28,15,0,50,1
1,600,0,1,5000,1000,20,2000
90,300,0,50,12,25,50,1,70,12,1,50,1,1,1,5000
0,1,0,0,0,40,10,5,0,1,0,15,0,1
Kreml und Nemzow-Brücke, Foto: Fanny Stroh
Kreml und Nemzow-Brücke
Kreml und Nemzow-Brücke
Metrostation Majakowskaja, Foto: Fanny Stroh
Metrostation Majakowskaja
Metrostation Majakowskaja
Lubjanka, Foto: Fanny Stroh
Lubjanka
Lubjanka
Petition für ein Gesetz gegen die Verherrlichung Stalins, Foto: Fanny Stroh
Petition für ein Gesetz gegen die Verherrlichung Stalins
Petition für ein Gesetz gegen die Verherrlichung Stalins
Pasternakhaus in Peredelkino, Foto: Fanny Stroh
Pasternakhaus in Peredelkino
Pasternakhaus in Peredelkino
An der Kremlmauer Foto: Arnolt
An der Kremlmauer
An der Kremlmauer
Nemzow-Brücke über die Moskwa. Foto: Fanny Stroh
Nemzow-Brücke über die Moskwa
Nemzow-Brücke über die Moskwa
Außenministerium Foto: Arnolt
Außenministerium
Außenministerium
Basiliuskirche Foto: Jürgen Bruchhaus
Basiliuskirche
Basiliuskirche
Übertriebener Genuss Foto: Arnolt
Übertriebener Genuss
Übertriebener Genuss

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Moskau - Moskwa

Zivilgesellschaft und Opposition in Russlands Hauptstadt

 

ÜBERBLICK

Wieder neu im Programm!

 

Mit einer Exkursion nach Peredelkino

 

Themen der Reise:

  • Die aktuelle politische, wirtschaftliche und soziale Situation in
    Russland
  • Zivilgesellschaft und Menschenrechte: Treffen mit MitarbeiterInnen
    von Nichtregierungsorganisationen und Protestbewegungen
  • Medien und Pressefreiheit in Russland
  • Stalinistische Verbrechen und deren Aufarbeitung
  • Stadtgeschichte, Stadtentwicklung und Moskaus Peripherie
  • Die Moskauer U-Bahn
  • Moskauer Architektur: Konstruktivismus, Stalinistischer Klassizismus
    und zeitgenössische Bauten
  • Jüdisches Leben in Russland
  • Moskauer Literatur: Bulgakow, Majakowski, Roth, Pasternak, Benjamin, Sorokin,
    Andruchowytsch, Jerofejew und viele mehr

REISE

 

Politische Lage und Protest

Die Entwicklungen in der russischen Innen- und Außenpolitik der letzten Jahre sind besorgniserregend. Die Annexion der Krim, der Krieg in der Ost-Ukraine, Einschränkung von Minderheitenrechten und Pressefreiheit, Behinderung der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs): Russlands Regierungspolitik entfernt sich immer mehr von demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien, Anzeichen für eine Umkehr sind derzeit nicht zu erkennen.

Dennoch gibt es nach wie vor Menschen in Russland, die sich mit diesen Entwicklungen nicht abfinden wollen. Im Winter 2011/2012 sowie im Jahr 2017 kam es insbesondere in Moskau zu großen Anti-Regierungs-Kundgebungen, auf denen vor allem junge Menschen unter anderem gegen Wahlmanipulationen und Korruption protestierten.

In Moskau gibt es eine sehr aktive Zivilgesellschaft. Ob zivile Wachposten am Ort der Ermordung von Boris Nemzow, Engagement für Geflüchtete und Gastarbeiter oder die Aufarbeitung stalinistischer Verbrechen: Eine Vielzahl von NGOs und Aktivisten setzen sich für Menschen- und Bürgerrechte ein. Auf unserer Reise durch Moskau wollen wir einige dieser Menschen und Organisationen kennenlernen und mit ihnen über die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation ins Gespräch kommen. Wir wollen das Russland-Bild nicht den russischen Staatsmedien und der Regierungspolitik überlassen.

 

Aufarbeitung der stalinistischen Verbrechen

Moskau war Schauplatz und Zentrale des „Großen Terrors“, der im Jahr 1937 seinen Höhepunkt erreichte. Den stalinistischen Gewalttaten, Ermordungen und
Deportationen fielen Millionen zum Opfer. Erst in der Perestroika erreichte das kollektive Gedenken an diese Verbrechen die breite sowjetische Öffentlichkeit. Die Gesellschaft „Memorial“, eine der ersten Nichtregierungsorganisationen der Sowjetunion, leistete und leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. 2016 musste sich Memorial als „ausländischer Agent“ registrieren, wodurch die Arbeit der Organisation zusätzlich erschwert wurde.

 

Kultur und Politik

Pasternakhaus in Peredelkino

„Ein Dichter in Russland ist mehr als ein Dichter“ (Jewgeni Jewtuschenko). In der sowjetischen und russischen Gesellschaft waren es immer auch Schriftsteller
und Künstler, die zur Aufarbeitung der Vergangenheit und zum Aufbau der Zivilgesellschaft erheblich beitrugen. Eines der literarischen Zentren des Landes ist Peredelkino, ein Datschenviertel am Rande Moskaus. Dort lebte und schrieb unter anderem Boris Pasternak, dessen Haus heute ein Museum ist. Für seinen Roman „Doktor Schiwago“ erhielt er 1958 den Nobelpreis, musste die Annahme aber infolge einer Hetzkampagne ablehnen. Auch heute ist der politische Druck auf Kulturschaffende hoch und gibt Anlass zur Besorgnis. Dennoch sind es gerade Literaten und Künstler, die zur aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation Stellung beziehen, z.B. gegen zunehmenden Nationalismus, Medienpropaganda oder Russlands Kriegstreiben in der Ukraine.

 

Megacity und Stadtentwicklung

Metrostation Majakowskaja

Die Jahre des Putin-Regimes sind aber auch von einer gewissen Stabilität geprägt, von der – vor allem in der Hauptstadt – viele profitieren. Unter Sergei Sobjanin (Bürgermeister seit 2010) hat sich das Stadtbild Moskaus erheblich verändert: Modernisierte öffentliche Parks und Plätze sowie Fußgängerzonen verschönern die Stadt, gleichzeitig droht durch den geplanten Abriss alter Plattenbauten hunderttausenden Moskauern die oftmals unfreiwillige Umsiedlung aus ihren Wohnungen.
Mit über 12 Millionen Einwohnern zählt Moskau zu den größten Städten der Welt und übt mit seiner Dynamik, seinem Wechselspiel aus Alt und Neu, Platten- und Prachtbauten, Märkten und Museen sowie Boulevards und Gassen eine ganz besondere Faszination aus.

PROGRAMM

 

Vorgesehenes Reiseprogramm

Tag Programm
1. Tag
  • Abfahrt mit dem Nachtzug ab Berlin (ca. 20.00 Uhr) durch Polen und Weißrussland nach Moskau
2. Tag
  • Ankunft in Moskau (20.00 Uhr = MESZ + 1), Transfer zum Hotel
3. Tag Stadtgeschichte und Protestkultur:
  • Geführter Spaziergang durch das Zentrum Moskaus: u.a. Roter Platz, Bolschoi-Theater, Twerskaja-Straße,
    Nemzow-Brücke, Orte der Protestbewegungen von 2011/2012 und 2017
4. Tag Stalinismus und Aufarbeitung:
  • Geführter Spaziergang „Topographie des Terrors“ zu Orten der stalinistischen Verbrechen: ehemaliges KGB-Hauptquartier und Untersuchungsgefängnis Lubjanka (heute Sitz des Geheimdiensts FSB) und Umgebung
  • Besuch der Gesellschaft „Memorial“: Gespräch über die Aufarbeitung des Stalinismus und die Lage der
    Menschenrechte im heutigen Russland
5. Tag Pressefreiheit und aktuelle Politik:
  • Führung durch die Redaktionsräume des unabhängigen Fernsehsenders „Doschd TV“: Gespräch über die Arbeit des Senders und die Medienlandschaft in Russland
  • Gespräch mit MitarbeiterInnen einer Nichtregierungsorganisation über die Lage von Flüchtlingen und Gastarbeitern in Russland
  • „Moskau von unten“: Exkursion durch die Metro
6. Tag Sowjetische Avantgarde:
  • Architekturspaziergang zu Bauten und Konzepten der Sowjetischen Avantgarde: u.a. Narkomfin-Gebäude von Ginsburg und Melnikow-Haus am Arbat
  • Besuch des Jüdischen Museums und Toleranzzentrums mit interaktiver Ausstellung zur Geschichte der Juden in Russland im Gebäude der „Busgarage“ (Architekten Melnikow/Schuchow)
7. Tag Literatur und Politik:
  • Exkursion nach Peredelkino, seit sowjetischer Zeit Datschensiedlung von Schriftstellern und Intellektuellen.
    Besuch des Pasternakhauses
  • Gespräch mit einer Journalistin über die aktuelle politische und kulturelle Situation in Russland
  • Zeit zur freien Verfügung
8. Tag
  • Zeit zur freien Verfügung, z.B. für den Besuch des Kreml,
    eines Museums oder einer Galerie
9. Tag
  • Abfahrt (ca. 11.00 Uhr) mit dem Nachtzug nach Berlin
10. Tag
  • Ankunft in Berlin (ca. 7.30 Uhr)

 

(Die An- und Abreisezeiten per Bahn sowie ggf. Zwischenaufenthalte können sich aufgrund von Fahrplanaktualisierungen noch verändern)

 

PREISE & LEISTUNGEN

 

Preis 2018:

  • Reisepreis: € 1.425,-
  • Bei eigener An- und Abreise bis/ab Moskau: € 1.155,-
  • Über Flugmöglichkeiten informieren wir Sie gerne

Im Preis enthalten sind:

  • Vorbereitungsmaterialien
  • Visagebühr und -beschaffung
  • Bahnreise Berlin-Moskau-Berlin im Schlafwagen (4-Bett-Abteil)
  • 7 Übernachtungen im DZ (Bad/WC) im Hotel "Holiday Inn Express" (funktional, günstig gelegen in Fußnähe zum Paweletzker Bahnhof und zum U-Bahn-Ring)
  • Halbpension (7 Tage)
  • Komplette Programmkosten (außer fakultatives Programm am 8. Reisetag), Eintrittsgelder und Reiseleitung (EOL und russische Reiseleitung)

Zusätzliche Kosten (fakultativ):

  • Einzelzimmerzuschlag: € 225,-
  • Schlafwagen Berlin-Moskau-Berlin im 2-Bett-Abteil: € 90,-

 

REISEECHO

 

 

„Der Schwerpunkt dieser Reise war politische Information und wurde meiner Meinung nach erreicht, soweit es in dieser kurzen Zeit möglich war. Es wurden Anströße zur eigenen Weiterbeschäftigung gegeben.“

Friederike Schneller, München, Mai 2018

 

„Deutsche Reiseleitung: sehr gut. Nicht nur mit "leichter Hand" und Kenntnis wurden wir durch Moskau geführt, sondern wir hatten in ihr auch eine phantastische Dolmetscherin, der es immer gelang uns in lammfromme, hochinteressierte Zuhörer zu verwandeln. Lokale Reiseleitung: sehr gut. Nicht nur Galinas gute Restaurant-Auswahl hat mich begeistert, sondern auch das kompetente Erklären jeglicher Fragen mit Geduld und Freundlichkeit. Eine wahre Berreicherung!“

Reisende aus Berlin, Mai 2018

 

„Besonders gute Programmpunkte: Metrofahrt (kann länger sein), Pasternak-Haus, Memorial und die NGO für Flüchtlingsbetreuung. Supergut: Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung“

Anita Regenberg, München, Mai 2018

 

 

REISEKOMBINATIONEN

 

Kombinierbar mit:

Sankt-Petersburg-Peter-und-Paul-Festung-Fanny-Stroh.jpg

Moskau-St. Petersburg 11.5.-27.5.2019

Reisenummern: 10+13
Gesamtreisedatum: 11.05.-27.05.2019

Zur Reisebeschreibung von St. Petersburg
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Wolgograd-am-Abend-Fanny-Stroh.jpg

Moskau-Wolgograd 11.5.-29.5.2019

Reisenummern: 10+14
Gesamtreisedatum: 11.05.-29.05.2019

Zur Reisebeschreibung von Wolgograd-Rostow
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Wolgograd-am-Abend-Fanny-Stroh.jpg

Moskau-Wolgograd 31.8.-18.9. 2019

Reisenummern: 46+47
Gesamtreisedatum: 31.08.-18.09.2019

Zur Reisebeschreibung von Wolgograd-Rostow
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EINREISE

 

Einreiseinformationen

  • Deutsche Staatsangehörige: Sie benötigen einen Reisepass, der über das Reiseende hinaus noch 6 Monate gültig sein muss. Ein Visum ist erforderlich (wird von EOL beantragt), Visumfrist 6 Wochen
  • Staatsangehörige anderer Staaten: Wir informieren Sie gerne über die Einreisebestimmungen
  • Es sind keine Impfungen vorgeschrieben
  • Bitte beachten Sie auch die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

 

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SVJET S VOSTOKA - EX ORIENTE LUX

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Unsere Termine

 

11.05 - 20.05.2019

 

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Reservierungen 2019

 

Für unsere Reisen 2019 können Sie bereits jetzt unverbindlich Plätze reservieren, die wir Ihnen bis Ende Januar freihalten. Nach dem Erscheinen unseres Katalogs Ende November können diese Reservierungen dann in verbindliche Buchungen umgewandelt werden.

 

Aktuelles Wetter

 

Uhrzeit in Moskau

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D-10179 Berlin

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fon: +49 (030) 62 90 82 05

fax: +49 (030) 62 90 82 09

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