Ex Oriente Lux Info 163
Freitag, 24. Juli 2026
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reisefreundinnen und Reisefreunde,
wir freuen uns, Ihnen heute unsere Termine für das kommende Jahr 2027 präsentieren zu können. Die Terminvorschau finden Sie auf unserer Webseite:
Einzelreisen | Kombinationsreisen.
Reservierungen nehmen wir ab sofort gerne über unsere Webseite oder per E-Mail entgegen. Eine Reservierung ist für Sie unverbindlich und bis 31. Dezember 2026 gültig. Nach Erscheinen unseres Katalogs Ende November 2026 können die unverbindlichen Reservierungen dann in verbindliche Buchungen umgewandelt werden. Ab dann stehen auch die Preise für 2027 fest.
In der kommenden Saison können Sie sich auf gleich drei Premierenreisen freuen:
1) Kulturelle Vielfalt in Europas jüngstem Staat können Sie auf unserer neuen Kosovo-Reise kennenlernen. Das Land zählt zu den spannendsten und zugleich am wenigsten bekannten Reisezielen Europas. Aus dem Schatten des Krieges ist eine lebendige Gesellschaft entstanden, die heute für Aufbruch, kulturelle Vielfalt und Gastfreundschaft steht.
2) Unsere Rumänienreise haben wir für Sie überarbeitet und bieten nun auf vielfachen Wunsch einen längeren Aufenthalt in Bukarest an. Auch das Programm in Kronstadt wurde erweitert – u.a. um einen Besuch im Bärenreservat Zărnești und eine kurze Wanderung. Die beliebten Moldau-Klöster (UNESCO-Weltkulturerbe) können Sie fortan auf unserer zweiten Premierenreise erleben: Grenzräume, Grenzträume – ein Roadtrip durch Maramuresch, Bukowina und Moldau
3) Neu im Programm ist auch unsere Städtereise Plovdiv, die uns in die älteste dauerhaft bewohnte Stadt auf dem europäischen Festland führt. 8000 Jahre Geschichte machen diese bulgarische Stadt zu einem lebendigen Freiluftmuseum und zur multikulturellen heimlichen Hauptstadt des Landes.
Auch in dieser Newsletter-Ausgabe versorgen wir Sie in alter Gewohnheit mit Veranstaltungshinweisen, Fernseh- und Radiotipps sowie Neuigkeiten aus der Ukraine.
Ein spannendes Lesen, Schauen und Hören wünschen Ihnen
Jürgen Bruchhaus, Fanny Stroh, Sofija Onufriv, Martin Brand, Anna Brixa, Andreas Kunz, Christoph Maisch und Joschka Hofmann
Freie Plätze auf den Reisen im August und September
Auf einigen unserer Spätsommer- und Herbstreisen sind noch Plätze verfügbar. Auch bei kurzfristigem Interesse: Fragen Sie gerne nach, oft lässt sich eine Reiseteilnahme noch spontan ermöglichen.
Danzig 16.8.-22.8., buchbar auf Anfrage (nur noch drei freie Plätze)
Podlachien 29.8.-5.9.
Slowenien 30.8.-5.9.
Georgien 5.9.-15.9.
Bosnien-Herzegowina 10.9.-17.9.
Serbien 17.9.-25.9.
Kirgistan 24.9.-5.10. (nur noch drei freie Plätze)
Armenien 25.9.-3.10.
Nordmazedonien 26.9.-3.10.
Nordbulgarien 3.10.-11.10.
Georgien 3.10.-13.10. (nur noch ein freier Platz)
Republik Moldau 8.10-18.10.
Südbulgarien 11.10.-18.10.
Aserbaidschan 13.10.-23.10.
Thessaloniki 17.10.-25.10.
Bis auf Aserbaidschan und Südbulgarien (es fehlt jeweils nur noch eine Anmeldung zum Erreichen der Mindestteilnehmendenzahl) finden alle Reisen gesichert statt. Wir informieren Sie gerne.
Aktuelles aus dem östlichen Europa: Politik und Gesellschaft
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Mit Vetos macht er Tusk das Regieren schwer Polens Präsident Nawrocki ist seit knapp einem Jahr im Amt. Seither hat er historisch viele Gesetze der Regierung von Premier Tusk per Veto gestoppt. Trotz Blockadehaltung ist er derzeit der beliebteste Politiker im Land. (tagesschau.de)
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Streit zwischen Polen und Ukraine: Frischer Konflikt mit alten Wurzeln In den letzten Wochen hat sich eine der schwersten Krisen in den polnisch-ukrainischen Beziehungen entwickelt. Grund ist die unterschiedliche Perspektive auf über 80 Jahre alte Ereignisse. (taz.de)
„Flamingo-Revolution" in Albanien
Seit Wochen gibt es Proteste in Albanien gegen den geplanten Bau eines Luxusresorts der Trump-Familie. Die Demonstranten kämpfen für den Schutz der Flamingos, aber nicht nur. (zdf.de)
Sozialdemokrat Sinkevicius neuer Premier in Litauen Litauen hat einen neuen Regierungschef. Präsident Nauseda ernannte den Sozialdemokraten Sinkevicius zum Ministerpräsidenten, zuvor war er vom Parlament gewählt worden. Sinkevicius versprach Stabilität in „schwierigen Zeiten“. (tagesschau.de)
Lettlands Ministerpräsident über Grenzen: „Wir müssen stark, geeint und widerstandsfähig sein“ Lettlands neuer Ministerpräsident heißt Andris Kulbergs. Er erklärt, weshalb die baltischen Staaten besser kooperieren sollten. (taz.de)
Gedenken in Bosnien und HerzegowinaTrauer und Suche nach Spuren der Srebrenica-Opfer Srebrenica - dieser Name steht für eines der größten Massaker seit dem Zweiten Weltkrieg. Soldaten ermordeten dort vor 31 Jahren mehr als 8.000 Bosniaken. Bis heute suchen Angehörige nach Spuren der Opfer. (tagesschau.de)
Unser Fenster nach Kirgistan: Das Land im Schatten Russlands Die EU verschärft Sanktionen gegen Kirgistan. Welche Folgen hat das für Wirtschaft, Politik und das Land? Darüber spricht die Journalistin Niyazova. (taz.de)
Usbekistan will regionaler Wirtschaftshub werden Im Juni 2026 hat Usbekistan das fünfte „Tashkent International Investment Forum“ ausgerichtet - ein jährlicher Treffpunkt, um internationale Investor:innen in das zentralasiatische Land zu locken. Zahlreiche französische Firmen, insbesondere in den Sektoren Energie, Infrastruktur, Industrie und ökologischer Wandel, nahmen daran teil. (novastan.org)
Armeniens neue Attraktion: An diesen 33 Meter hohen Jesus glaubt nicht mal die Kirche In Armenien bauen sie eine der grössten Jesusstatuen der Welt, um den Tourismus anzukurbeln. Die Idee gefällt nicht allen so gut wie dem Oligarchen, der sie bezahlt. (tagesanzeiger.ch)
Republik Moldau: Politische Krise überschattet EU-Reformkurs Gerade wurden die ersten EU-Verhandlungskapitel eröffnet, da tritt der Regierungschef zurück. Korruptionsfälle und Streit um die Reformpolitik bremsen den Aufbruch in der Republik Moldau. (dw.com)
Aktuelles aus der Ukraine
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150 Jahre Emser Erlass: Weshalb die Russifizierung die ukrainische Identität festigte
Ein Essay von Gerhard Simon
Schon vor 150 Jahren versuchte Zar Alexander II. mit seinem geheimen Emser Erlass die ukrainische Sprache und Kultur zu verbieten. Doch die Einschränkungen bewirkten das Gegenteil. Auch die Repressionen Wladimir Putins gegen alles Ukrainische sind zum Scheitern verurteilt. (ukraineverstehen.de)
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Beliebt und gefordert: Verteidigungsminister Fedorow unter Druck
Eine Kolumne von Denis Trubetskoy
Nach einem halben Jahr als Verteidigungsminister bleibt Mychajlo Fedorow einer der beliebtesten Politiker der Ukraine. Die von ihm reformierte Flugabwehr feiert Erfolge. Doch nun soll er bei der Reform der Armee schier Unmögliches leisten und gerät dabei in Konflikt mit dem Generalstab. Auch sein Verhältnis zu Präsident Selenskyj soll sich abgekühlt haben (ukraineverstehen.de)
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Monitor Luftkrieg Ukraine Vol. XVIII
Der Monitor Luftkrieg Ukraine analysiert den russischen Luftkrieg gegen die Ukraine. Themen in dieser Ausgabe: Neue Datenbank: 1.500 erfolgreiche ukrainische Luftschläge auf Russland — Unsere zehn Thesen zur Wirkung ukrainischer Luftangriffe — Der Ukraine gehen die Abfangraketen aus. (www.kyiv-dialogue.org)
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Mychajlo Drapatyj - neuer Oberbefehlshaber der Ukraine
Die ukrainische Armee bekommt einen neuen Chef. Mychajlo Drapatyj löst Oleksandr Syrskyj auf dem Posten des Oberbefehlshabers ab. Warum kam es zum Tausch und was zeichnet den neuen Armeechef aus?
Veranstaltungshinweise
Berlin und Brandenburg
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Berlin, noch bis 7.8.: Ausstellung „Dialogues of Wonder” des rumänischen Künstlers Kitră (Nicu Duță) setzt sich, geprägt von seinen Erfahrungen im postrevolutionären Rumänien, mit dem Spannungsfeld zwischen Ordnung und Ungewissheit auseinander und verbindet geometrische Strukturen mit der Suche nach Orientierung in einer sich wandelnden Welt. Ort: Kunstgalerie des Rumänischen Kulturinstituts „Titu Maiorescu”, Reinhardtstraße 14, 10117 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, noch bis 9.8.: Ausstellung „Constantin Brâncuși – große Retrospektive“. Die Ausstellung versammelt mehr als 150 Skulpturen, Fotografien, Filme und Archivdokumente aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen. In Rumänien wurde das Jahr 2026 offiziell zum „Brâncuși-Jahr“ erklärt. Ort: Neue Nationalgalerie, Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin. Eintritt 16/8 €.
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Berlin, noch bis 23.8.: Ausstellung „Bedrohung“. Das beständige Gefühl von multiplen existenziellen Bedrohungen ist ein zentrales Symptom unserer gesellschaftlichen Gegenwart. Wie analysieren Künstlerinnen und Künstler aus den Nachbarländern Deutschland und Polen ähnliche Bedrohungen? Ort: Zitadelle, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin. Eintritt 4,50 €.
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Berlin, noch bis 17.1.27: Ausstellung „Ostgebiete“. Eine deutsch-polnische Spurensuche. Ein fotografischer Dialog zwischen deutschen und polnischen Fotografinnen und Fotografen über einen gemeinsamen Erinnerungsraum – die ehemaligen deutschen Ostgebiete und polnischen Westgebiete nach 1945. Ort: Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung, Stresemannstr. 90, 10963 Berlin. Eintritt frei.
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Berlin, noch bis 17.1.27: Ausstellung - In ihrer neuen Reihe „InterNationalgalerie“ lädt die Alte Nationalgalerie über die nächsten Jahre kontinuierlich Nationalgalerien und -museen aus aller Welt ein. Unter dem Titel „Die Erfindung der Mythen“ hat die Direktorin des Warschauer Nationalmuseums, Agnieszka Lajus acht Werke ausgewählt, die von den sich wandelnden kulturellen und politischen Bedingungen Polens, von Freiheit, Kunst und Künstlerdasein über drei Jahrhunderte erzählen – vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart, darunter Polnischer Hamlet – Portrait von Aleksander Wielopolski, 1903, des wichtigsten symbolistischen Malers Polens, Jacek Malczewskis (1854–1929). Ort: Alte Nationalgalerie, Bodestraße, 10178 Berlin. Eintritt ab 8 €.
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Berlin, 27.7., 11:00 Uhr: Ausstellungseröffnung „Der Warschauer Aufstand 1944“. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte Warschaus seit 1918 nach – von der Entwicklung zur modernen Hauptstadt der Zweiten Polnischen Republik über die Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis zum Wiederaufbau und zur dynamischen Entwicklung der Stadt, wie wir sie heute kennen. Ort: Rotes Rathaus, Rathausstraße 15, 10178 Berlin. Eintritt frei. Noch bis 4.9.
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Berlin, 2.8., 17:00 Uhr: Film „Silent Flood“ (UKR 2025). In dem poetischen Dokumentarfilm des ukrainischen Regisseurs Dmytro Sukholytkyy-Sobchuk liegt eine geradezu meditative Ruhe über den Bildern aus dem Westen der Ukraine. Dort hat er den Alltag einer pazifistischen religiösen Gemeinschaft beobachtet, die ein einfaches Leben abseits der modernen Zivilisation führt. Und doch gibt es auch am Fluss Dnjestr zwei mächtige Kräfte, die die ländliche Szenerie immer wieder bedrohen. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8/6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 3.8., 20:15 Uhr: Transit Times (DE/RO/MD 2026). Moldawien, 1997. Sechs Jahre nach dem Zusammenbruch der UdSSR ist die anfängliche Euphorie verflogen und hat ein Land zurückgelassen, das in einer tiefen und anhaltenden Krise versinkt. Inmitten dieser harten Realität kämpft eine Familie ums Überleben. Während Freunde und Nachbarn das sinkende Schiff still und leise verlassen, um im Ausland ein besseres Leben zu suchen, treibt die Verzweiflung Zina dazu, das Familienhaus zu vermieten. Diese Entscheidung zerreißt die Familie. Ort: Kino Krokodil, Greifenhagener Str. 32, 10437 Berlin. Eintritt 8,-/6,50 €. Weitere Termine auf der Webseite.
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Berlin, 1.9., 19:30 Uhr: Lesung „Nationaltheater“ mit Autorin Tanja Šljivar. Nationaltheater verwebt ein Schicksalsjahr in der Biografie einer ambitionierten jungen Frau mit der Geschichte einer Institution. Beide eint die jüngere Vergangenheit, die von historischen Verwerfungen, dem Zerfall Jugoslawiens und Krieg geprägt ist. Ort: Deutsches Theater, Schumannstraße 13a, 10117 Berlin. Eintritt 10 €.
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Berlin, 5.9., 18:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Elsas Welt“ mit dem Autor Andreas Kossert über die Geschichte seiner Großmutter aus Łódź. Ein Familienporträt, von den Kolonisten des 18. Jahrhunderts bis zum Alltag unter deutscher Besatzung im Zweiten Weltkrieg. Ort: Berliner Festspiele, Große Bühne, Schaperstr. 24, 10719 Berlin. Eintritt 18/12 €.
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Berlin, 10.9., 20:30 Uhr: Lesung und Gespräch „Jugo“ mit Autor Ilija Matusko. Einfühlsam erkundet Ilija Matusko die Vergangenheit, die eigene und die gemeinsame, erzählt von Familie und den Konflikten im zerfallenen Jugoslawien. Ort: Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, 10719 Berlin. Eintritt 12/8 €.
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Berlin, 17.9., 19:30 Uhr: Buchpräsentation von Zmicier Višniou: Meine Freiheit ist betrunken und tanzt nackt. In diesem Buch geht es um Freiheit – die Freiheit des Denkens, der Sprache, der Form – und um das Recht, anders zu sein. Der belarussische Verleger, Schriftsteller und Künstler Zmicier Višniou zählt zu den wichtigsten literarischen Stimmen in Belarus. Er ist Mitbegründer der literarischen Bewegung Bum-Bam-Lit, eines der bedeutendsten Phänomene in der weißrussischen Literatur der 1990er Jahre. Ort: Panda Platforma, Knaackstr. 97, 10435 Berlin. Eintritt Spendenbasis.
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Greifswald, 17.9., 17:30 Uhr: Szenische Lesung zum Roman „Der Seiltänzer: Das Leben des Balthasar Rüssow“ und zum estnischen Schriftsteller Jaan Kross. Wie in vielen von Kross' Romanen und Kurzgeschichten gehört auch Balthasar Rüssow, dessen Geschichte in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Tallinn spielt, zu den Schlüsselfiguren der Kulturgeschichte Estlands. Ort: Pommersches Landesmuseum Greifswald, Rakower Straße 9, 17489 Greifswald. Eintritt 3,50 €.
- Weitere Bundesländer (alphabetisch sortiert)
Darmstadt, 3.9., 20:00 Uhr: Filmpremiere „Vaterland“ vom Regisseur Paweł Pawlikowski. Nach dem Oscar-prämierten IDA und dem vielfach ausgezeichneten Drama COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE erzählt Paweł Pawlikowski in überragenden Kinobildern eine große deutsche Familiengeschichte im Tumult der Nachkriegszeit. Ort: Programmkino Rex, Wilhelminenstraße 9, 64283 Darmstadt. Eintritt 8,49 €.
Darmstadt, 7.9., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Hotel ZNP“ mit der Autorin Izabela Tadra. Eine Liebesgeschichte ohne Liebe, eine schillernde Satire auf die polnische Familie, eine traurige Reflexion über das menschliche Herz, eine bittersüße Romanze über verlorene Chancen. Ort: Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt o.A.
Darmstadt, 16.9., 19:00 Uhr: Lesung und Gespräch „Das Schweigen ist ein mächtiger Zauberer“. Agnieszka Lessmann liest aus ihrem autobiografischen Roman „Aga“. Zwei Mal schon hat sie mit ihren Eltern die Kontinente gewechselt und den Namen gleich dazu. Nun zieht die fünfjährige Aga ins »Land der Mörder«, so hat sie es aufgeschnappt. Angekommen in einem Haus der jüdischen Gemeinde, macht sich das kleine Mädchen auf die Suche nach ihnen. Erik Ode, der Kommissar, den sie im Fernsehen kennenlernt, hilft ihr dabei. Ort: Deutsches Polen-Institut, Residenzschloss 1, 64283 Darmstadt. Eintritt 12/10 €.
Düsseldorf, noch bis 9.10.: Ausstellung „Teilen und herrschen“ von Mikołaj Sobczak. Sobczaks Arbeiten (geboren 1989 in Poznań, Polen) zeigen Alltagsszenen als alternative historische Bilder; in seine collagierten Bildnarrative integriert er ProtagonistInnen politischer Aktivismen und gegenkultureller emanzipatorischer Bewegungen. Die Arbeit „Adam Gawron” (2024) ist ein persönlicheres Beispiel. Der 1899 in einer Kleinstadt an der Bahnlinie Radom–Dęblin geborene Gawron kam wegen seiner Untergrundaktivitäten als politischer Häftling in das KZ Auschwitz. Er hinterließ eine Sammlung von Dokumenten und Fotografien, die Sobczak in Fotokollagen aufarbeitete. Ort: Polnisches Institut Düsseldorf – Galerie, Citadellstraße 7, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, 15.8., 15:00 Uhr: Polnisch-ukrainisches Jazzkonzert der Band „HrayBery“. Es sind Melodien, die einst im Grenzland zwischen Polen und der Ukraine erklangen – in Galizien, an den kulturellen Kreuzwegen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Diese Musik blühte in den Gasthäusern der Dörfer, Städte und Schtetlach auf, wo sich Ruthenen und Ukrainer, Polen, Juden, umherziehende Roma und Händler aus fernen Ländern begegneten. Ort: Hofgarten Düsseldorf, Heinrich-Heine-Allee, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Düsseldorf, 29.8., 16:00 Uhr: Finissage der Ausstellung „Andrzej Wajda“ und Konzert von Duo Two Easy. Die Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Andrzej Wajda (1926–2016), einem der bedeutendsten polnischen Regisseure und Mitbegründer der „Polnischen Filmschule“, geht zu Ende. Ort: Filmmuseum Düsseldorf, Schulstraße 4, 40213 Düsseldorf. Eintritt frei.
Frankfurt, 21.8.-20.9.: Ausstellung „Wir wollen frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken.“ Der Warschauer Aufstand 1944 und seine Pfadfinderpost. Ort: Adlerwerke, Kleyerstraße 17, 60326 Frankfurt. Eintritt o.A.
Frankfurt (Oder), 16.9., 19:00 Uhr: Vortrag „Das Ende der sozialistischen Museen“. Der Vortrag beleuchtet die Umbrüche der Museumslandschaften in Osteuropa nach 1989/91, auch im Hinblick auf Ostdeutschland. Ort: Museum Viadrina Frankfurt (Oder), Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11, 15230 Frankfurt (Oder). Eintritt 6,10 €.
Jena, 4.9., 19:30 Uhr: Konzert „Nowicki Duo: Structures of Light“. Deutsch-polnisches Konzertprojekt zum Thema „Licht”. Das Duo aus Gdańsk gehört zu den renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik in Polen und trat bereits auf praktisch allen bedeutenden Neue-Musik-Festivals Polens auf. Ort: Künstlerische Abendschule, Sophienstr. 18, 07743 Jena. Eintritt o.A.
Kitzingen, 7.9.-25.9.: Deutsch-polnische Ausstellung „Im Fluss der Zeit. Jüdisches Leben an der Oder.“ Ort: Kulturhaus Alte Synagoge Kitzingen, Landwehrstraße 1, 97318 Kitzingen. Eintritt frei.
Leipzig, 3.9., 19:30 Uhr: Konzert „Nowicki Duo: Structures of Light“. Deutsch-polnisches Konzertprojekt zum Thema „Licht”. Das Duo aus Gdańsk gehört zu den renommiertesten Ensembles für zeitgenössische Musik in Polen und trat bereits auf praktisch allen bedeutenden Neue-Musik-Festivals Polens auf. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Leipzig, 1.10., 19:00 Uhr: Dokumentarfilm „Vika“ und Diskussion über Polens älteste Djane. DJ Vika, eigentlich Wirginia Szmyt, ist 85 Jahre alt und Star der Musikclubs von Warschau. Sie weigert sich, alt zu werden und zu Hause zu sitzen. Stattdessen feiert sie das Leben, sich selbst und genießt die Musik. Ort: Polnisches Institut, Markt 10, 04109 Leipzig. Eintritt frei.
Ruhrgebiet, noch bis 4.10.: Biennale für Zeitgenössische Kunst „Manifesta 16 Ruhr“. Mit neun Künstlerinnen und Künstlern aus Polen ist die polnische Präsenz bei der Manifesta 16 so stark wie seit Jahren nicht mehr. Präsentiert werden Arbeiten von Mirosław Bałka, Zuza Golińska, Nicolas Grospierre, Jarosław Kozłowski, Katarzyna Kozyra, Małgorzata Mirga-Tas, Anka Sasnal, Wilhelm Sasnal und Mikołaj Sobczak. Ort: Bochum, Duisburg, Gelsenkirchen, Essen. Eintritt frei.
Aktuelle Fernsehtipps
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Samstag, 25.7., 16:00-17:00, 3sat: Mit dem Schiff rund um die Ostsee. Die Dokumentation erkundet das Baltikum und zeigt die Verbindung von moderner Technologie, lebendigen Traditionen und kulturellem Erbe – von der „Singenden Revolution“ in Lettland über Volkstanz und Naturverbundenheit in Estland bis zu den historischen und spirituellen Orten Litauens. Wdh. 27.7., 6:00.
Samstag, 25.7., 15:30-16:00, 3sat: Roadtrip durch Polen. Segeln auf der Ostsee, Klettern in der Hohen Tatra - und dazwischen jede Menge Kultur. Auf ihrer Tour von der Küste im Norden bis in die Berge an der Grenze zur Slowakei besuchen drei Freunde Danzig, Warschau und Krakau. Sie erkunden Ritterburgen und wagen sich in die spektakulären Tiefen eines Salzbergwerks. Ihre Erlebnisse halten sie in atemberaubenden Bildern fest und lassen die Zuschauer teilhaben an ihren Abenteuern. Den Schlusspunkt der Reise bildet eine Klettertour vor der Kulisse des Tatra-Gebirges.
Samstag, 25.7., 6:00-7:00, WELT: Lost Places (Abandoned Engineering). Die Festung Modlin in Polen wird im Ersten Weltkrieg zum Schauplatz eines waghalsigen Propagandacoups, als zwei amerikanische Filmemacher mitten ins Kriegsgeschehen geraten. Ihr Film über die Situation an der Ostfront hat das Potenzial, die Haltung der US-Bürger zum Krieg in Europa zu beeinflussen.
Samstag, 25.7., 13:15-13:58, mdr: Im Schatten der Karpaten. Rumäniens Weisheit. Mircea Dinescu war Poet, wurde nach der Revolution 1989 zum Gewissen der Nation und ist jetzt Wirt. Er sieht Rumänien bedroht durch ein Dickicht von EU-Vorschriften. Bis heute sei sein Land auf der Suche nach einer rumänischen Identität. Junge Rumänen wie Andrea Vata-Diénes haben bereits eine neue Identität gefunden: eine europäische mit lokalem Kolorit. Das „Electic Castle Festival“ in Cluj ist im besten Sinne international. Die Stadt in Siebenbürgen wird dank ihrer kreativen Szene bereits als das „New Berlin“ gehandelt. Rumänien ist als Armenhaus Europas bekannt. Sein Reichtum wird erst jetzt entdeckt.
Sonntag, 26.7., 11:30-11:45, NDR: Das Donaudelta, Rumänien - Wildnis zwischen Steppe und Meer. Der Blick vom Hochufer ist überwältigend: flache Lagunen und wilde Wälder aus schwankendem Schilf soweit das Auge reicht, durchzogen von einem Labyrinth aus zahllosen, glitzernden Wasserläufen.
Sonntag, 26.7., 6:00-6:45, arte: Gute Nachrichten vom Planeten. Wie wir Städte lebenswerter machen (DE 2023). Dieselbusse fahren in der polnischen Kleinstadt Konin schon lange nicht mehr, denn während die Regierung Polens möglichst lange an fossilen Brennstoffen festhalten will, geht Konin selbstständig die Energiewende an. Sie rüstet ihre Kohlekraftwerke auf Biomasse um und hat inzwischen die größte Photovoltaikanlage Polens gebaut.
Sonntag, 26.7., 11:45-12:30, NDR: Die Donau – Ein Fluss, zehn Länder. Auf dem Weg von Budapest ans Schwarze Meer folgt das Filmteam dem Fluss durch Kroatien, Serbien, Rumänien, Bulgarien, bis die Donau in einem großen Delta zwischen Moldawien, Rumänien und der Ukraine ins Meer mündet. An den Ufern der Donau wurde Geschichte geschrieben, von denen die vielen Ruinen, Burgen, Kirchen und Klöster Zeugnis ablegen, von den Osmanenkriegen bis zu den kriegerischen Feindseligkeiten im ehemaligen Jugoslawien und dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Wdh: So, 16.8., 21:00 SWR.
Montag, 27.7., 13:10-14:00, arte: Stadt Land Kunst. Patrick Leigh Fermor und der griechische Widerstand. Armenien: Das Alphabet als Grundstein einer gemeinsamen Geschichte. Wdh. Di, 28.7., 8:05.
Montag, 27.7., 23:10-00:55, arte: Lost Country (FR/LU/RS 2023). Der 15-jährige Stefan wächst 1996 in Serbien auf, inmitten der Proteste gegen das Regime von Slobodan Milosevic. Zerrissen zwischen Freunden, die protestieren, und seiner Mutter Marklena, Pressesprecherin der Regierung, muss der Jugendliche zwischen familiärer Loyalität und seiner politischen Überzeugung abwägen. Ein politisches Coming-of-Age-Drama von Vladimir Perisic.
Dienstag, 28.7., 19:40-20:15, arte: Re: Europas größter Nationalpark in den Karpaten? Der größte Nationalpark Europas - das ist der Traum der Biologen Barbara und Christoph Promberger. In den rumänischen Karpaten möchten sie ein Schutzgebiet für Wildtiere erschaffen und durch Ökotourismus die Wirtschaft in einer der ärmsten Regionen Europas fördern. Doch nicht alle Einheimischen sind mit diesen Plänen einverstanden.
Mittwoch, 29.7., 22:15-23:00, WDR: Travel like a local. Griechenland. Von der Altstadt Thessalonikis hoch zu den Göttern des Olymps bis ins türkisfarbene Wasser von Chalkidiki - unsere Reporterin Alexandra Kosma nimmt uns mit auf ihre Reise nach Griechenland. Anders, als ein normaler Tourist es könnte, taucht Alex mit uns tiefer ein in das Land ihrer Wurzeln und zeigt uns ihre Lieblingsorte und Geheimtipps rund um Thessaloniki.
Mittwoch, 29.7., 9:45-10:15, 3sat: Rentnerglück Bulgarien. Meerblick, mediterranes Klima und bezahlbare Lebenshaltungskosten: Deutsche Rentnerinnen und Rentner wandern nach Bulgarien aus, um ihren Ruhestand günstig und sorgenfrei zu genießen.
Samstag, 1.8., 19:40-20:15, arte: Tracks East. Greift China nach Zentralasien? In Tadschikistan wurde das Parlamentsgebäude mit chinesischen Geldern gebaut. In Kasachstan und Usbekistan entstehen Wind- und Solarparks. In Kirgistan und den Nachbarländern schürft China Gold und Seltene Erden. Läuft Zentralasien Gefahr, ausgebeutet zu werden? Und sich ganz in den Dienst Chinas zu stellen? Das befürchtet Timur. Der usbekische Fotograf macht sich in Taschkent auf die Spur - zwischen Relikten der Sowjetzeit und neuen chinesischen Wolkenkratzern. Er spricht mit Usbeken und mit chinesischen Händlern. Wer profitiert von der neuen Partnerschaft? Mit den Investitionen entstehen auch neue Jobs. „Tracks East“ begleitet einen Trucker aus Kirgistan auf dem Asphalt der neuen Seidenstraße.
Montag, 3.8., 3:45-3:55, mdr: Reisebilder - aus Bulgarien und Griechenland - Biwak nonstop - Vom Rila-Kloster bis zum Olymp. Wdh: 4.8., 3:30-4:10.
Montag, 3.8., 23:00-00:40, arte: Die Löwin (Emalõvi) (DE/EE/LV 2024). Sanitäterin Helena sucht verzweifelt nach ihrer 15-jährigen Tochter Stefi, die in eine gewaltbereite Jugendclique abzugleiten droht. Als das Mädchen nach einer dramatischen Nacht im Krankenhaus landet, bringt Helena sie gegen ihren Willen in ein abgelegenes Landhaus. Drama aus Estland über Fürsorge und Kontrolle.
Freitag, 7.8., 6:15-7:00, ZDFinfo: Lost Places der Sowjetunion. Das Baltikum. Drei Lost Places im Baltikum, Spuren von Annexion und Kaltem Krieg. Verlassene Forts in Litauen, eine geheime Militärinsel in Estland und eine vergessene Abhörstadt in Lettland. Im Baltikum sichern sowjetische Standorte Kontrolle über Land, See und Datenströme: vom Festungsring um Kaunas über die U-Boot-Anlage Hara und die Mineninsel Naissaar bis zur Abhörstation in Irbene.
Freitag, 7.8., 7:00-7:45, ZDFinfo: Lost Places der Sowjetunion. Ungarn, CSSR und Bulgarien. In den Bergen Bulgariens ragt das Busludscha-Denkmal in den Himmel - ein Relikt aus sozialistischer Zeit und Symbol kommunistischer Größenfantasien. Errichtet zwischen 1974 und 1981, sollte es die Macht der Bulgarischen Kommunistischen Partei symbolisieren und die unerschütterliche Loyalität zur Sowjetunion bezeugen. Über 6000 Menschen, darunter auch Häftlinge, waren am Bau beteiligt. 70.000 Tonnen Beton und 3000 Tonnen Stahl formten das monumentale Bauwerk mit seinem charakteristischen Kuppelsaal und den leuchtenden roten Sternen im Turm.
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Sonntag, 9.8., 7:30-8:00, mdr: Jenny und die Roma-Kinder. Jenny Rasche - seit 2007 lebt die 40-jährige Ostdeutsche aus dem Harz im rumänischen Sibiu. Mit der Kinderhilfe Siebenbürgen e.V. kümmert sie sich um Roma-Kinder, unterstützt die Ärmsten der Armen, sammelt Geld und Spenden und arbeitet mit nahezu übermenschlicher Kraft mehr als 10 Stunden täglich in einem Roma-Slum in der Nähe von Sibiu.
Dienstag, 11.8., 7:00-7:30, ZDFinfo: Traumziel Albanien. Vom Geheimtipp zum Publikumsliebling. Die Zahl der Touristen in Albanien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Doch abseits der touristischen Standardpfade warten im bergigen Hinterland noch immer Attraktionen auf ihre Entdeckung. Vom günstigen Hostel bis zum Luxusapartment ist alles zu haben.
Dienstag, 11.8., 22:10-22:55, mdr: Der Baltische Weg - Eine Menschenkette für die Freiheit. 1989 bildeten fast zwei Millionen Menschen in den baltischen Sowjetrepubliken eine mehr als 600 Kilometer lange Menschenkette - von Tallinn in Estland über Riga in Lettland bis nach Vilnius in Litauen. Sie trug dazu bei, dass Estland, Lettland und Litauen 1991 ihre Unabhängigkeit erlangten. Die Dokumentation erzählt die bewegende Geschichte dieser friedlichen Revolution.
Donnerstag, 13.8., 20:15-21:00, NDR: Litauen: Kleines Land – ganz groß. Die Dokumentation führt durch Litauens abwechslungsreiche Landschaften - von den hohen Dünen der Kurischen Nehrung über die weiten Wälder der Nationalparks bis zu den Seenlandschaften rund um die historische Wasserburg von Trakai. In Vilnius begegnen sich Vergangenheit und Gegenwart auf besondere Weise: Die Hauptstadt blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und gilt zugleich als Symbol für den Aufbruch eines modernen europäischen Landes. Wdh: 15.8., 13:15.
Sonntag, 16.8., 11:15-12:10, arte: Feigenhaine und wilde Natur. Am Fuße des Tomorr in Albanien. In den Hügeln mit dem milden Klima, nur wenige Kilometer von der alten osmanischen Stadt Berat entfernt, schmiegen sich die traditionellen Steinhäuser der kleinen albanischen Bergdörfer an die Hänge. Die Doku begleitet die traditionellen Feigen-Bauern und die Flora und Fauna der umliegenden Biotope in einer der schönsten Landschaften Albaniens durch ein Naturjahr. Wdh: 6.9., 6:05.
Montag, 17.8., 13:10-14:00, arte: Stadt Land Kunst. Armenien: Susanna Harutyunyan und das Gedächtnis eines Volkes. Usbekistan: Sahibas Rindseintopf. Wdh: 18.8., 8:05.
Mittwoch, 19.8., 13:30-14:15, ZDFinfo: Geheime Bunker. Angst vor Atomkrieg (DE 2020). Bunker finden sich in vielen Regionen Europas. Sie spiegeln das technische Know-how und die Bedrohungslage ihrer Zeit. ZDFinfo stellt acht Bunkeranlagen aus verschiedenen Epochen vor. Es zeigt die Schutzbauten im atomaren Zeitalter, die verbunkerten Atomraketenbasen der Sowjetunion im heutigen Litauen, einen Bunker des Warndienstes für den Schutz der Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland und die atomsichere Nachrichtenzentrale der ostdeutschen Volksarmee. Die Bunkerbauten in Albanien bilden den Abschluss. Das kleine Land besitzt noch heute weltweit die meisten Bunker, entstanden aus der Furcht eines paranoiden Diktators.
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Mittwoch, 19.8., 19:40-20:15, arte: Re: Der Lehrer, der Genies macht. Wer bei ihm lernt, kann Nobelpreise gewinnen: Teodosi Teodosiew ist der weltweit wohl erfolgreichste Physik-Lehrer. Dutzende seiner Schüler haben internationale Physik-Olympiaden gewonnen. Dabei unterrichtet er seine Talente ehrenamtlich in einer leerstehenden Schule mitten im Balkan-Gebirge in Bulgarien - einem der ärmsten Länder Europas.
Radio, Podcasts und Radiofeatures
Polnisches Institut Düsseldorf: Tomasz Różycki – Schriftsteller & Europäer. Unser Gast Tomasz Różycki – preisgekrönter Lyriker und „Botschafter des Neuen Europa“ – blickt mit hellwachem Verstand und feinsinniger Ironie auf die Brüche unserer Geschichte. Zwischen alten Grenzen und neuen Hoffnungen stellt er die zentrale Frage nach unserer europäischen Identität. „Die Glühbirnendiebe“: Ein Roman über das Aufwachsen im spätkommunistischen Betonbau – eine Metapher für die moderne menschliche Existenz. „Feuerprobe“: Essays über ein Europa, das sich gerade selbst finden muss. Anlässlich der polnischen EU-Ratspräsidentschaft 2025 spricht Tomasz Różycki mit seinem Übersetzer Bernhard Hartmann über Heimat, Exil und die Götter in dunklen Fluren.
Roundtable Osteuropa - Wissenschaft und Literatur: Neue Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg. In dieser Folge unseres Podcasts fassen Johanna Mogwitz und Félix Krawatzek die diesjährige Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft” zusammen, lassen die drei in diesem Jahr vorgestellten Romane – „Permafrost" von Viktor Remizov, „Land aus Schnee und Asche" von Petra Rautiainen und „Tango in Czernowitz" von Oleg Serebrian – und ihre Themen noch einmal Revue passieren und ordnen ihre Handlungen wissenschaftlich ein.
Alles über Polen: Danzig Teil 1. In der 27. Folge blickt unser Stamm-Panel auf die Stadt Danzig, das polnische Gdańsk. Im ersten Teil des Städteporträts berichten unsere Panelisten über ihre persönlichen Wege nach Danzig und diskutieren über die Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert bis in die frühe Nachkriegszeit, als aus dem deutschen Danzig das polnische Gdańsk wurde.
Alles über Polen: Danzig Teil 2. In der 28. Folge blickt unser Stamm-Panel erneut auf die Stadt Danzig, das polnische Gdańsk. Im zweiten Teil des Städteporträts berichten unsere Panelisten über ihre Lieblingsorte in Danzig und diskutieren über die Geschichte der Stadt von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Zum Abschluss gibt es auch diesmal Danziger Fundstücke.
Alles über Polen: Zwischen Kooperation und Konfrontation: Deutschland und Polen im Jubiläumsjahr. In der 29. Folge blicken Peter Oliver Loew und Bastian Sendhardt auf drei deutsch-polnische Themen der letzten Woche zurück.
BR 2 Breitengrad: Der georgische Traum – Ein Land am Scheideweg.
BR 2 Breitengrad: Landraub – Wie Russland die Ukraine russifiziert. Nur wenig erfahren wir über das Schicksal der ukrainischen Bevölkerung, die unter russischer Herrschaft in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine leben müssen. Ein Fünftel des Landes halten die russischen Besatzungstruppen unter ihrer Kontrolle. Sie verwenden ihr Hauptaugenmerk darauf, aus der ukrainischen Bevölkerung mit Zwangsmaßnahmen Russen zu machen.
DLF Kultur Weltzeit: Republik Moldau. Der Weg in die EU ist noch weit. Die EU hat Beitrittsverhandlungen mit Moldau begonnen. Präsidentin Maia Sandu begrüßte dies als Anerkennung der harten Arbeit ihres Landes. Doch die EU verlangt eine unabhängige Justiz und die Bekämpfung von Korruption und Organisierter Kriminalität.
DLF Kultur Weltzeit: Armeniens Identität. Premierminister Paschinjan auf neuen Wegen. Armeniens prowestlicher Regierungschef Nikol Paschinjan ist Favorit bei der Parlamentswahl. Er setzt auf eine Art „Rebranding“ Armeniens: Weniger Beschäftigung mit historischen Traumata, dafür stärker auf das Machbare blicken. Das gefällt nicht allen.
DLF Kultur Europa heute: Republik Moldau – Parlament stimmt über neue Regierung ab.
DLF Kultur Europa heute: Kein Ende der Grenzkontrollen – wie kommt das in Polen an?
GEN EAST: Generation Krieg. Wovon träumen junge UkrainerInnen? Luftalarm, Sperrstunde, Flucht: Eine Generation junger UkrainerInnen wächst mitten im Krieg auf. Oder gerade wegen des Krieges weit weg von zu Hause. Wie verändert das den Alltag? Was gibt den Menschen Hoffnung? Und wie blicken sie in ihre Zukunft?
Neues vom Ballaballa-Balkan: Frank Willmann, Autor und Journalist, versucht, sich in seinem aktuellen Buch „Balkanblut: Leben und Sterben des serbischen Mafiosos und Warlords Arkan" dem Phänomen „Arkan" auf den Grund zu gehen. Ob und wie ihm das gelungen ist, darüber unterhält er sich in dieser Zwischenfolge mit Danijel. Eine Karriere, die im kleinkriminellen Milieu Belgrads begann, ihren blutigen Höhepunkt in zahlreichen Kriegsverbrechen der von ihm gegründeten paramilitärischen Truppe „Tiger" fand und vielleicht immer noch anhalten würde, wenn Arkan nicht Anfang des Jahrtausends erschossen worden wäre. Bis heute wird „Arkan" von Teilen der serbischen Öffentlichkeit als Held verehrt - obwohl er in jeder Beziehung das Gegenteil war.
Neues vom Ballaballa-Balkan: Flamingos gegen Trump - die Umweltproteste in Albanien. In Albanien wurde die Flamingorevolution ausgerufen. Gemeinsam mit Adelina Gashi wird darüber gesprochen, wie aus dem Widerstand gegen ein Luxusresort der Trump-Familie eine landesweite Protestbewegung wurde. Die Großproteste für das Naturschutzgebiet begannen, als Videos viral gingen, auf denen Demonstrierende von Sicherheitskräften verprügelt wurden. Kurz darauf verbreitete sich auch ein Clip, in dem Ivanka „Kolumbus“ Trump behauptet, sie habe die Insel Sazan mit ihrem Mann Jared Kushner entdeckt und sie seien barfuß einen Berg hinaufgestiegen, den eigentlich kein normaler Mensch barfuß erklimmen kann. Die Proteste richten sich inzwischen auch gegen Premierminister Edi Rama.
Neues vom Ballaballa-Balkan: Der Kampf der Tito-Partisanen. Teil 1: Aufstand. Volksbefreiungskampf, der vierjährige Kampf der Partisanen unter Führung der Kommunistischen Partei Jugoslawiens gegen Nazi-Deutschland, das faschistische Italien sowie deren regionale Kollaborateure. Warum marschierte die Wehrmacht eigentlich in Jugoslawien ein? Wie wurde das Land aufgeteilt? Und warum gelang es ausgerechnet einer nicht sonderlich großen kommunistischen Partei, die Führung im Kampf gegen Besatzer und einheimische Kollaborateure zu übernehmen?
Neues vom Ballaballa-Balkan: Der Kampf der Tito-Partisaninnen Teil 2: Armee, AFŽ und AVNOJ. Wir sprechen über die großen Schlachten und den entscheidenden Beitrag der Frauen zum Sieg über die faschistischen Besatzer. Außerdem geht es um die Entstehung des künftigen Jugoslawiens und darum, wie es den Partisaninnen und Partisanen gelang, zunächst als Alliierte im Kampf gegen die Nationalsozialisten anerkannt und schließlich auch militärisch unterstützt zu werden.
Neues vom Ballaballa-Balkan: Der Kampf der Tito-Partisaninnen Teil 3: Triumph! Ein letztes Mal blicken wir auf die Partisaninnen-Bewegung Jugoslawiens im Zweiten Weltkrieg. Nach der verlustreichen Schlacht an der Sutjeska wendet sich nach und nach das Kriegsglück. Titos Aufstandsarmee hat sich den Respekt der Alliierten erarbeitet und wird von diesen nun offiziell als Bündnispartner akzeptiert. Die Reihen der Partisaninnen und Partisanen füllen sich - vor allem nach der Kapitulation Italiens. Der Sieg ist nur eine Frage der Zeit. Doch als was für Sieger werden sich die Partisaninnen und Partisanen erweisen? Wie gehen sie mit den Besiegten um?
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