:10, arte: Tracks East – Siegeszug der Fake News. In Rumänien führte eine annullierte Präsidentenwahl wegen angeblicher Manipulationen in sozialen Netzwerken zu großer Diskussion, nachdem Rechtspopulist Călin Georgescu zunächst die erste Runde gewann, später aber von der Wiederholung ausgeschlossen wurde. Dies zeigt, wie Desinformation Wahlprozesse beeinflussen kann.
-
Dienstag, 5.8., 23:30-00:20, arte: Der Baltische Weg - 1989 bildeten fast zwei Millionen Menschen in den baltischen Sowjetrepubliken eine über 600 Kilometer lange Menschenkette - von Tallinn in Estland über Riga in Lettland bis nach Vilnius in Litauen. Sie trug dazu bei, dass Estland, Lettland und Litauen 1991 ihre Unabhängigkeit erlangten.
-
Mittwoch, 6.8., 13:10-13:40, arte: Stadt Land Kunst – Polen: Auf den Spuren von Nikolaus Kopernikus. Er untersuchte die Bewegungen der Himmelskörper, stellte das von der Kirche diktierte Weltbild infrage und gilt als Vorreiter der vernunftbasierten Forschung.
-
Mittwoch, 6.8., 21:45-00:45, ZDFInfo: Tschernobyl – Die Katastrophe. Ein sowjetisches Prestigeprojekt, das 1986 in einer Katastrophe endet – trotz früher Warnungen.
-
Montag, 11.8., 13:15-13:45, 3sat: Roadtrip durch Rumänien - Bären, Dracula und Bukarest mit Sarazar.
-
Donnerstag, 14.8., 09:45-10:40, arte: Raue Welten - Wilde Schönheiten Albaniens. Die filmische Reise führt von den Habitaten der Steinadler in den albanischen Alpen bis an die Riviera Albaniens.
-
Donnerstag, 14.8., 13:15-13:45, arte: Stadt Land Kunst. U.a. Beitrag: Albanien-Die Vjosa. Die Vjosa fließt im Süden Albaniens und gilt als der einzige noch naturbelassene Fluss in Europa. Sie entspringt im griechischen Epirus-Gebirge und mündet in Albanien in die Adria. Die Bewohner der Region Labëria kämpften einst für die Unabhängigkeit Albaniens, heute setzen sie sich für den Umweltschutz ein.
-
Donnerstag, 14.8., 20:15-20:55, arte: Unterwegs im Baltikum von Estland bis Lettland. Eine bildgewaltige Reise in die Taiga Estlands, auf die Insel Kihnu, in Nationalparks und Naturreservate bis hin zu Litauens imposanten Dünen.
-
Donnestag, 14.8., 20:55-21:45, arte: Unterwegs im Baltikum von Lettland bis Litauen. In Sachen Natur hat das Baltikum viel zu bieten: 1.400 Kilometer Küste, einzigartige Wald-, Seen- und Sumpflandschaften, Dutzende seltene Tier- und Pflanzenarten.
-
Freitag, 15.8., 13:10-13:40, arte: Stadt Land Kunst. Jüdische Schicksale in Moldau. Die meisten Juden und Jüdinnen, die einst in der Republik Moldau lebten, starben bei Pogromen und im Holocaust oder flohen vor der Verfolgung aus dem Land. Nur noch ein paar Tausend leben heute hier und pflegen die Erinnerung an das Schicksal der jüdischen Gemeinschaft.
Aktuelle Tipps: Radio, Podcasts und Radiofeatures
Deutschlandfunk, 2.8., 11:05 – 12:00: Gesichter Europas. Vorwurf Kollaboration – Die Ukraine kämpft gegen Feinde im Inneren Neben dem Krieg gegen Russland kämpft die Ukraine auch mit innerer Zersetzung: Korruption und Kollaboration belasten das Land. Tausende stehen unter Verdacht, mit Russland zusammenzuarbeiten – oft ist unklar, ob aus Überzeugung oder aus Überlebensnot.
Deutschlandfunk Kultur, 8.8., 19:30-20:00 Uhr: Literatur - Der litauische Lyriker Tomas Venclova – das Universum als Gegenüber. Moderner Klassiker, Dissident, Kosmopolit. Widerstand und Erinnerung prägen das Werk des litauischen Autors. Seine Gedichte sind traditionsbewusst und eigenständig. Er ist Litauens Stimme in der Weltliteratur.
ORF Dimensionen - Lithiumabbau in Bosnien. In Lopare (Bosnien) sorgt ein geplanter Lithiumabbau westlicher Firmen für Kritik: Gesetze wurden umgangen, die Bevölkerung nicht einbezogen. Die Region liegt in der Republika Srpska unter dem umstrittenen Premier Dodik. Auch UN-Vertreter Christian Schmidt begünstigte den Abbau per Gesetzesänderung. Der Konflikt gefährdet die fragile Nachkriegsordnung.
ORF Dimensionen - 30 Jahre nach Srebrenica. Das Srebrenica-Massaker spaltet Bosnien bis heute: Serbische Politiker leugnen den Völkermord, Gedenkorte werden verhindert, und es fehlt an gemeinsamer Erinnerung – Versöhnung bleibt schwierig.
Neues vom Ballaballa-Balkan - Best of NOB - 80 Jahre Sieg der Tito-Partisanen über den Faschismus. In dieser Folge geht es um den erfolgreichen Widerstand der jugoslawischen Partisanen unter Tito gegen Faschismus und Nazibesatzung im Zweiten Weltkrieg.
In Polen - Nawrocki gewinnt in der 2. Runde. Karol Nawrocki von der rechtskonservativen Opposition wird neuer Präsident Polens. Sein Sieg über den liberalen Kandidaten Trzaskowski ist ein Rückschlag für Premier Tusk, dessen Reformpläne nun auf starke politische Gegenwehr treffen dürften.
In Polen – Eine Frage des Vertrauens. Karol Nawrockis Wahlsieg schwächt Premier Donald Tusks Position und erschwert seine Reformpläne. Trotz Rückhalt in der Koalition wächst der Druck auf Tusk. Der neue Präsident dürfte das politische Machtgefüge in Warschau durch Blockade und Provokation deutlich verändern.
In Polen – Ein Turm feiert Geburtstag. Der Warschauer Kulturpalast wird 70 Jahre alt. Als „Geschenk Stalins“ gebaut, prägt er bis heute das Stadtbild. Mit über 9000 Räumen beherbergt er zahlreiche kulturelle und öffentliche Einrichtungen. Trotz kontroverser Geschichte gilt er heute als Symbol Warschaus – zugleich geliebt und gehasst.
Deutschlandfunk - Kulturpalast Warschau. Eine Stadt in der Stadt wird 70. Er ist das Symbol von Warschau und eine Stadt in der Stadt – mit mehreren Theatern, Museen, einem Kino, einer Schwimmhalle, Cafés und Bars und einer Hochschule. Dabei war der Besuch des Kulturpalasts lange Zeit nur wenigen Menschen vorbehalten.
Deutschlandfunk - Katholiken im deutsch-tschechisch-polnischen Dreiländereck. Im Dreiländereck zwischen Polen, Tschechien und Deutschland kämpft die katholische Kirche um ihre Bedeutung. Doch aus der Defensive heraus wird sie auch zur Hoffnungsträgerin. Das gelingt, indem sie mit alten Netzwerken neue Versöhnung schafft.
Deutschlandfunk - Femen-Gründerin „Oxana“ – Regisseurin Charlène Favier zu ihrem Filmportrait.
Deutschlandfunk - 30 Jahre Srebrenica. Wie sich Muslime und Christen an den Genozid erinnern. In Srebrenica in Bosnien-Herzegowina ermordeten 1995 serbische Militärs über 8000 muslimische Männer – in einer UNO-Schutzzone, die keinen Schutz bot. Das Trauma des Völkermords prägt die Erinnerung und das religiöse Leben in Srebrenica bis heute.
Deutschlandfunk - 30 Jahre Srebrenica. Der Genozid und die offenen Wunden des Bosnien-Kriegs. Das Massaker von Srebrenica von 1995 mit mehr als 8000 ermordeten Bosniaken war ein Genozid. Das haben internationale Gerichte festgestellt. Doch viele Serben leugnen oder relativieren das schwere Kriegsverbrechen.
Deutschlandfunk - Plus für EU-Beitritt. Albanien setzt auf Wasserkraft und Sonnenenergie. Albanien erfüllt längst nicht alle Voraussetzungen für einen EU-Beitritt. Doch anders als in vielen EU-Mitgliedsstaaten wird ein Großteil der elektrischen Energie dort schon nachhaltig mit Wasser und Sonne erzeugt. Das hat allerdings seinen Preis.
Alles über Polen: Was ist Schlesien – und wenn ja, wie viele? Es dreht sich alles um Schlesien – seine Geschichte, Identitäten und Vielfalt –, begleitet von einem Expertengespräch mit Matthias Kneip und Andrea Polański; zudem werden aktuelle politische Entwicklungen in Polen diskutiert, darunter Grenzkontrollen, Regierungsumbildung und die Amtseinführung von Karol Nawrocki.
Südostwärts: Proteste in Serbien. Seit dem tödlichen Bahnhofsunglück in Novi Sad im November 2024 protestieren in Serbien zehntausende – vor allem Studierende – gegen Regierung und Korruption; die aktuelle Podcastfolge beleuchtet ihre Strategien und Erfolgsaussichten mit Expert:innen aus Wissenschaft, Journalismus und Aktivismus.
Ex Oriente Lux Reisen GmbH
Kleine Auguststr. 5
D-10119 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 62908205
Fax: +49 (0) 30 62908209
E-Mail: [email protected]
www.eol-reisen.de
Wir möchten Sie mit diesem Newsletter keinesfalls belästigen. Wünschen Sie keine weitere Zusendung, klicken Sie bitte auf Abmelden und bestätigen Sie dann Ihre Abmeldung.
|